Belastungen der Weidetierhaltungen soll minimiert werden

Kreis Wesel. In seiner nächsten Sitzung am 13. 12. wird sich der Kreistag Wesel mit dem Thema Wolf beschäftigen. Die Ausgestaltung der „Förderrichtlinien Wolf“ bedürfen einer dringenden Anpassung.

Beschlossen werden soll der Vorschlag des Kreisausschusses, ein Appell an die Landesregierung NRW und Bundesregierung hinsichtlich einer Minimierung der Belastungen für die betroffenen Tierhaltungen und Förderung der Weidetierhaltung im Kreis Wesel.

In der Sitzung des Umwelt und Planungsausschusses am 28.11.2018 hatten auf Antrag der SPD Fraktion das LANUV, Dr. Kaiser sowie die Landwirtschaftskammer NRW vertreten durch Wibke Mohrmann, über die aktuelle Situation im Wolfsgebiet Schermbeck und über die erforderlichen Herdenschutzmaßnahmen und deren finanzielle Unterstützung über die „Förderrichtlinien Wolf“ berichtet.

In der anschließenden Diskussion wurde aufgezeigt, dass die europarechtlichen Rahmenbedingungen für eine Förderung sowie die derzeitige Ausgestaltung der „Förderrichtlinien Wolf“ einer dringenden Anpassung bedürfen, um die Belastungen der Weidetierhaltungen zu minimieren und eine den Kreis Wesel prägende Grünlandbeweidung nachhaltig zu stützen.

Um diesem Ziel Nachdruck zu verleihen, wurde die Kreisverwaltung gebeten, dem Kreistag für die Sitzung am 13.12.2018 einen Appell an die Landes und Bundesregierung vorzulegen, der vom Kreistag beschlossen werden kann.

Petra Bosse

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