Zur Wasserversorgung der Gemeinde Schermbeck möchte Diplom-Ingenieur Klaus Wasmuth einige „sicherheitsrelevante“ Hinweise geben.
Die Frage, wie es mit der Wasserqualität von Trinkwasser steht, sollte verstärkt beobachtet werden. Die Wassergewinnung (Trinkwasserleiste) geht von Dorsten aus in die Uefter Mark.
Es besteht weiterhin eine Verbindung von hier aus nach Heiden in das Lammers-Feld. Von Dorsten geht es vorbei an der Sondermülldeponie. Es kam auf der Deponie schon zu Unfällen (Brände/Löschwasser) und die Ölpellets sind nicht weit weg vom Wasser.
Reichen die Kontrollen aus?
Laut Aussage eines Gutachters bestehen in der Tonschicht Sandlinsen, so dass nicht auszuschließen ist, dass eine Verbindung von Schadstoffen zum Trinkwasser gibt. Deshalb stellt sich die Frage, ob die Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen ausreichend sind. Ich meine nicht!
Der Bürgermeister ist in Personalunion „Vorsteher der Verwaltung“ und „Vorsitzender des Rates.“ Wie wäre es, wenn sporadisch von unabhängigen Sachverständigen, ohne Voranmeldung das Wasser „physikalisch und chemisch“ untersucht wird. Auch sind die Verbringungspapiere zu kontrollieren und entsprechende Kontrollen (evtl. Proben) bei den Kippfahrzeugen zu nehmen.
Sondermülldeponie eine dubiose Angelegenheit
Den Schermbecker Bürgern*innen ist die Sondermülldeponie eine dubiose Angelegenheit. Es ist schon viel zu viel passiert. Fragen und Antworten nach irgendwelchen bundes- und landespolitischen Antworten könne durch die Abgeordneten vielleicht beantwortet werden. Auch ein Rat kann mal „zivilen Ungehorsam“ anwenden. Der Rat, das sind wir.
Die „Wasserversorgung“ kann und darf nicht so als durchlaufender Posten gesehen werden. Wir haben auch einen schwachen Deponiebeirat. Das muss man den Grünen lassen, „Sie kümmern sich.“ In den Außenbereichen ist das Trinkwasser teils „Nitratverseucht.“























