Anzeigespot_img
6.5 C
Schermbeck
Sonntag, Februar 25, 2024
spot_img
StartKreis WeselEichenprozessionsspinner-Bekämpfung im Kreis Wesel

Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung im Kreis Wesel

Veröffentlicht am

Die Regionalniederlassung Niederrhein von Straßen.NRW hat in 17. Kalenderwoche begonnen, gegen den Eichenprozessionsspinner an Bundes- und Landesstraßen im Kreis Wesel vorzugehen.

Die Bekämpfung erfolgt durch Sprühfahrzeuge mit Spritzen, die einer Schneekanone ähneln, die von frühmorgens bis spätabends mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs sind.

Die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners, einer Mottenart, die von Juli bis September aktiv ist, beginnt Mitte/Ende April.

Befallene Bäume werden großflächig besprüht

Da die Raupen des Eichenprozessionsspinners giftige Haare haben, die bei Hautkontakt starke Juckreize oder allergische Reaktionen auslösen können und beim Einatmen Entzündungen der Atemwege verursachen können, müssen befallene Bäume großflächig besprüht werden. Das verwendete Bekämpfungsmittel ist Bazillus Thuringiensis und wird von den jungen Raupen über die Nahrung aufgenommen. Das Mittel ist für Menschen, Tiere und Pflanzen unbedenklich. Die Sprühaktion muss bei trockenem Wetter durchgeführt werden, um das Mittel gleichmäßig auf den Bäumen zu verteilen.

EPS-Spritze
©Straßen NRW

Straßen.NRW weist darauf hin, dass im Fall eines Befalls mit Eichenprozessionsspinner-Raupen, auf den betroffenen Rast-/Parkplätzen mit Warnschildern auf die Gefahren hingewiesen oder der betroffene Bereich abgesperrt wird.

Mit den steigenden Temperaturen zieht es die Menschen wieder in die Natur. Gleichzeitig erwachen Flora und Fauna zu neuem Leben. In der Regel eine eher romantische Koexistenz, die jedoch beim Eichenprozessionsspinner problematisch werden kann.

EPS ist kein schöner Schmetterling

Der Eichenprozessionsspinner ist ein unauffälliger brauner Schmetterling, im Gegensatz zu dem farbenprächtigen Pfauenauge. Seine Bezeichnung erhält er durch die Wanderung seiner nachtaktiven Raupen in Prozessionen über Baumstämme und Äste. In Deutschland ist er mittlerweile weit verbreitet und baut seine Nester hauptsächlich in Eichenbäumen. Da er von Licht angezogen wird ist besonders bei Eichen in der Nähe von Lichtquellen mit Befall zu rechnen, auch an Straßenrändern und Rast-/Parkplätzen.

Kontakt zur Redaktion

Haben Sie Fragen oder Anliegen? Kontaktieren Sie uns gerne E-Mail an [email protected] Unsere Redaktion freut sich auf Ihre Nachricht und ist immer interessiert an Kritik, Lob und neuen Ideen und Themen für unsere Berichterstattung.

NEUSTE ARTIKEL

CDU-Ortsverband Schermbeck: Marc Lindemann als Vorsitzender wiedergewählt

Bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Schermbeck wurde Marc Lindemann einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Marc Lindemann bleibt an der Spitze des CDU-Ortsverbandes Schermbeck. Der 37-jährige...

Jahreshauptversammlung des Heimatverein Gahlen am 8. März 2024

Der Heimatverein Gahlen e.V. lädt seine Mitglieder herzlich zur Jahreshauptversammlung am 8. März 2024 ein. Die Versammlung findet im Saal des Café Holtkamp, Kirchstraße...

Vollsperrung der Kirchstraße in Gahlen für Kanalbauarbeiten

Wegen umfangreicher Kanalbauarbeiten muss die Kirchstraße in Gahlen im Bereich der westlichen Zufahrt zum Ortskern Gahlen, zwischen der Heisterkampstraße und der Rottstraße, vom 23....

Einblick in die Vereinsgeschichte: Die Festschrift des Dammer Schützenvereins

Der Schützenverein Damm, der im vergangenem Jahr sein 325-jähriges Bestehend mit einem großen Jubiläumsfest feierte nun eine Festschrift veröffentlicht, die eine Zeitreise in...

Klick mich!