Hat die Wölfin mit der Kennung GW954f mittlerweile alle Grundlagen erfüllt, dass diese aus der Natur entnommen wird?

Nein, sagt der Pressesprecher Wilhelm Deitermann vom Landesamt für Natur und Umwelt.

Schermbeck. Für Wilhelm Deitermann, Pressesprecher vom Landesamt für Natur und Umwelt (LANUV), reichen die derzeitigen Kenntnisse über ein auffälliges Verhalten des Wolfes nicht aus, um die Wölfin aus der Natur im Kreis Wesel zu entnehmen.

Gegen eine Entnahme sprechen auch, so Deitermann, dass noch keine eindeutigen Beweise für LANUV dafür vorliegen, dass bei den vergangenen Rissen, sowohl bei Kurt Opriel, als auch bei einem Weidetierhalter in Gahlen, alle Schutzmaßnahmen eingehalten wurden.

Laut LANUV gibt es derzeit auch vom wissenschaftlichen Monitoring noch keine eindeutige Kenntnisse darüber, dass die letzten Risse von der Wölfin Gloria mit der Kennung GW954f stammen. Dies werde derzeit noch untersucht.

Wissenschaftliche Prüfungen

Was gegen die Kriterien und für eine Entnahme des Wolfes im Kreis Wesel spreche, sei nicht ausschließlich davon abhängig, dass ein Wolf einen 1,20 Meter hohen Zaunes überwindet, sagt der Pressersprecher von LANUV. „Dies ist nicht Grund genug dafür, dass die Wölfin entnommen wird“, so Deitermann. Und weiter: „Um einen Wolf aus der Natur zu entnehmen, sind ganz viele wissenschaftliche Prüfungen notwendig. Es muss eindeutig belegt werden, dass die Wölfin ein auffällig Verhalten aufweist und dass auch wirklich alle Schutzmaßnahmen der Weidetierhalter eingehalten wurden“, ergänzt Deitermann.

Deshalb müsse weiterhin geprüft werden, was noch Herdenschutzmaßnahmen zum Schutz der Weitertiere unternommen werden kann. Ebenfalls müsse bei den vergangenen Rissen noch geprüft werden, ob die Zäune den Schutzmaßnahmen gerecht waren. Dazu gehöre laut Deitermann unter anderem auch, ob der Zaun nicht durchhing oder ob der Zaun genügend Strom gehabt habe. Dies alles unterliege einer objektiven Grundlage, welche derzeit von LANUV erfasst und untersucht werde.

Schafe stehen nicht auf dem Speiseplan

Lange Zeit war es ruhig um Gloria von Wesel. Das spreche eindeutig dafür, dass Schafe seit Monaten nicht auf dem Speiseplan der Wölfin steht, da ein ausgewachsener Wolf täglich rund drei bis vier Kilogramm Fleisch benötige, ergänzt Deitermann.

 „Die großen Abstände machen eindeutig erkennbar, dass sich der Wolf von etwas anderem ernährt. Im Wald ist genügend Wild vorhanden“. Ebenfalls könne einem Wildtier, sprich Wolf, nicht negativ ausgelegt werden, wenn es ein Schaf reißt. „Es ist nun mal ein Wildtier“, so Deitermann.

Bevor hier die Entscheidung zur Entnahme des Wolfes von Seiten der Regierung gefällt werde und es dazu komme, müsse 100prozentig klargestellt sein, dass die Wölfin wirklich alle gesetzlich geforderten Herdenschutzmaßnahmen eindeutig überwindet.

Wolf im Kreis Wesel Erste Fotos von Gloria
Erstes Foto von Gloria im Kreis Wesel. Foto: Sabine Baschke

Die erste Individualisierung erfolgte nach einem Riss am 16. Juni 2018 in Schermbeck.

Update 1.8.2019

Belegte Nutztierrisse durch Wölfin Gloria

Bei vier Rissen im Kreis war eine eindeutige Individualisierung laut LANUV nicht möglich.

