Rückblick und Neuwahlen bei der Kiliangilde Schermbeck 1602 e. V.

Jahreshauptversammlung mit 41 Mitgliedern

SCHERMBECK. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Kiliangilde Schermbeck 1602 e. V. fanden sich am Sonntagvormittag rund 41 Mitglieder in der Gaststätte Overkämping ein. Präsident Günther Beck begrüßte die Anwesenden und leitete durch die Tagesordnung.

Kaiserschießen galt als Höhepunkt des vergangenen Jahres

Wie in den Vorjahren wurde auf das vergangene Schützenjahr zurückgeblickt. Laut Präsident Beck und Schriftführer Rainer Gardemann sei das Kaiserschießen im Rahmen des Schützenfestes als besonderer Höhepunkt hervorgehoben worden. Im Sommer 2022 hatte Christopher Seibel den Titel des Kaisers übernommen und folgte damit auf Uli Halbsguth. Außerdem wurden Markus Redeker und Kira Lensing als neues Königspaar vorgestellt; sie traten die Nachfolge von Andreas Hoppe und Melanie Preuß an.

Traditioneller Wettbewerb mit durchwachsenem Ergebnis

Weniger erfolgreich fiel nach Einschätzung der Mitglieder das Ergebnis beim Traditionspokalschießen aus. Die Kilianer belegten hier den letzten Platz.

Neuwahlen: Kassenprüfer benannt

Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung. Die Versammlung wählte Pascal Lubnau sowie den neuen „Schüppen“-Präsidenten Thomas Heiermann zu Kassenprüfern für das kommende Geschäftsjahr.
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Schützenfest 2025 findet vom 12. bis 16. Juli statt

Der Termin für das diesjährige Kilian-Schützenfest in Schermbeck steht bereits fest: Gefeiert werden soll vom 12. bis zum 16. Juli 2025.

Diskussion über die Zukunft der Königswürde

Ein zentrales Thema der Jahreshauptversammlung war die Frage, wie sich auch künftig geeignete Königspaare finden lassen. Präsident Günther Beck verwies darauf, dass sich – wie auch in vielen anderen Orten – nicht mehr automatisch Bewerber für das Amt des Schützenkönigs fänden. Die Feststellung „Ohne König kein Kilian“ sei zwar nüchtern, aber realistisch.

Idee: Königskreis soll für Aufklärung sorgen

Als möglicher Lösungsansatz wurde die Gründung eines sogenannten „Königskreises“ ins Gespräch gebracht. Dieser solle aus zehn bis fünfzehn Personen bestehen und gezielt Aufklärungsarbeit über die tatsächlichen Kosten einer Regentschaft leisten. Immer wieder kursierende Gerüchte über hohe finanzielle Belastungen könnten so entkräftet werden, hieß es.

Generalversammlung am 11. Mai als nächster Diskussionsrahmen

Das Thema sei laut Beck nicht abgeschlossen und werde voraussichtlich bei der Generalversammlung am 11. Mai erneut aufgegriffen. Diese findet in der Gaststätte Hecheltjen statt. Darüber hinaus soll dort auch diskutiert werden, ob eine Verkürzung des fünftägigen Schützenfestes künftig sinnvoll sein könnte.