Ludger und Gregor Zens eröffneten das Fahrradgeschäft „Die 2 Zens“ „Endlich ist dieser Schandfleck weg.“ Solche und ähnliche Formulierungen bekamen Ludger und Gregor Zens noch mehrfach, im Rahmen einer Feier zur Eröffnung des stilvoll gestalteten Fahrradgeschäftes „Die 2 Zens“ an der Erler Straße zu hören.

Das ehemalige Geschäft „Edeka“, das im Rahmen einer anstehenden Neugestaltung seines Umfeldes abgerissen werden soll, dient nun bis zu diesem Zeitpunkt als Ausstellungsraum für die Präsentation von Fahrrädern. „Der Hauptbetrieb liegt im Gewerbegebiet Heetwinkel 42“, verweist Ludger Zens auf das Geschäft „Schöne Fahrräder“ auf dem Gelände seiner Metallbaufirma. Im Jahre 2005 wurde mit dem Umbau des ersten Fahrrades begonnen. Daraus hat sich inzwischen ein umfangreiches Geschäftsfeld entwickelt.

Ludger, Gina, Tanja und Gregor Zens (v.l.) freuten sich über die Glückwünsche und die lobenden Worte der Besucher, die zur Eröffnung des Ausstellungsraumes in das Fahrradgeschäft „Die 2 Zens“ an der Erler Straße 3 kamen. Foto: Helmut Scheffler

Der jetzt eröffnete Ausstellungsraum gegenüber der Ludgeruskirche an der Nahtstelle von Schermbeck und Altschermbeck besitzt gegenüber dem Geschäft im Gewerbegebiet den Vorteil, dass viele Passanten die Chance haben, im Rahmen ihres Einkaufsbummels einen Blick auf das breite Fahrradangebot zu werfen. So hat Ludger Zens gerne das Angebot der Eigentümer der Immobilie angenommen, die ehemaligen Geschäftsräume des Lebensmittel-Discounters „Edeka“ nutzen zu können.

Zwei Standorte allein zu betreuen, wäre für Ludger Zens kaum möglich gewesen. So war er froh, dass er seinen Bruder, den Diplom-Kaufmann Gregor Zens, für die gemeinsame Geschäftsführung gewinnen konnte, zumal dieser die betriebswirtschaftlichen Abläufe steuern wird.

Auf 250 Quadratmetern werden zahlreiche Fahrräder ausgestellt. Das reicht von Kinderrädern und Treckingrädern bis hin zu Mountainbikes und Rennräder. Einen Schwerpunkt sollen E-Bikes bilden, weil sie immer stärker nachgefragt werden. „Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad, denn für jeden Anspruch gibt es das passende Bike. Alle Räder unseres Sortiments entsprechen hohen Qualitätsstandards“, beschreibt Ludger Zens einen Schwerpunkt der Geschäfts-Philosophie. „Individuelle Kundenbetreuung, optimale Anpassung des Gerätes an Ihre Anforderungen und ein Umbau nach Ihren Wünschen sind für uns selbstverständlich“, versichert Gregor Zens.

Gregor und Ludger Zens (v.l.) freuen sich, wenn sie am Ende der Beeinträchtigungen durch das Coronavirus in ihrem Geschäft an der Erler Straße viele Kunden begrüßen können. Foto: Helmut Scheffler

Die Besucher haben sogar die Möglichkeit, auf einer angelegten Indoor-Teststrecke Fahrräder zu testen. Montags bis freitags ist der Ausstellungsraum zwischen 13.30 und 19 Uhr geöffnet, samstags von 10 bis 14 Uhr – aufgrund der derzeitigen Coronavirus-Situation hat er jedoch geschlossen. Die Werkstatt des Unternehmens am Heetwinkel darf aber geöffnet bleiben. Laut Dekret fallen Dienstleister und Handwerker unter die Ausnahmeregelungen. „Wir warten schon hoffnungsvoll auf die Zeit nach dem 20. April, um das Geschäft in vollem Umfang starten zu können“, freut sich Gregor Zens.

Wenn die Krise vorbei ist, erleichtert der neue Standort Kunden auch die Beauftragung von Reparaturen oder Inspektionen. Im Ausstellungsraum abgegebene Räder werden zum Heetwinkel transportiert, dort in einer großen Werkstatt von ausgebildeten Zweiradmechanikern repariert und dann zur Erler Straße zurückgebracht. „Da die heutigen Räder technisch immer hochwertiger und komplizierter werden, bedarf es einer besonderen Wartung“, stellt Ludger Zens fest und fügt hinzu, „wir sind stolz darauf, dass wir über so eine fundierte Fachwerkstatt verfügen. Durch ständige Schulung sind wir somit immer auf dem neuesten Stand.“ H.Sch.

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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