23.7. Hünxe – eindeutiger Nachweis
14.7. Schermbeck– eindeutiger Nachweis
12.7. Hünxe– eindeutiger Nachweis
26.6. Hünxe– eindeutiger Nachweis
23.6. Hünxe– eindeutiger Nachweis
8.5. Schermbeck, keine Bewertung möglich
29.3. Hünxe– eindeutiger Nachweis
5.2. Oberhausen– eindeutiger Nachweis

Jahr 2018

13.12., Hünxe, – eindeutiger Nachweis , keine Individualisierung möglich
9.12. Hünxe– eindeutiger Nachweis
8.12. Hünxe– eindeutiger Nachweis
5.12. Hünxe– eindeutiger Nachweis
27.11. Bottrop– eindeutiger Nachweis
2.11. Dorsten– eindeutiger Nachweis
27.10. Hünxe– eindeutiger Nachweis
25.10. Hünxe– eindeutiger Nachweis
27.9.  Dinslaken – keine Bewertung möglich,  Wolf nicht auszuschließen
23.9. Dinslaken– eindeutiger Nachweis
19.9. Hünxe– eindeutiger Nachweis
15.9. Bottrop– eindeutiger Nachweis
2.9. Hünxe– eindeutiger Nachweis,  Probenqualität für Mikrosatellitenanalyse nicht ausreichen
30.8. Schermbeck– eindeutiger Nachweis
29.8. Schermbeck-– eindeutiger Nachweis
28.8. Schermbeck– eindeutiger Nachweis
19.8. Schermbeck– eindeutiger Nachweis
7.8. Schermbeck– eindeutiger Nachweis
13.4. Schermbeck– eindeutiger Nachweis

Petra Bosse

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12 KOMMENTARE

  1. Die Stellungnahme des LANUV-Pressesprechers lese ich doch mit Verwunderung. Da verspricht die Ministerin den Schäfern mit einer klaren Position zu handeln – und das LANUV sucht Ausflüchte. Fakt ist doch: Grundsätzlich verlangt das Land 90 cm hohe Zäune als Schutz (sonst gibt es keine Entschädigung), bei übersprungenen 1,20 Metern – so sicherte die Minsiterin zu – wird der Wolf/die Wölfin als Problemwolf eingestuft. Der Schäfer zäunte 1,20 Meter hoch – und jetzt sagt das LANUV,. es gelte nicht, was die Ministerin versprochen habe. Der Zaun könne ja auch durchhängen – viele andere Sachverhalte seien noch zu prüfen – und außerdem fresse der Wolf ja auch noch Rehe, so schlimm könne es ja nicht sein.
    Mal ehrlich: Selbst wenn der Zaun irgendwo mal durchhängt, ist er immer noch höher als die 90 cm, die eigentlich verlangt werden. Und die paar Zentimeter, die es immer mal gibt, sind nicht entscheidend. Und so schwamming formuliert hält sich das LANUV ja nun jedes Hintertürchen offen, um eine Entnahme zu verhindern. Man kann es so deuten: Erst wenn der Wald leer gefressen ist, keine Sau und kein Reh mehr vom Wolf gefunden wird, dann wird er zum Problemwolf. O.k. – das ist jetzt auch überspitzt, aber letztlich wollen doch Schäfer und Landwirte eine klare Regelung, mit der sie leben können (oder auch nicht).
    Wer so argumentiert wie das LANUV, redet den Wolfspopulisten nach dem Munde, wird aber der Sache nicht gerecht. Weidetierhaltung wird gewünscht, Öko-Landwirtschaft soll ausgebaut werden – das geht nur mit Weidetierhaltung. Zuerst trifft es die Schäfer, dann Kuh- und Pferdehalter. Die Ministerin hat es wohl verstanden – das LANUV offensichtlich nicht. Schade, so wird vielleicht die Wölfin Gloria gerettet, aber auf lange Sicht eine Lösung erschwert. Und hören die Weidetierhalter erst einmal auf, sperren ihre Tiere entweder in den Stall oder den Betrieb ganz zu, dann wird dies auch kaum umkehrbar sein. Also erster Schritt: Haltet Euch an die Versprechen! Schützt nicht nur die Wölfe, sondern auch Schafe, Fohlen, Kälber, Rinder. Und redet nicht den Wolfspopulisten das Wort. Das hilft nichts.

