Nächtlicher Brand in Dorstener Asylunterkunft! Mehrere Personen erlitten eine Rauchgasvergiftung!

In einer Dorstener Notunterkunft für Flüchtlinge kam es am frühen Freitagmorgen zu einem Brand. Aus bislang unbekannten Gründen brach gegen
02.35 Uhr im Kellergeschoss der ehemaligen Schule an der Bochumer Straße ein Feuer aus und sorgte für eine starke Verrauchung im gesamten Gebäude.

Nächtlicher Brand in Dorstener Asylunterkunft! Mehrere Personen erlitten eine Rauchgasvergiftung!

Die über 190 Bewohner der Asylunterkunft wurden von den Feuerwehrkräften und dem anwesenden Wachschutz aus dem Gebäude evakuiert und in eine benachbarte Turnhalle untergebracht. Neben der hauptamtlichen Wache waren auch drei weitere Löschzüge der Feuerwehr Dorsten im Einsatz. Bereits in der Anfangsphase des Einsatzes gab es Verletzte zu verzeichnen, so dass der Einsatzleiter umgehend weitere Rettungsmittel nachalarmieren ließ. Auch aus umliegenden Städten wurden Rettungswagen, Notärzte und der leitende Notarzt des Kreises Recklinghausen zur Einsatzstelle in die Dorstener Innenstadt entsandt.

Mehrerer Trupps unter Atemschutz

Der Brandherd im Kellergeschoss konnte zügig ausfindig gemacht werden, so dass die Brandbekämpfung mehrerer Trupps unter Atemschutz schnell einen Erfolg verzeichnen konnte. Die Bewohner der Unterkunft wurden alle durch die Notärzte und die Rettungsdienstmitarbeiter untersucht und betreut. Weitere Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gefahren.

Im Anschluss an die Löschmaßnahmen übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache. Nach gut zwei Stunden konnten die ersten unverletzten Bewohner wieder nach und nach zurück in ihre Zimmer kehren.
Zuvor wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter belüftet und so vom Rauch befreit.

Asylbewerberunterkunft an der Bochumer Straße in Dorsten hat es am frühen Morgen gebrannt. Gegen 2.35 Uhr hatte im Keller eine Matratze Feuer gefangen. Die Bewohner versuchten, den Brand selbst zu löschen. Dabei wurde ein 29-jähriger Bewohner leicht verletzt – er musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr hat den Brand schnell gelöscht. 196 Asylbewerber wurden vorübergehend in einer benachbarten Sporthalle untergebracht. Die Brandursache ist noch unklar. Das Fachkommissariat für Branddelikte hat die Ermittlungen aufgenommen.G. Bludau

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