Am 13. September finden die Kommunalwahlen in Schermbeck statt. Die unabhängige Wählergemeinschaft „Bürger für Bürger“ (BfB) kann alle 13 Wahlbezirke in Schermbeck besetzen.

„Die BfB wird sich auch in diesem Jahr zur Wahl aufstellen, um sich auch weiterhin für die Belange der Schermbecker Bürger einzusetzen“, sagt Klaus Roth am Samstag.

Die unabhängige Wählergemeinschaft „Bürger für Bürger“ wird in 14 Tagen nach ihrer Aufstellungsversammlung ihre Kandidaten für die 13 Schermbecker Wahlbezirke bekannt geben. Alle Bezirke können laut Fraktionsvorsitzenden Klaus Roth erneut in diesem Jahr mit Kandidaten besetzt werden.

Corona hin, Corona her, viele Veranstaltungen und gemeinsamen Sitzungen seien abgesagt worden. „Dennoch haben wir uns untereinander in den letzten Wochen via Onlinekonferenzen ausgetauscht und unser Konzept und Inhalte für die anstehende Kommunalwahl erarbeitet“, so Roth.

Gewerbliche Weiterentwicklung

Mit Blick auf die Inhalte des Wahlprogramms bleibe der Haushalt der Gemeinde Schermbeck, neben den sozialen Belangen für die junge und ältere Generation, weiterhin für die BfB ein wichtiges Thema. „Wir sollten ein Auge darauf haben, dass die gewerbliche Entwicklung in Schermbeck in den nächsten Jahren voranschreitet, damit sich weitere potenzielle Gewerbetreiber ansiedeln können und die Haushaltskasse somit gefüllt wird“, so Roth.

Laut Roth weise die Haushaltskasse derzeit, bedingt auch durch die Coronakrise, ein beträchtliches Minus auf. „Ich könnte mir vorstellen, dass es bis Ende des Jahres noch höher wird. Ich sehe schwarz und befürchte, dass es in der Gemeinde zwangsläufig zu einer Grundsteuererhöhung kommen wird, was wir von der BfB grundsätzlich ablehnen“.

Dies bedeute auch, dass jeder Euro, der ausgegeben wird, auf den Prüfstand gestellt werden müsse. Kopfzerbrechen bereite Roth ebenfalls die defizitäre Haushaltslage und das Haushaltssicherungskonzept der Gemeinde. „Bis 2023 muss die Gemeinde eine schwarze Null im Haushalt ausweisen, um da wieder rauszukommen“.

Ein weiteres wichtiges Anliegen sei weiterhin der Neubau des Marienheim zu altengerechten Wohnungen sowie weiterer Wohnraum für junge Familien zu schaffen. „Wir haben einfach zu viele Baustellen in Schermbeck, wo sich derzeit nichts tut“, ergänzt Roth.

Ob die BfB einen Bürgermeisterkandidaten stellen wird, soll in den nächsten 14 Tagen beschlossen werden.

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