Schermbeck diskutiert: 200 € Strafe für Hundehaufen

 Wer die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht entsorgt, der zahlt

Vor einiger Zeit hatten wir auf Facebook eine Umfrage zum Thema „Hundehaufen in der Öffentlichkeit“ gestartet.

Anlass der Umfrage war eine Nachricht aus Werne, wo der Stadtrat am 07.03 verschärfte Maßnahmen gegen das Liegenlassen von Hundehaufen beschlossen hat. 200 Euro werden pro Hundehaufen bald fällig, fast sechs Mal so viel wie bisher.

Während viele Kommunen und Städte mittlerweile Strafzettel für Hundebesitzer verteilen, welche den Hundekot ignorant auf öffentlichen Flächen und Straßen liegen lassen, gibt es in der Gemeinde Schermbeck aktuell diese Verordnung für Hundehalter nicht.

Verordnung erloschen

Zwar gab es mal einen zeitlich befristeten Katalog vom Ordnungsamt, den der Gemeinderat in den 70- Jahren beschlossen hatte. „Die Gültigkeit der ordnungsörtlichen Verordnung beträgt immer 20 Jahre und ist mittlerweile in der Gemeinde erloschen und aktuell keine Gültigkeit mehr“, sagt Marc Lindemann vom Ordnungsamt.

Das Problem bei diesen Verordnungen sei auch, wenn diese konsequent durchgeführt werden sollten, so Lindemann, dass dafür dann auch entsprechende eigene Ordnungshüter vorhanden sein müssten. Das könnten zum Beispiel Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sein, oder es müsste für diesen Dienst neues Personal angestellt werden.

Kotkugeln

Bekannt sei dem Ordnungsamt aber auch die Tatsache, dass, wenn ein Hundehalter die Tretminen seines Vierbeiners in eine Tüte packt, diese dann häufig, trotz bereitstehender Mülleimer, einfach in die Büsche, Wiesen und Felder wirft. Dort hingen sie dann „wie Weihnachtskugeln“ im Gestrüpp und der Gestank nach einigen Tagen sei unerträglich. Besonders in dieser Jahreszeit, wo die Bäume und Büsche noch keine Blätter haben, seien die Kotkugeln gut sichtbar.

Wo gibt es Hundestationen

Wo stehen eigentlich in Schermbeck die sogenannten Hundestationen? Insgesamt stehen zwei in der Schermbeck Mitte, eine am Raiffeisenweg, eine weitere an der Lessingstraße und an der Weiterführung Prozessionsweg, sowie zwei kleine Tütenspender, allerdings ohne Mülleimer, in Gahlen

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Ergebnis in Raesfeld und Dorsten:

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