  2. Sehr guter Kommentar Herr Schmidt, ja man kann sich wirklich nur, kopfschüttelnd über die Äußerungen und die Fachkenntnisse des Pressesprechers des LANUV wundern.
    Auch folgender Satz ist wieder passend: „…so Deitermann, dass noch keine eindeutigen Beweise für LANUV dafür vorliegen, dass bei den vergangenen Rissen, sowohl bei Kurt Opriel, als auch bei einem Weidetierhalter in Gahlen, alle Schutzmaßnahmen eingehalten wurden.“
    Was glaubt denn Herr Deitermann wo diese jetzt noch herkommen sollen?
    Er hat in einem früheren Statement auch geäußert das, wenn mehr als ein Schaf gerissen werde „eindeutig immer Hunde und nicht Wölfe“ die Angreifer waren.
    Der Begriff surplus killing scheint ihm immer noch nicht erklärt worden zu sein.
    Das konsequente Ignorieren der Vorgaben aus dem Ministerium, das laufende Negieren und Schönreden zeigt doch eindeutig wer im LANUV die Marschrichtung vorgibt: eine NGO die mit sog. Wolfspatenschaften ungeheure Geldmengen einsammelt. Welcher Unternehmer – und nicht anderes ist dieser Verein – würde seine Cash cow schlachten?

  3. Bei der ganzen Diskussion um den Wolf ärgert mich vor allem eines, es sind die Schuldzuweisungen der so genannten Wolfsschützer gegenüber den Weidetiertierhaltern, vorrangig den Schäfern. Wobei es doch diese sind, die tagtäglich für den Wolf arbeiten. Sie errichten Zäune, nach ständig wechselnden Vorgaben, um Ihre Tiere zu schützen und um letztlich damit dem Wolf seine Daseinsberechtigung zu erhalten. Währenddessen Naturschutzorganisationen mit Wolfspatenschaften, vom Schreibtisch aus, eine enorme Menge Geld verdienen. Die Arbeit der Schäfer aber ist aktiver Wolfsschutz, denn Sie sind mehrheitlich für den Wolf, obwohl sie den täglichen Mehrbeitsaufwand nicht bezahlt bekommen. Denn mit Wölfen die keine Schafe fressen können sie leben. Doch mit einer Wölfin die mittlerweile 21 mal Nutztiere gerissen hat können sie nicht leben. Deshalb kann es für die hier ansässige Wölfin nur eine Lösung geben, Sie muss der Natur entnommen werden. Denn zum jetzigen Zeitpunkt hat Sie noch keine Welpen. Sollte Sie im nächsten Jahr welche bekommen würden diese die Jagderfahrungen Ihrer Mutter an Ihre Nachkommen weitergeben. Die Später abwandernden Jungwölfe verbreiten die Jagdstrategie dann im ganzen Land. Das kann nicht im Interesse der Allgemeinheit sein. Geben wir dem Wolf der nach Gloria kommt eine Chance, denn nach dem Wolf ist vor dem Wolf.

  4. Es geht den Weidetierhaltern doch schon garnicht mehr um deren Schutz,denn dann würden sie diesen auch richtig betreiben.Alles nur Ausreden die sie überwiegend darlegen… Es ist immer nur der Wolf,und wenn es der nicht ist,dann ein anderes Tier.
    Warum kann man nicht im Einklang mit den Natur und deren Lebewesen leben,und geniessen?
    Politiker verschliessen die Augen,sind keine Hilfe..waren es noch nie.Nur Geld und Macht zählt,und dies wird immer schlimmer.
    Nur wenn es keine Tiere mehr gibt,dann wird es uns auch nicht mehr geben.Dies wird leider vergessen.
    Lasst die Wölfe leben,sie waren zuerst hier!
    Es gibt auch keine Problemwölfe,nein- nur Problemmenschen.Ich kann dies immer nur wiederholen.

