Ralph Brodel – Stationen seines Lebens

Ralph Brodel wurde im August 1962 in Bitburg geboren. 3 Jahre später zog die Familie nach Stuttgart. Die Eltern übernahmen dort ein Bahnhotel mit 24-Stunden-Betrieb.

· 1976: Nach dem plötzlichen Tod des Vaters arbeitet Ralph Brodel neben der Schule im elterlichen Hotel.

· 1979: Ralph Brodel wird Mitglied der FDP.

· 1980: Mit 17 Jahren verlässt Ralph Brodel nach dem Erwerb der mittleren Reife das Gymnasium und absolviert eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Allianz in Stuttgart.

· 1982: Es folgen zwei Jahre als Sachbearbeiter. In dieses Jahr fallen, auf Grund der Pershing-2-Staionierungen, die ersten politischen Aktionen durch die Teilnahme an verschiedenen Demonstrationen. Mitorganisation der Menschenkette von Stuttgart nach Urspring sowie aktives Engagement gegen Neonazi-Treffen und in der Anti-AKW-Bewegung.

· 1982 erfolgt ebenso der Austritt aus der FDP nach der überraschenden Bonner Wende und der Beendigung der sozial-liberalen Koalition.

· 1983: Erste politische Zeitungsartikel. Gründung einer Alternativzeitung mit einer Bürgerinitiative für vernünftige Presse (Ludwigsburger Stadtblatt, erfolgreichste Alternativzeitung in Baden-Württemberg. Gleichzeitig Gründung und Vertrieb einer Zeitschrift für Motorradfahrer (Megaphon).

Ralph Brodel ist begeistert von Schermbeck. Foto Scheffler
Ralph Brodel ist begeistert von Schermbeck. Foto Scheffler

· 1984: Wahl zum Bundesvorsitzenden des größten und politisch engagierten Motorradfahrerverbandes in Deutschland (Verband der Motorradklubs Kuhle Wampe).

· 1984-1986: Zivildienst beim deutschen Roten Kreuz im Bereich der Behindertenbetreuung.

· 1986: Gründung der Föderation europäischer Motorradfahrer (FEM), Wahl zum Vorsitzenden. Organisation der größten Motorraddemonstration in Straßburg.

· 1986: Mitorganisation des Anti-WAA-Festivals in Burglengenfeld.

· 1986-1987: Zweiter Bildungsweg / Abitur.

· 1987: Studium der Erziehungs- und Sozialwissenschaften an der Universität Siegen.

· 1988: Wechsel zur Fachhochschule Dortmund. Eintritt in die SPD. Finanzierung des Studiums über die Annahme einer 1/3-Stelle als Jugendhausmitarbeiter im sozialen Brennpunkt. Zeitgleich erste Beiträge als freier. Radioreporter für das offene Bürgerradio, dann für den WDR Dortmund.

· 1989: Erste Fernsehbeiträge für ARD, Deutsche Welle und ZDF. Erste Auslandseinsätze als Reporter (DDR, UDSSR, Irak).

· 1991: Abschluss des Studiums als Diplom-Sozialarbeiter mit Auszeichnung.

· 1991: Staatliches Anerkennungsjahr in Sozialverwaltung und Drogennotfallhilfe der Stadt Dortmund.

· 1992: Leiter der Drogennotfallstudie des Landes NRW. Eintritt in die SPD.

· 1993: Vollständiger Wechsel in den politischen Fernsehjournalismus. Magazinbeiträge und Kurzreportagen für ARD, ZDF und den neuen Sender Tele5, weitere Auslandseinsätze als Reporter.

· 1993: Aufbau der West Film Medienagentur in Essen für die WAZ- Mediengruppe

· 1994: Redaktionsleiter zur damals größten freien TV-Redaktion Deutschlands (Rl-Die Redaktion mit 180 Angestellten) der Du-Mont-Schauberggruppe, Einsatz in Kriegs- und Krisengebieten. Produktion kompletter Sendungen für den mdr (Reisefieber, Jugendsendungen) und Mitaufbau des TV-Magazins Brisant.

· 1997: Umzug nach Schermbeck (nach einer Motorradtour, verlieben sich er und seine Frau, ebenfalls TV-Journalistin und Essenerin aus Leidenschaft, in eine Gemeinde, die sie zuvor noch nie gehört hatten: Schermbeck).

· 2001:Geburt der Tochter und Gründung der eigenen TV-Produktion und PR-Agentur (1-DEAR, geschäftsführender Gesellschafter bis heute). http://www.i-dear.de/

· 2005:Berufung zum Dozenten der Deutschen Akademie für Public Relations

· 2009: Gründung des Deutschen Public Tele Relations Verbandes

· 2009: Berufung zum Dozenten der SRH Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw

http://www.hochschule-calw.de/de/unsere-hochschule/lehrbeauftragte/detailansicht/team/ralph-brodel/

· 2010: Nach der Reportage: FSME in Sibirien und mehreren Beiträgen zum Thema FSME Gründung der Patientenselbsthilfeorganisation FSME-Netzwerk Deutschland e.V., zur Zeit stv. Vorsitzender.

· 2011: Ebenfalls, nach mehreren Berichten zu Krankheitsfällen nach einer Meningokokken-Erkrankung, Gründung der Patientenselbsthilfeorganisation GGM e.V. (Gemeinsam gegen Meningokokken e.V.).

· 2013:Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen, AGS, in Schermbeck.

· 2013: Wahl in den Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen NRW

· 2013: Konzeption des Web-TV-Kanals für die Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr

· 2013: Wahl in den Unterbezirksvorstand der SPD

Einen Bericht über die Vorstellung Ralph Brodels als Schermbecker SPD-Bürgermeisterkandidat findet der Leser in der <<<Dorstener Zeitung>>>

Vorheriger ArtikelErntedankbasar in Drevenack
Nächster ArtikelZweiter Lippebräutag war gut besucht
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.