Abbrucharbeiten Marienheim durch Corona verzögert

Die Corona-Pandemie sorgte für einen Shutdown bei der Caritas Marl und Verzögerung des Neubaus Marienheim Schermbeck

Caritas Marl hofft auf weitere Lockerungen, um endlich mit dem Neubau Marienheim beginnen zu können.

Eigentlich hätte die Caritas Marl schon längst mit dem Abriss und dem Neubau in Schermbeck begonnen. „Der Coronavirus und die damit verbundenen Beschränkungen haben das Bauvorhaben verzögert“, sagt auf Nachfrage der Geschäftsführer des Caritasverbandes Marl Markus Bothe.

Bedingt durch die Besuchseinschränkungen und die Hygieneverordnungen sei es nicht möglich gewesen, so Bothe, dass die Handwerker in diesem Bereich mit den Arbeiten beginnen konnten.

Warten auf Lockerung

In der nächsten Woche laufen die neuen Verordnungen aus. Erst dann können weitere Entscheidungen getroffen werden. „Die Pläne, die Ausschreibungen sowie alle Bau- und Abbruchgenehmigungen sind alle komplett erstellt und wir könnten quasi sofort starten. Wenn es losgeht, werden wir zeitnah die Öffentlichkeit informieren“, fügt Bothe hinzu.

Um den Bewohnern des Marienheims auch in Zukunft ein qualitätsvolles Pflegeangebot bereitstellen zu können, möchte die CBT, die das Marienheim seit dem 1. Januar 1994 betreibt, das Heim modernisieren und umbauen.

Entstehen sollen 17 Senioren-Wohneinheiten sowie 30 Wohneinheiten mit integrierter Tagespflege und für eine temporäre provisorische Verbindung zwischen Altenheim und Pflegeheim.

Petra Bosse