Die „Marienthaler Abende“ finden zum 38. Male im Isseldorf statt

Der Kulturkreis Marienthal hat für die Sommermonate zum 38. Male ein attraktives Veranstaltungsprogramm für die „Marienthaler Abende“ zusammengestellt.

Großartige Künstler unterschiedlicher Musikrichtungen und Kabarettisten lösen zwischen dem 30. Juni und dem 25. August einander ab und geben dem Ort in den Sommerwochen seine unverwechselbare Atmosphäre.

Marienthaler Abende unter den Einschränkungen

Auch in diesem Jahr stehen die Marienthaler Abende unter den Einschränkungen, die durch die Corona-Pandomie verursacht wurden. „Es gibt kein Zelt als Ausweichquartier bei Regen, aber Petrus ist anscheinend ein Kulturfreund und hat uns im letzten Jahr mit schlechtem Wetter weitestgehend verschont“, blickte Theo Büning als Vorsitzender des Marienthaler Kulturkreises optimistisch auf die Sommermonate Juli und August, als er am Mittwoch zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Mareike Paic, Simon Kleine-Besten und Karl-Heinz Elmer die Planungen für die neue Saison vorstellte.

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Wolfgang Kawula, Karl-Heinz Elmer, Mareike Paic, Theo Büning und Simon Kleine-Besten (v.l.) laden zu den 38. „Marienthaler Abenden“ ein. Foto: Helmut Scheffler

Hohe Hygienestandarts

Wie viele Besucher die Behörden zulassen werden, wissen die Veranstalter noch nicht. Hohe Hygienestandarts sind vorgegeben und Mindestabstände sind einzuhalten. „Wir stellen im ausreichenden Abstand paarweise Stühle auf“, beschreibt Theo Büning die Vorsichtsmaßnahmen, die mit der Hamminkelner Stadtverwaltung abgestimmt wurden. Dazwischen werden kleine Tische aufgestellt, um ein Stückchen Varieté-Feeling zu erzeugen.

Die Getränke können nicht an der Theke abgeholt werden. Sie werden von einem Team des Bürgervereins gereicht, falls sich bis zu den Auftrittsterminen keine anderweitigen Regelungen ergeben. Lediglich die Bühne wird überdacht, um den Künstlern einen witterungsunabhängigen Auftritt zu ermöglichen. Sollte es regnen, werden Ponchos an die Besucher verteilt. Zusätzliches Ordnungspersonal wird dafür sorgen, dass alle Ordnungsregeln beachtet werden.

Platzreservierung

Die Platzreservierung müssen die Besucher nicht mehr selbst vornehmen. Platznummern findet man auf der Rückseite der Eintrittskarten und die Plätze werden den Besuchern vor Ort zugewiesen. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl läuft der Vorverkauf ausschließlich per Internet (www.Marienthaler-Abende.de oder [email protected]) oder postalisch über den Kulturkreis Marienthal e.V. (An der Klosterkirche 16, 46499 Hamminkeln).

Die Bestellung wird erst nach Eingang des Rechnungsbetrages auf das Kulturkreiskonto wirksam. Nach Zahlungseingang werden die Karten mit den Platznummern zugesendet.

Weniger Besucher und ein größerer Aufwand belasten die Finanzierung. „Ohne die Unterstützung durch Sponsoren würde uns ein deutliches Minus entstehen“, hat der Kulturkreis-Geschäftsführer Karl-Heinz Elmer ermittelt.

Das Programm mit zwölf Veranstaltungen

Zum Sommerprogramm gehören zwölf Veranstaltungen, zwei mehr als im vergangenen Jahr. Drei Veranstaltungen wurden aus dem Programm übernommen, das eigentlich für die letzten Winterabende vorgesehen war, aber coronabedingt in der Klosterkirche nicht stattfinden konnte.

Am Sonntag (30. Juni), startet das Programm mit der Gruppe „STORNO“. Das Trio aus Münster zeigt, wie man krisengeschüttelte Zeiten mit donnerndem Gelächter übersteht. Im Vorverkauf (VVK) kosten Karten 30 Euro, an der Abendkasse (AK) 33 Euro.

Donnerstag (8. Juli; 20 Uhr): Christian Behrens gastiert mit dem Sonderprogramm zu seinem 25-jährigen Jubiläum unter dem Motto „Kleine Welten am Niederrhein“. In einem Sommermärchen vom und am Niederrhein stellt er die schönsten und witzigsten Lieder und Texte für laue Sommernächte vor. VVK: 24 Euro; AK: 27 Euro.

Mittwoch (14. Juli; 20 Uhr): „Irrsinn und Idyll“ heißt das Bühnenprogramm, mit dem die Gruppe „Gankino Circus“ landauf, landab für Furore sorgt. VVK: 24 Euro; AK: 27 Euro.

Sonntag (18. Juli, 17 Uhr): „guitarize the world“ haben sich die Flamenco-Gitarristen „Café den Mundo“ auf die Fahne geschrieben. VVK: 24 Euro; AK: 27 Euro.

Mittwoch (21. Juli; 20 Uhr): Liedermacher und Songpoet Frank Breburda erzählt in seinen Liedern von den kleinen und bedeutsamen Ereignissen im Leben. VVK: 18 Euro; AK: 21 Euro.

Mittwoch (28. Juli; 20 Uhr): Die vierköpfige Gruppe „Glas Blas Sing“ stellt sich in ihrem Programm „Happy Hour“ furchtlos und gänzlich den Sonnenseiten des Lebens. VVK: 24 Euro; AK: 27 Euro.

Mittwoch (4. August; 20 Uhr). Michael Krebs gastiert mit seinem neuen Programm „#BeYourSelfie“ in Marienthal. VVK: 22 Euro; AK: 25 Euro.

Mittwoch (11. August; 20 Uhr): Die fünfköpfige Band „Albers Ahoi“ interpretiert in ihrem Programm „Musik in Matrosenhosen“ maritime Lieder, alte Gassenhauer und Chansons ganz neu. VVK: 24 Euro; AK: 27 Euro.

Mittwoch (18. August, 20 Uhr): Das Trio Zeligs lädt zu einem Spaziergang durch das sommerliche Paris ein. VVK: 24 Euro; AK: 27 Euro.

Freitag (20. August; 20 Uhr): „Crosswind“, das junge Erfolgsquartett aus Deutschland, kommt mit seinem Programm „Young irish folk music“ nach Marienthal. VVK: 24 Euro; AK: 27 Euro.

Sonntag (22. August; 17 Uhr): Das „Jörg Seidel Trio“ widmet seinen Auftritt in Marienthal der Sängerin und Entertainerin Caterina Valente, die am 14. Januar 2021 ihren 90. Geburtstag feierte. VVK: 24 Euro; AK: 27 Euro.

Mittwoch (25. August; 20 Uhr): Bekannt für ihre innovative Vokalmusik auf höchstem Niveau, beweisen die vier Berliner Sängerinnen von „NINIWE“ in ihrem Programm „Rhymes of an hour“ einmal mehr, dass sie sich durch kein Genre limitieren lassen. VVK: 24 Euro; AK: 27 Euro. H.Scheffler

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.