Das Abstimmungsergebnis habe ich so erwartet. Für mich also keine Überraschung.

Die Initiatoren dieses unsinnigen Ratsbürgerentscheides sollten die Verfahrenskosten übernehmen. Sie haben ohne exakte Herstellungskosten und abgesicherte Fördermittel zu kennen leichtsinnig gehandelt und einen hohen Verwaltungsaufwand verursacht.

Auch BM Rexforth hat sich im Vorfeld nicht nur für eine gemeinsame Grundschule, sondern auch für ein Bildungszentrum, weil es dafür eine 70 %ige Förderung gibt, ausgesprochen. Auch für ihn ist dieses Ergebnis eine Niederlage.

Klaus Roth, Fraktionsvorsitzender der BfB

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

3 KOMMENTARE

  1. @Herr Roth: wenn man am politischen Diskurs teilhaben möchte, sollte man sich zunächst grundlegende Kenntnisse der demokratischen Mechanismen und Gegebenheiten angeeignet haben.
    Ansonsten besteht die Gefahr, sich als querulatorischer Fremdschamsuperspreader zu blamieren.

    Hier wurde von politisch wachen Bürgern ein zutiefst demokratisches Verfahren angestoßen, wie es in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland aus gutem Grund verankert ist.

    Wer, weil ihm die ganze Richtung nicht paßt, über die damit verbundenen Kosten mäkelt und sogar verlangt, daß diese von den Initiatoren getragen werden sollen, zeigt sich nicht nur in ein ganz kleines Karo gewandet, sondern -was viel schlimmer ist- ein äußerst fragwürdiges Verständnis ebendieser vorgenannten freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

    Jedem politisch wachen Staatsbürger tut es gut, immer mal wieder das Gerüst seiner politischen Bildung zu pflegen und bei Bedarf zu ergänzen.
    Einige haben es bitterer nötig als Andere.

    • Sie brauchen mich nicht zu belehren. Ich setze mich bereits seit 26 Jahren für die Belange der Schermbecker Bürger ein. Und Sie??? Nochmals: Für mich hat es wenig mit Demokratieverständnis zu tun, wenn ein von vornherein unsinniger und zum Scheitern verurteilter Antrag, es lagen weder seriöse Herstellungskosten vor noch ist bekannt, ob es überhaupt Fördermittel gibt, einen Ratsbürgerentscheid auslöst und den Schermbecker Bürger mit 50.000 € belastet. Letztlich diente der Antrag nur dazu, den Bekanntheitsgrad von „Die Partei“ zu fördern.

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