Kreuzungsbereich Kilian/Kettelerstraße ist nach Umbau laut BfB eine Gefahrenstelle für Fußgänger

Bürgermeister Mike Rexforth: Schermbecker Politik und Bürger waren in den Entscheidungsprozess hinsichtlich des Ausbaus der Kreuzung im Rahmen des Spiel- und Bewegungsraumkonzeptes mit eingebunden.

Im Kreuzungsbereich Kilian/Kettelerstraße komme es laut Thomas Pieniak (Bürger für Bürger) nach dem Umbau immer wieder zu gefährlichen Situationen für Fußgänger und Verkehrsteilnehmer.

Dazu gebe es auch, so Pieniak, mehrere Hinweise vonseiten der Bevölkerung. Besonders jetzt in der kommenden dunklen Jahreszeit befürchten die Anwohner eine Zunahme der Gefährdungen.

Deshalb fordert nun die BfB die Verwaltung auf, hier geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit dieser Zustand beseitigt wird.

Rexforth verweist in seinem Antwortschreiben darauf, dass der Kreuzungsbereich und die Gesamtsituation im Bereich der Kettelerstraße, Kerkerfeld und Schetterstraße immer mal wieder Thema war und für gemeindliche Diskussionen sorgte.

„Vor dem Bau der Einengung gab es massive Beschwerden, dass dort ständig die Vorfahrt missachtet würde und es zu Rasereien kommen würde. Mehrere Unfälle ereigneten sich in diesem Bereich. Zudem wurde bemängelt, dass diese Zuwegung gerne als Durchfahrtsstraße genutzt und das Verkehrsaufkommen unerträglich sei. Gerade der LKW Verkehr störte massiv die Anwohner“, so Bürgermeister Mike Rexforth in seinem Antwortschreiben.

Rexforth verweist darauf, dass die Schermbecker Politik, genauso wie die Bürgerinnen und Bürger, in den Entscheidungsprozess hinsichtlich des Ausbaus der Kreuzung im Rahmen des Spiel- und Bewegungsraumkonzeptes eingebunden waren.

Mit großer Mehrheit sei der Umbau auch durch den Fachausschuss so beschlossen worden. Zwischenzeitlich wurden bereits weitere Halteverbotsregelungen ausgesprochen und umgesetzt.

„Wie mir viele Anwohner mitgeteilt haben, ist durch die Verkehrsberuhigung der LKW Verkehr deutlich reduziert worden und hat zu einer Entspannung der Situation geführt. Natürlich ist eine Einfahrt in den Kreuzungsbereich nur noch möglich, wenn die Fahrzeuge sich mit angemessener Geschwindigkeit dem Kreuzungsbereich nähern. Dies war wegen des sich dort kreuzenden Schulweges genauso politisch gewollt“, fügt ergänzend Rexforth hinzu.

Mit Blick auf den Antrag der BfB für die Ergreifung von geeigneten Maßnahmen, die den Zustand beseitigen sollen, bittet Rexforth diese zu erläutern und aus Sicht der BfB notwendigen Maßnahmen zu beschreiben und dies in einem Fraktionsantrag zu formulieren.

Darüber hinaus stellt Rexforth klar, dass es sich hier um eine mit dem Land NRW abgestimmte Fördermaßnahme handelt. Mögliche Planungsabweichungen wären mit dem Fördergeber abzustimmen und gegebenenfalls mit Fördergelder zu erstatten.

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