Umfangreiche Ermittlungen führten zum Erfolg

Ein Schlag gegen mehrere Drogendealer ist der Polizei in Wesel zusammen mit der Staatsanwaltschaft Duisburg nach mehreren Monaten und zahlreichen Ermittlungen gelungen.

Wie die Staatsanwaltschaft Duisburg mitteilt, handelt es sich bei den beiden Hauptverdächtigen, die dem Haftrichter vorgeführt wurden, um einen 21-Jährigen Mann aus Düsseldorf und einen 22 Jahre alten Voerder. Die weiteren Tatverdächtigen haben ihren Wohnsitz in Schermbeck und Hünxe.

Zwei der Männer, im Alter von 21 und 22 Jahren, sind gestern Mittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt worden. Der Vorwurf lautet: Gewerbsmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Seit letzten Sommer gab es Hinweise

Seit dem letzten Sommer gaben Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden des Ordnungsamts immer wieder Hinweise auf regen Drogenhandel im Bereich des Weseler Heubergparks.

Die Kriminalpolizei versuchte, „Fleisch“ an die Sache zu bekommen, doch das gestaltete sich zunächst schwierig. Zwar überprüften die Kolleginnen und Kollegen regelmäßig einen verdächtigen Personenkreis, doch es fehlten die Beweismittel.

Im Mai kam die Wende

Nachdem auch die Coronapandemie die Aufklärung und die Ermittlungen zunächst eingefroren hatte, kam Anfang Mai die Wende:

Nach umfangreichen Ermittlungen, Beobachtungen und Vernehmungen kristallisierten sich vier Tatverdächtige im Alter von 21 und 22 Jahren heraus.

Diese stehen im Verdacht regelmäßig Drogen, auch an Jugendliche, verkauft zu haben. Davon konnten die Ermittler ihnen 31 Fälle nachweislich zuordnen.

Polizei und Staatsanwaltschaft gelang es, bei Durchsuchungen unter anderem auch an den Wohnsitzen der Verdächtigen, beispielsweise kleinere Geldbeträge und fertig abgepackte Beutel mit entsprechendem Inhalt sicher zu stellen.

Gegen die Hauptverdächtigen beantragte der zuständige Staatsanwalt Haftbefehl, dem der Richter stattgab. Beide sind jetzt in Untersuchungshaft.

Auch die beiden anderen Verdächtigen erwartet ein Strafverfahren. Hier dauern die Ermittlungen jedoch noch an.

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1 KOMMENTAR

  1. Nicht einmal der Vorname wird benannt. Aber eine Ärztin die verdächtig ist,, falsche Atteste ausgestellt zu haben, prangert man in Deutschland mit vollem Namen und Adresse an. Den Namen von ihrem Mann ebenso uns bezichtigt ihn, laut Polizei, er stehe den Reichsbürgern Nähe. Das ist Rufmord und da fragt sich vermutlich der Leser was es mit dem Fall zu tun hat. Nichts, absolut nichts. Es wird erst interessant wenn es den Leser tangiert und das ist nur eine Frage der Zeit.

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