Ausstellung „Gegen das Vergessen“ des Gymnasiums Voerde im Kreishaus

Im Weseler Kreishaus-Foyer wird am Donnerstag, 22. Januar, die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Voerde eröffnet.

Eröffnet wird die Vernisage vom stellvertretenden Landrat  Josef Devers wird die Vernissage um 18 Uhr.

Die ausgestellten Fotos entstanden während einer einwöchigen Kursfahrt der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Voerde nach Auschwitz und dokumentieren eine sehr persönliche Auseinandersetzung der Jugendlichen mit den Gräueltaten der Nazizeit und den Zeugnissen, die bis heute in den ehemaligen Konzentrationslagern zu besichtigen sind.

Mit dieser Ausstellung wollen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen gegen das Vergessen. Fast 70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gibt es nur noch wenige Zeitzeugen, die von ihren Erfahrungen berichten könnten. Was bleibt, sind Bilder.

Damit die Erinnerung an Auschwitz aufrecht erhalten bleiben kann, wird auch der Betrachter der ausgestellten Fotos Verantwortung übernehmen müssen. Nur wer sich ganz auf die Bilder einlässt, kann eine Ahnung bekommen von den unermesslichen Gräueltaten, die an den Orten geschehen sind, an denen 70 Jahre später ihre Aufnahmen entstanden sind.

Die Ausstellung ist vom 22. Januar bis zum 20. Februar im Foyer des Kreishauses Wesel zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Kontakt und Information: Kreis Wesel, Der Landrat, Reeser Landstraße 31, 46483 Wesel, Ansprechpartnerin: Ina Tsoukalas, Tel. 0281/207–2203, E-Mail: [email protected] oder im Internet unter: www. kreis-wesel.de.

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