Maggy Hacker und Pierre Piel bieten Notfalltraining speziell am Kind für die ganze Familie an

Was muss ich tun bei einem Fieberkrampf meines Babys? Wie handele ich, wenn sich ein Kleinkind an einer Weintraube verschluckt hat? Hand aufs Herz, wer ist wirklich in der Lage, in solchen Fällen zu helfen und damit vielleicht ein Leben zu retten? Dabei kann erste Hilfe Kinderleicht sein.

Erste Hilfe speziell am Kind

Um jungen Eltern, Großeltern, Babysittern, Tagesmüttern, Erzieherinnen oder auch medizinischem Personal die Sicherheit zu geben, im Ernstfall richtig zu handeln, bieten Maggy Hacker und Pierre Piel ein Notfalltraining speziell am Kind für die ganze Familie an.

Maggy Hacker und Pierre Piel.
Foto: Christian Sklenert

„Entstanden ist diese Idee auf Wunsch eines befreundeten Paares, das Nachwuchs bekam und mich vor gut einem Jahr fragte, ob ich ihnen die wichtigsten Notfallmaßnahmen beibringen könnte“, erklärt Pierre. Der ehemalige Bundeswehrsoldat ist seit mehr als vier Jahren bei der Feuerwehr Marl als Rettungsassistent tätig und bildete sich als Notfallsanitäter weiter. Somit ist er natürlich geschult in der Ersten Hilfe, speziell auch an Kindern. „Der private Kurs kam so gut an, dass ich weitere Anfragen bekam. Da merkte ich, wie viel Bedarf bei diesem Thema besteht.“

‚‚Erste Hilfe Kinderleicht“

Der freundliche „Hervester Junge“ erhält immer mehr Terminanfragen, die er alleine nicht mehr bewältigen kann. Aber wie das Leben so spielt, buchte Maggy, die damals schwangere ehemalige Kindergartenfreundin seines Bruders, einen Kurs bei ihm. „Die Schulung fand bei uns zu Hause mit unseren Eltern, Geschwistern, Paten und Freunden statt.

Wir waren alle begeistert von der Art, wie Pierre uns die nötigen Rettungsmaßnahmen erklärte. Damit nahm die Angst nahm“, erinnert sich die 28-Jährige. „Ich musste daher auch nicht lange überlegen, als mich Pierre fragte, ob ich mit ihm zusammen die Kurse geben würde. Ich finde es schön, mich in der Ersten Hilfe zu engagieren. Deswegen gründeten wir die Firma ‚Erste Hilfe Kinderleicht‘“, fährt sie fort.

Die dazu nötigen medizinischen Grundkenntnisse besitzt die sympathische junge Mutter aufgrund ihrer dreijährigen Ausbildung an einer staatlich anerkannten Pflegeschule und des erfolgreichen Ablegens eines Examens zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin.

Erste Hilfe Ausbildung für Betreuungspersonal

Pierre Piel ist in Marl bereits für die zentrale Erste-Hilfe-Ausbildung am Kind für Tagesmütter zuständig, Maggy und er schulen aber auch das medizinische Personal in gynäkologischen und in Kinderarztpraxen wie auch Betreuungspersonal für die Berufsgenossenschaft.

Sowohl im privaten Rahmen als auch dort stehen neben der Ersten Hilfe bei Verschlucken, Vergiftungen, Stürzen oder Erstickungsanfällen die Reanimation unter anderem auch das Erkennen von Gefahrensituationen oder der notwendige Inhalt der Hausapotheke auf dem Programm.

Herz-Lungen-Wiederbelebung mit zwei Fingern.
Foto: Christian Sklenert

„Die Erste Hilfe am Kind unterscheidet sich erheblich von der Ersten Hilfe am Erwachsenen“, erklärt Pierre. „Nicht nur die Notfallsituationen sind verschieden, auch die Art der Behandlung ist anders. So wird beispielsweise die Herz-Lungen-Wiederbelebung nur mit zwei Fingern statt mit einem Handballen ausgeführt“, fährt der 33-Jährige fort. 

Sowohl Pierre Piel als auch Maggy Hacker sind selbst junge Eltern und damit noch nahe dran am Thema. Sie können sich in die Ängste und Sorgen junger Mütter und Väter gut hineindenken. So bleibt es bei den Kursen oftmals nicht nur bei den angedachten Themen.

Erste Hilfe Kinderleicht gibt Gefühl von Sicherheit

Verschenken Sie doch mal das Gefühl von Sicherheit und laden Ihre Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel, Nichten und Neffen, Paten oder auch Freunde zu einem Kurs bei Ihnen Zuhause oder in den Kursräumen in Schermbeck ein. Das stärkt nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl. Sie als Eltern können nach dem Kurs beruhigt einen kinderfreien Abend erleben. Ihr Babysitter behält nun im Notfall einen kühlen Kopf und weiß, was zu tun ist.

www.erste-hilfe-kinderleicht.de

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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