Im Vorgarten der Altschermbecker Feuerwache steht zwischen bunt blühenden Grünpflanzen ein neuer Weißdornbaum. Die zwei alten Bäume wurden als Schattenspender auf dem Schulhof der Gesamtschule umgesetzt.

Finanziert wurde das neue grüne Schmuckstück von Bürgermeister Mike Rexforth und offiziell am Donnerstag übergeben.

Bereits im Jahr 2010/11 startete der Löschzug in Eigenregie damit,  die Außenanlage rund um das Gerätehaus neu zu gestalten; mit viel Grün und zwei Maulbeerbäumen. 

Fachmännisch ausgegraben

Im Laufe der Jahre allerdings sind die Bäume zu groß geworden und passten nicht mehr, unter anderem wegen Platzmangel, so richtig in das Gesamtbild. Die Maulbeerbäume wurden vor einigen Wochen fachmännisch ausgegraben und an einem neuen Standort, auf dem Schulhof der Gesamtschule, kurzerhand „umgebettet“.
Sehr zur Freude von Schulleiter Norbert Hohmann, denn im Rahmen des sogenannten „grünen Klassenzimmers“, spenden diese Bäume nun Schatten für die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule.

Außenanlage am Feuerwehrgerätehaus Altschermbeck neu gestaltet
Löschzugführer Martin Wilsing freut sich gemeinsam mit Bürgermeister Mike Rexforth, Schulleiter Norbert Hohmann, Berthold Bienbeck und Nils Klose, ebenfalls von der Feuerwehr Altschermbeck, über den neuen Baum vor dem Altschermbecker Feuerwehrgerätehaus (v. l.). Foto: Bosse
Ehrenamtliches Engagement

Der neue schlanke Baum passt hervorragend und zur Freude von Mike Rexforth, in das Gesamtbild am Feuerwehrgerätehaus. „Die Feuerwehr ist ja sehr umtriebig und meine Frau und ich stellen immer wieder fest, dass dies einer der schönsten Vorgärten ist, den wir in Schermbeck haben“.

Besonders lobte Rexforth die ehrenamtliche Arbeit, die hier geleistet wird und wurde von Berthold Bienbeck (Mitglied der Feuerwehr und Gärtnermeister), Martin Wilsing (Löschzugführer) und dem 19-jährigen Nils Klose (Mitglied des Löschzuges, Abiturient der Gesamtschule und angehender Auszubildender im Garten- und Landschaftsbau).

Dazu sagte Berthold Bienbeck: Die Feuerwehr hat das große Glück, weil sie gleich fünf Fachleute, sprich Gärtner, in den eigenen Reihen hat. „Sonst könnte das mit der Gartenarbeit nicht gestemmt werden“, so Bienbeck.

Keine Steinwüste als Vorgarten am Feuerwehrgerätehaus

Wichtig für alle sei auch, dass sie keinen Wert auf Steingärten legen. Diese sogenannte „Steinwüsten“ seien weder für unser Auge, noch für unsere so wichtige Insektenwelt schön und naturtauglich, fügte Bienbeck hinzu.

Die kleinen Dinge

Deshalb lobte Rexforth die Auswahl des Baumes, der im Sommer schön blüht, dekorative Früchte trägt und ein Anziehungspunkt für Bienen ist. „Auch wenn es hier nur um kleine Dinge in unserer Gemeinde geht, die wir unterstützen, sind diese jedoch wichtig und wir unterstüzen diese gerne. Aber dafür sind wir ja bekannt“, setzte am Ende der Bürgermeister hinzu und schmunzelte.
Petra Bosse

 

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