Katholische Kirchengemeinde St. Ludgerus begrüßt ihre Neubürger

Schermbeck Ehrenamtliche Mitarbeiter der Katholischen Kirchengemeinde St. Ludgerus begannen am Sonntag mit dem diesjährigen Besuch jener katholischer Neubürger, die im Verlauf des vergangenen Jahres nach Schermbeck zogen.
Die Idee zur stärkeren Einbindung von Neubürgern in das gemeindliche Leben entstand bereits in der vorletzten Wahlperiode des Pfarrgemeinderates (PGR). „Wir haben damals Einladungen zum Fastenessen ausgesprochen“, erinnert Regina Tenk an die vielen netten Begegnungen in der Aula des Marienheims, wenn zur Osterzeit Christen beider Konfessionen die ökumenischen Bestrebungen förderten und dabei gleichzeitig Kontakte zu Vertretern einzelner kirchlicher Verbände geknüpft wurden.

Margret Warich und Walburga Holl machten sich am Sonntag ebenso auf den Weg zum Besuch der Neubürger wie Camilla Amoriello, Birgit Thiemann (vorne v.l.), Karl Haßlinghaus, Heinz Geurts, Bärbel Knappernatus, Regina Tenk und Bernd Platzköster. Foto Scheffler
Margret Warich und Walburga Holl machten sich am Sonntag ebenso auf den Weg zum Besuch der Neubürger wie Camilla Amoriello, Birgit Thiemann (vorne v.l.), Karl Haßlinghaus, Heinz Geurts, Bärbel Knappernatus, Regina Tenk und Bernd Platzköster. Foto Scheffler

Einen zweiten wichtigen Sc-hritt auf dem Weg einer stärkeren Einbindung von Neubürgern bot das Pfarrfest an. Seit dem Jahre 2011 wird ein weiterer Weg begangen. Regina Tenk und Birgit Thiemann konnten mehr als ein Dutzend Männer und Frauen gewinnen, die bereit sind, Hausbesuche zu unternehmen. Die Kommunalgemeinde hat der Kirche die Adressen von 81 katholischen Familien genannt, die im vergangenen Jahr nach Schermbeck zogen. Zum Besucherteam gehören Regina Tenk und Birgit Thiemann ebenso wie Margret Warich, Camilla Amoriello, Marlies Wieschus, Heinz Geurts, Christine Wolf, Heinz-Josef Stork, Ludwig Stenkamp, Bernd Platzköster, Angelika Köllmann, Gisbert Paßmann, Elisabeth Schult, Walburga Holl, Elisabeth Schult, Marietheres Stenert, Bärbel Knappernatus, Martin Underberg und Karl Haßlinghaus..
In den nächsten Wochen sollen diese Neubürger besucht werden, um mit ihnen über die Kirchengemeinde St. Ludgerus und ihre zahlreichen Angebote für Personen aller Altersstufen zu plaudern. „Herzlich willkommen in der kath. Pfarrkirche St. Ludgerus“ titelt ein sechsseitiges Faltblatt, das den Neubürgern beim Hausbesuch überreicht wird. Es listet die Gottesdienstzeiten ebenso auf wie die Öffnungszeiten der Pfarrbücherei, des Eine-Welt-Kreises und der Kleiderkammer. Zahlreiche Telefonnummern ermöglichen den Kontakt zu den Geistlichen der Kirchengemeinde, zum Pfarrbüro, zum Kirchenvorstand, zum Pfarrgemeinderat und zum Familienzentrum.
Für den Fall, dass ein Neubürger einen Hilfsdienst wie Pfarr-Caritas, Essen auf Rädern oder Sterbebegleitung in Anspruch nehmen möchte, kann er dem Faltblatt die Namen und Telefonnummern entnehmen. Die Kirchengemeinde bietet für große und kleine Pfarreimitglieder Gruppen an. Messdiener, Pfadfinderstamm, Jugendchor, Taizé-Kreis und Katholische Landjugendbewegung wenden sich speziell an den Gemeindenachwuchs. Das Angebot für Erwachsene reicht von den Landfrauen und der Frauengemeinschaft über KAB, Kolpingsfamilie und Kirchenchor „Cäcilia“ bis hin zu Gruppen für Senioren. Das Faltblatt gibt zudem einen Überblick über die Partnerschaft mit San Cristóbal sowie über die Unterstützung von Pater Wein und „Las Torres“. Unter www.sankt-ludgerus.de bietet die Homepage weitere Informationen. H.Sch.

Vorheriger Artikel„Wodan Damm – ein Verein bewegt sich“
Nächster ArtikelAndreas Appenzeller im Amt bestätigt
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.