48 i-Dötze besuchen ab Donnerstag die Gemeinschaftsgrundschule

Schermbeck Für 26 Jungen und 22 Mädchen beginnt am Donnerstag an der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) der Start in eine lange schulische Laufbahn. Wie die Rektorin Jessica Steigerwald (Foto) schilderte, erwartet die i-Dötze ein erlebnisreicher Empfang in der Schule an der Weseler Straße.

Um 9 Uhr wird ein ökumenischer Gottesdienst in der Georgskirche gefeiert. Nach einem Spaziergang zur Gemeinschaftsgrundschule beginnt um 10.15 Uhr eine Einschulungsfeier in der Turnhalle der Schule, zu der die i-Dötze ihre Geschwister, Eltern und Großeltern mitbringen dürfen. Die Begrüßung übernimmt Schulleiterin Jessica Steigerwald. Die jetzigen Grundschüler – vor allem die Zweit- und Drittklässler – führen viel Musikalisches vor.

Patenklassen

Im Anschluss begleiten die Kinder ihre Klassenlehrerinnen Christa Ketteler (Eulenklasse 1a) und Sandra Große-Geldermann (Schneckenklasse 1b) in die Klassenräume. Ganz neu ist die Situation für die Kinder nicht. Sie waren bereits vor den Sommerferien einen Tag lang in der Schule, um das Gebäude und ihre Klassenlehrer und Mitschüler sowie die Patenklassen kennen zu lernen.

Während die Kinder am Donnerstag eine Stunde lang in der Klasse bleiben, dort schon „richtigen“ Unterricht erleben und ihre erste Mini-Hausaufgabe mit nach Hause bekommen, bewirtet der Förderkreis die Gäste mit Kaffee und Kuchen. Es handelt sich dabei um Spenden der Eltern der letztjährigen Erstklässler. Das Warten auf die Schulanfänger bietet den Eltern die Möglichkeit, einander kennen zu lernen und mit dem Schulleitungsteam ins Gespräch zu kommen. Wenn die i-Dötze wieder zu ihren Eltern zurückkommen, besteht die Möglichkeit den Klassenraum zu besichtigen und Fotos zu machen.

16 Lehrer

Zusammen mit den 48 i-Dötzen werden im kommenden Schuljahr 198 Jungen und Mädchen in acht Klassen von 16 Lehrern unterrichtet. Das Lehrerkollegium wird jetzt auch mit 7 Stunden von Michaela Schwamberg und mit 14 Stunden von Stephan Leifeld verstärkt.

Die benötigten Schulbücher erhalten die Kinder von der Schule. Alle anderen Utensilien, die im Unterricht benötigt werden, müssen die Eltern anhand einer von der Schule zur Verfügung gestellten Liste bis zum Ende der ersten Schulwoche besorgen.

„Als Vorbereitung auf den Schulalltag können die Eltern schon einmal den Schulweg üben und den Tornister ein- und auszupacken“, empfiehlt Jessica Steigerwald und ergänzt, „sinnvoll wäre es, wenn dabei den Kindern selbstständige Aufgaben zugemutet würden, damit sie ihre Aufgaben vor und in der Schule gut bewältigt bekommen.“

Offene Ganztagsschule

Die i-Dötze haben die Möglichkeit, das Angebot der Offenen Ganztagsschule zu nutzen. In vier OGS-Gruppen werden in diesem Schuljahr 124 Jungen und Mädchen betreut.

„Wir lernen und leben miteinander und voneinander“, heißt das Motto der Gemeinschaftsgrundschule. In den Klassen eins und zwei können Kinder, die noch Entwicklungsdefizite haben, im „Lernstudio“ gefördert werden. Leider wird die in Mutterschutz befindliche Sonderpädagogin mit „nur“ sechs Stunden vertreten. da es nicht genügend Sonderpädagog/innen momentan gibt. Die GGS durfte eine Sonderpädagogenstelle ausschreiben, doch leider hat sich keine Person darauf beworben.

Kooperation

Die Deutsch-Förderung findet weiterhin in Kooperation mit der Maximilian-Kolbe-Schule in jeweils zwei Stunden am Tag statt.

Neben dem schulischen Alltag gibt es für die Neulinge auch gesellige Highlights. Dazu gehören eine Theaterfahrt in der Vorweihnachtszeit ebenso wie das Austreiben des Winters zur Karnevalszeit, ein Frühlings- oder Sommerfest und eine Projektwoche.

In den Sommerferien gab es auch eine kleine bauliche Veränderung: Der Musikraum wurde hell gestrichen.

Eine große Besonderheit wird in diesem Schuljahr wohl die Einführung eines Schulhundes, die die Schulkonferenz vor den Sommerferien noch beschlossen hat. H.Scheffler

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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