Carolin Zimprichs Film-Tipp zum schnellen Internet

Heute Abend fand im Schermbecker Begegnungszentrum erneut eine Informationsveranstaltung zum Thema „Glasfaser“ statt. Die Zuhörerin Carolin Zimprich wies auf einen interessanten Film hin, der sich mit den Internetproblemen im ländlichen Bereich befasst.

Schnelles Surfen im Internet ist für viele Deutsche selbstverständlich. Doch Deutschland ist im Internetzeitalter wieder ein geteiltes Land. Während in den Ballungsräumen um Berlin, Hamburg oder München Übertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen, können Bewohner in ländlichen Regionen nur von einer hohen Datenübertragungsrate träumen. In Brandenburg beispielsweise, nur wenige Kilometer von Berlin entfernt, sind viele Einwohner in ihrer beruflichen Existenz bedroht: Ihre Internetverbindung ist so langsam, dass sie oft nicht einmal Mails mit Anhängen verschicken können. Um Versorgungslücken zu schließen, hat die Bundesregierung eine Breitbandstrategie angekündigt: Bis 2014 sollen 75 Prozent der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde nutzen können. Besonders auf dem Land soll die Mobilfunktechnologie LTE das schnelle Surfen ermöglichen. Doch ist LTE wirklich die Lösung?

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.