Die Projektgruppe Wohnen für Jung und Alt unter der Leitung von Maic Hübert startete mit einer Bedarfsumfrage.

Im Baugebiet „Pollmannsweg“ in Brünen haben die ersten Bauherren mit dem Hausbau begonnen. Zwei Bauherren feierten sogar bereits Richtfest.

Darüber ist die Projektgruppe „Wohnen für Jung und Alt“ sehr stolz, denn immerhin ist das ein Ergebnis intensiver Zusammenarbeit zwischen Politik, Stadtverwaltung und bürgerschaftlichen Engagement.

Baugebiet am Pollmannsweg in Brünen

„Wenn viele Bürger sich an einer Sache beteiligen, gewinnt man auch schnell Zustimmung von der Politik. Es gab nie große Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Projekts, neuem Wohnraum zu schaffen. Das gute Zusammenspiel von Bürgern, Verwaltung und Politik war sehr wichtig.“, so Projektleiter Maic Hübert, der zusammen mit Thorsten Eimers, Roman Brögeler, Michael Kötter, Michael Stenk in der Projektgruppe „Wohnen für Jung und Alt“ für Bürger für Brünen aktiv ist.

Baugebiet am Pollmannsweg in Brünen

Der grobe zeitliche Ablauf stellt sich wie folgt dar: Im Frühjahr 2015 trafen sich einige besorgte Brüner Bürger, die überlegten, wie die Zukunft Brünens als eines von mehreren Dörfern in der Stadt Hamminkeln gestaltet werden könnte. Diese zu Anfang Lenkungskreis genannte Gruppe organisierte im Herbst 2015 eine Bürgerversammlung, bei der alle Bürger aufgerufen waren, erstens ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft Brünens zu sammeln und zweitens diese durch eigenes Engagement umzusetzen. Für mehrere Themengruppen bildeten sich Projektgruppen. Aus dem Lenkungskreis wurde ein Vereinsvorstand, aus den vielen engagierten Aktiven und Unterstützern 2017 der gemeinnützige Verein Bürger für Brünen.

Baugebiet am Pollmannsweg in Brünen

Die Projektgruppe Wohnen für Jung und Alt unter der Leitung von Maic Hübert startete mit einer Bedarfsumfrage. Das Ergebnis dieser Umfrage stellt Hübert im Frühjahr 2016 im Stadtrat vor. Verwaltung und Projektgruppe blieben im engen Kontakt.

So konnte kurzfristig ein Gebiet gefunden werden, das ein künftiges Baugebiet darstellen konnte. Grundlage der Bebauungsart und des Grundstückszuschnitt war das Umfrageergebnis der Projektgruppe. Für interessierte Bürger veranstaltete die Stadt Hamminkeln im Mai 2017 eine erste Informationsveranstaltung. Hier wurde darauf verwiesen, daß die Grundstücke an Bauherren verkauft und insbesondere für junge Familien zugeschnitten werden sollten.

Baugebiet am Pollmannsweg in Brünen

Ende 2018, nachdem die Stadt Hamminkeln Eigentümer des künftigen Baugebietes geworden war, wurden die Grundstücke den künftigen Bauherren angeboten. Die Zuschläge der Grundstücke erfolgte Anfang 2019. Seit Ende September 2019 ist der Bebauungsplan rechtskräftig, sodaß die ersten Bauherren im Oktober bereits mit den Arbeiten beginnen können.

Zwei Bauherren, die ein Doppelhaus bauen, sind nun die ersten Grundstückseigentümer, die Richtfest feiern können. Sie wollen ihre neuen Häuser bereits im Frühjahr 2020 beziehen. Weitere Bauherren haben außerdem bereits mit den Erdarbeiten begonnen.

Stolz ist die Projektgruppe auch auf die kurze Zeitspanne zwischen Projektbeginn und Baubeginn. „Normalerweise dauert so etwas mindestens fünf oder sechs Jahre, manchmal noch länger. In Brünen waren es nun sogar nur vier Jahre“, so Thorsten Eimers.

Der Verein Bürger für Brünen ist ein Verein, der seit 2015 wirkt und sich zum Ziel gesetzt hat, das Dorfleben in Brünen attraktiver zu gestalten. Dazu wurden mehrere Projektgruppen gebildet, die sich u.a. um die Themen Dorfmitte, Wohnen, Sport & Jugend, Internet und Integration kümmern. Vereinsvorsitzender ist Herr Rolf Brögeler, der den meisten Brünern als engagierter Brüner Bürger bekannt ist.

Jann Hermann Hecheltjen

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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