Am Samstag konnte der Turmverein fünf neue Mitglieder begrüßen

Schermbeck Zum fünften Male veranstaltete der Turmverein Damm ein Turmfest, das sich zwischen dem Schützenfest am Sonntag nach Pfingsten und dem Erntedankfest im Oktober inzwischen zu einem spätsommerlichen Fest für die dörfliche Gemeinschaft etabliert hat.

Auch in diesem Jahr wurde in Sichtweite des zum Strommuseum ausgebauten ehemaligen Dammer Trafohäuschen auf dem Gelände des Jugendhauses der Evangelischen Kirchengemeinde Drevenack gefeiert. Dank des sonnigen Spätsommerwetters war der Andrang groß, und die Kennzeichen der am Elsenberg parkenden Fahrzeuge verrieten, dass das Turmfest inzwischen weit über die Grenzen der Bauerschaft hinaus bekannt ist.

Im Verlauf des Festes übereichte der Turmvereinsvorsitzende Ernst-Hermann Göbel fünf neuen Mitgliedern eine Vereinsnadel mit dem Turmsymbol. Ernst und Gerda Venohr aus Bochum sind jetzt ebenso Mitglieder im fünf Jahre alten Turmverein wie die Dorstener Elke Doden und Werner Krause sowie Bürgermeister Mike Rexforth, für den die Mitgliedsnummer 333 reserviert wurde.

Das fünfte Dammer Turmfest bot den Dorfbewohnern eine ausgezeichnete Gelegenheit, in geselliger Runde miteinander zu plaudern und zu feiern.
Das fünfte Dammer Turmfest bot den Dorfbewohnern eine ausgezeichnete Gelegenheit, in geselliger Runde miteinander zu plaudern und zu feiern. Foto: Scheffler

Da das Bullriding als Neuerung im vergangenen Jahr so gut ankam, stand auch diesmal Bulle „Bronco“ wieder auf der Wiese gegenüber dem Jugendhaus, um nach einem gemächlichen Anreiten auch die besten Reiter auf unsanfte Art und Weise das Fliegen zu lehren.

Wer die Siedlung am Elsenberg aus luftiger Höhe kennen lernen wollte, konnte in Josef Bodinkas Hubsteiger Platz nehmen und sich vom Chef persönlich in 30 Meter Höhe begleiten lassen.

Auf dem Parkplatz des Jugendhauses luden Sitzplätze in kleinen Zelten und Stehtische zum gemütlichen Beisammensein ein. Bierstand, Pommes-Bude, Grill- und Waffelstand und Eisbude sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Johanna Burre, Johanna Schulte und Anna Kleinsteinberg unterhielten die Gäste mit Gitarrenmusik und Liedern von Reinhard May, John Denver, Madonna und Hannes Wader.

Johanna Schulte, Johanna Burre und Anna Kleinsteinberg (v.l.) unterhielten die Gäste mit Gitarrenmusik und Liedern. Foto Scheffler
Johanna Schulte, Johanna Burre und Anna Kleinsteinberg (v.l.) unterhielten die Gäste mit Gitarrenmusik und Liedern. Foto Scheffler

Die Musikergruppe „Ted & Die Fremden“ hatte Ernst-Hermann Göbel vor ein paar Jahren in Schermbeck kennen gelernt. Jetzt folgte das Mönchengladbacher Quartett der Einladung nach Damm. Stundenlang erfreuten die Musiker, die in den 1990er-Jahren als Vorgruppe von Fats Domino im Gelsenkirchener „Maritim“ für Schlagzeilen sorgten, die Zuhörer mit Oldie-Cover-Musik vom Feinsten. Eine unverwechselbare Stimme, mehrstimmiger Gesang und perfekte Gitarrenklänge entführten das Publikum in die Zeit der Beatclubs.

Auch an die Kinder hatten die Organisatoren gedacht. Die von Annette Ulland geleiteten Jugendlichen luden zum Schminken der Gesichter, zum Basteln von Loom-Bändern und zum Spielen auf dem Hofgelände ein. Dort stand auch die Hüpfburg der Volksbank. Viel Vergnügen bereitete dem dörflichen Nachwuchs das Reiten auf Andrea Terstegens Eseln.

Infos über Möglichkeiten für ein schnelles Internet in Damm gab es von Daniela Weber und Eric Wohlfart. Als Partner von „RWE Highspeed“ informierten sie über das in Damm an einzelnen Stellen schon verfügbare glasfaserbasierte Internet. „An der Rittstege stehen 50 MB zur Verfügung“, versicherte Wolfart. H.Scheffler

Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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