Start30 FragenBürgermeisterwahl in Schermbeck 2025 – 30 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 10

Bürgermeisterwahl in Schermbeck 2025 – 30 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 10

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Bildung, Jugend und Familien: Vier Kandidaten treten zur Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an: Mike Rexforth (CDU), Dieter Michallek (SPD), Stefan Dürrbaum (BfB) und Manuel Schmidt (Die PARTEI).

In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton.
Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.

Vier Kandaten treten bei der Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an.

10. Wie planen Sie, Schermbeck für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu gestalten – auch im Freizeitbereich?

Mike Rexforth

In den letzten Jahren haben wir massiv in unsere Sport- und Freizeitanlagen investiert, ebenso in unsere Spielplätze – ein wichtiger Schritt zur Attraktivitätssteigerung. Die Sanierung der Dreifachsporthalle wird ein weiterer wichtiger Schritt sein. Daneben haben wir auf unterschiedliche Art und Weise weitere Vereine wie Schießgruppen, Reitsport- und Heimatvereine finanziell unterstützt, um ihre Anlagen und damit ihr Angebot attraktiv zu gestalten.

Der Neubau der Grundschule wird ein weiterer Meilenstein sein. Gute Bildung ist unerlässlich – daher auch die massive Förderung der Gesamtschule Schermbeck als Bildungsort. Die Jugendhilfeeinrichtungen der evangelischen Kirche, das YOU, die Förderung der Jugendsozialarbeit dort sowie die Neueinrichtung der Schulsozialarbeit sind weitere wichtige Schritte.
Wir haben in Schermbeck ein solides Fundament geschaffen.


Dieter Michallek

Schermbeck soll für Familien bezahlbar bleiben – bezahlbares Wohnen ist dabei zentral. Der Neubau unserer Grundschule schafft ideale Lernbedingungen für alle Kinder. Gesunde Schulverpflegung mit frischen, regionalen Lebensmitteln ist mir wichtig.

Unsere Vereine bieten fantastische Möglichkeiten: Sport, Feuerwehr, Pfadfinder und kirchliche Angebote sorgen für Vielfalt. Diese starke Gemeinschaft wollen wir erhalten und ausbauen. Hier können Kinder und Jugendliche ihre Talente entdecken und echte Freundschaften knüpfen – das macht Schermbeck lebenswert.


Manuel Schmidt

Freizeit ist mehr als Netflix und Dorfplatz. Ich will mehr Räume für Jugendliche, mehr Open-Air, weniger Genehmigungsstress für Initiativen und Projekte. Jugendbeteiligung nicht als Alibi, sondern als Dauerbaustelle: Wer mitmacht, darf auch mitbestimmen.

Für Familien: sichere Wege, flexible Betreuungszeiten, echte Begegnungsorte – von der Turnhalle bis zur Lesebank. Und am Ende gilt: Schermbeck soll ein Ort sein, an dem man gerne bleibt, auch wenn man mal aus Versehen erwachsen wird.


Stefan Dürrbaum

Ich möchte Schermbeck zu einem Ort machen, an dem sich junge Menschen langfristig wohlfühlen und ihre Zukunft sehen. Dafür müssen wir die Gemeinde in folgenden Bereichen attraktiver gestalten: Bildung und Perspektiven: Neben der Modernisierung von Kitas und Schulen ist mir die Vernetzung mit lokalen Unternehmen wichtig. So können wir jungen Menschen frühzeitig Ausbildungs- und Jobperspektiven in Schermbeck aufzeigen.

Wohnen und Lebensqualität: Ich setze mich für bezahlbaren Wohnraum für junge Familien ein. Ebenso müssen wir die Sicherheit sowie die Qualität von Spielplätzen und öffentlichen Grünflächen kontinuierlich verbessern.

Freizeit und Kultur: Wir müssen den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zuhören und attraktive Treffpunkte sowie Freizeitmöglichkeiten schaffen. Dazu gehören bedarfsgerechte Jugendzentren sowie Sport- und Kulturangebote. Indem wir sie aktiv in die Planung von Events einbeziehen, stellen wir sicher, dass die Angebote ihren Interessen entsprechen.

Digitale Infrastruktur: Ein guter Breitbandausbau ist heute essenziell für Bildung, Freizeit und berufliche Perspektiven. Kurz gesagt: Mein Ziel ist es, in Schermbeck eine Umgebung zu schaffen, die junge Menschen nicht nur hält, sondern auch aktiv anzieht und ihnen eine lebenswerte Zukunft bietet.


Morgen möchten wir wissen, ob es Verbesserungsbedarf bei der Kinderbetreuung, an den Schulen oder bei der Digitalisierung im Bildungsbereich gibt?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Kontakt zur Redaktion

Haben Sie Fragen oder Anliegen? Kontaktieren Sie uns gerne E-Mail an [email protected] Unsere Redaktion freut sich auf Ihre Nachricht und ist immer interessiert an Kritik, Lob und neuen Ideen und Themen für unsere Berichterstattung.

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