Richtig schneiden und die Reste entsorgen

(djd). Die Gartensaison ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Hobbygärtner freuen sich schon seit dem Winter darauf, wieder im grünen Wohnzimmer werkeln und sich um alle Pflanzen kümmern zu können. Drei Tipps für einen grünen Daumen im eigenen Haus oder Kleingarten.

1. Hecken- und Baumschnitt

Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet es zwar, zwischen März und September Hecken stark einzukürzen oder sogar knapp über dem Boden zu kappen. Damit sollen Vögel geschützt werden, die eventuell in der Hecke brüten. Ein leichter Form- und Pflegeschnitt ist allerdings ganzjährig erlaubt.

Obstbäume sollten regelmäßig nachgeschnitten werden, damit der Ertrag im Sommer reichhaltig bleibt. Ziergehölze profitieren von regelmäßigem Nachschneiden vor allem in Hinblick auf eine reiche Blüte oder schönere Wuchsform. Dabei gilt die Faustregel: Frühlingsblüher werden meist nach der Blüte geschnitten, Sommerblüher im Winter oder zeitigen Frühjahr.

2. Schnittgut entsorgen

Nicht jeder Gärtner hat auch Platz für einen eigenen Kompost, auf dem er den Grünschnitt und auch den öfter anfallenden Rasenschnitt abladen kann. In diesen Fällen haben sich unter anderem Faltsäcke bewährt, die man in der Regel kostenlos am örtlichen Wertstoffhof oder an speziellen Grünannahmestellen abladen kann.

Wichtig ist es dabei, alle Säcke ebenso wie lose Äste fachgerecht auf der Ladefläche des Autos zu sichern, damit sich während der Fahrt nichts löst. Dafür eignen sich zum Beispiel automatische Zurrgurte. Diese sollten TÜV-zertifiziert sein und ohne Metallteile auskommen, damit das Auto während des Transports nicht verkratzt.

Außerdem ist es praktisch, wenn die Sicherungsgurte eigene Verankerungsmöglichkeiten mitbringen, denn nicht in jedem Autoanhänger oder Transporter sind genügend Ankerpunkte eingebaut.

3. Rasenpflege

Ist der Rasen nach dem Winter mit Moos durchzogen, greift der Gärtner zum Vertikutierer. Damit wird der Rasen gelockert und kann danach die Nährstoffe aus dem notwendigen Dünger besser verwerten.

Im Laufe des restlichen Gartenjahres heißt es dann: regelmäßig mähen und wässern! Dabei ist es besser, etwas seltener viel Wasser zu geben als jeden Tag nur ein bisschen. Der anfallende Rasenschnitt sollte ebenfalls entsorgt werden.

Ordnung im Werkzeugschuppen

Wer einen Garten zu versorgen hat, braucht auch das entsprechende Werkzeug. Zur Grundausstattung gehören unter anderem Rasenmäher, Vertikutierer, Spaten, Rechen, Hecken-, Ast- und Blumenschere sowie mindestens eine kleine Pflanzschaufel. All diese Dinge finden Platz im Werkzeugschuppen – doch sollten besonders die Geräte mit scharfen Kanten oder Schneidblättern stets sicher aufgeräumt sein.

Dabei kann ein automatischer Zurrgut ebenfalls gute Dienste leisten. Das Modell Quickloader beispielsweise kann auch ohne spezielle Ankerpunkte jederzeit sicher an Balken oder Stangen im Gartenschuppen befestigt werden und hält die Werkzeuge an ihrem Platz. Durch die automatische Aufrollfunktion bleibt es jederzeit aufgeräumt ohne Fallschlingen.

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