Noch bis Mittwoch präsentiert der Kreis Wesel auf Europas größter Immobilienmesse, der Expo Real in München, seine wichtigsten Immobilienprojekte. Am Gemeinschaftsstand des Niederrheins nimmt der Kreis die Chance wahr, mit Projektentwicklern, Investoren und Maklern ins Gespräch zu kommen.
16 städtebaulich bedeutsame Entwicklungen – und damit mehr Projekte als je zuvor – werden präsentiert. Im Fokus steht diesmal die Nachnutzung von Brachflächen. Dies sind vor allem die ehemaligen Zechengelände. Aber auch für die Flächen der ehemaligen Firmen DESOWAG in Rheinberg und Idunahall in Schermbeck werden Nachfolgenutzungen gesucht.
„Nirgendwo sonst können auf so engem Raum und in so konzentrierter Form so viele Gespräche geführt werden“, sagt Landrat Dr. Müller, der am Montag selbst nach München gereist ist, um die Werbetrommel zu rühren. „Dabei zeigt sich insbesondere auch das Interesse von Logistikunternehmen an unseren Flächenangeboten.“
Um elf Uhr eröffnete er mit den anderen Bürgermeistern des Niederrheins den Messestand. Hierbei wies er bereits auf die guten Investitionsmöglichkeiten auf den Brachflächen hin, die sich nicht nur durch ihre Größe, sondern oft auch durch ihre innenstadtnahe Lage auszeichnen.
Gemeinsam mit Dinslakens Bürgermeister, Dr. Michael Heidinger, stellte er anschließend auf der Bühne des Gemeinschaftsstandes das Projekt Lohberg vor, für das nun weitere konkrete Umsetzungsmaßnahmen anstehen.
„Gerade das Beispiel Lohberg zeigt, wie man gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine Fläche entwickeln kann“, meint Dr. Heidinger. „Die Menschen mitzunehmen und ihnen nicht einen künstlichen neuen Stadtteil überzustülpen, halte ich für enorm wichtig, damit die Nachfolgenutzung auf dem Zechenareal gut in den bestehenden Ortsteil integriert werden kann.“
Bereits vor der Messe wurden potenzielle Gesprächspartner angeschrieben. Zehn Termine konnten daher schon vorab fest vereinbart werden. Weitere Gespräche sollen während der Messe vereinbart werden. „Dies zeigt, dass die Immobilienbranche wieder Vertrauen fasst sowie ernsthaft interessiert ist und investieren möchte“, so Michael Düchting, Leiter der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel.