    • Silvia B.,
      wirklich köstlich Ihr völlig sinnfreier Kommentar.
      Wie werden dann Ihrer geschätzten Meinung nach (Sie scheinen ja eine ausgewiesene Fachfrau und keine Phrasendreschende Tastaturheldin zu sein) Schafe richtig vor Wolfsangriffen geschützt?
      Und jetzt bitte nicht die, lange überholte Theorie von HSH, Eseln, Nandus…. Wir sind sehr gespannt auf Ihre fundierten Tipps!
      „Der Wolf war vor uns da“.. völliger Blödsinn: als ich geboren wurde gab es keine Wölfe in DE, wie war es bei Ihnen?
      Erst denken dann tippen könnte helfen!

  5. Liebe Silvia B. Sie haben eine fantastische Vorstellung von Natur und Landwirtschaft.
    Ich vermute Sie besitzen ein eigenes Haus auf einem Hektar Land mit zwei Schweinen und einer Kuh, Obst und Gemüse bauen Sie selbst an. Denn das wäre die Lebensgrundlage für eine Familie mit zwei Kindern in der heutigen Zeit. Vorausgesetzt man wird nicht krank oder pflegebedürftig. Sicherlich nutzen sie auch keine öffentlichen Verkehrsmittel oder haben gar ein eigenes Auto geschweige denn bestellen Sie Ihre Einkäufe im Internet. . Porjetzieren Sie diese Vorstellungen doch bitte nicht auf den Wolf oder die Nutztierhalter. Wo Sie sich doch so für den Wolf einsetzen, haben Sie jemals einem Schäfer Ihre Hilfe beim Schutz seiner Schafe angeboten? Phrasen auf Internetseiten zu dreschen ist leicht, aktiv den Wolf zu schützen macht Arbeit. WikiWolves ist die einzige Organisation für den Wolf die wirklich aktiven Wolfsschutz leistet. Wenn Sie wirklich etwas tun wollen für den Wolf, dann können Sie sich vertrauensvoll an diese Organisation wenden. Dennoch sehe ich für die Wölfin Gloria hier keine Chance mehr. Denn nach dem Wolf ist vor dem Wolf. Nur Wölfe die sich von Nutztieren fern halten haben in unserer industriellen Kulturlandschaft eine Daseinsberechtigung.

  6. Um Tiere und die Natur zu lieben,benötigt man keinen Bauernhof…usw…Ich habe mich lediglich,und dies über Fachliteratur informiert und recherchiert,und dies seit geraumer Zeit.Es sind nun einmal meine eigenen Ansichten,mein Charakter.Tier bedeuten mir sehr viel.
    Es spielt keine Rolle,ob es Wölfe,Füchse…sind.
    Wenn die Schäfer (es gibt sicher Ausnahmen) sich an die Vorschriften der Absicherung ihrer Weidetiere halten würden,dann wäre das mit dem Wolf,auch kein Problem. Doch da kommt eins zum anderen.Der Jäger schiesst die Beute des Wolfes. Und wenn die Weideschutzzäune oftmals so niederig sind und dann noch nicht mal unter Strom.Messungen beweisen dies,dann dürfen sich die Schäfer..nicht wundern.Wer sein Tier liebt.schützt es.
    Ganz angesehen davon,das es oftmals keine Wolfsrisse sind.
    Und ja:Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht um die Schäfer, doch wenn man wirklich mal genauer hinsieht,dann weiss man eben,wo das Problem liegt.(Dazu könnte ich hier noch mehr schreiben..)
    Es gibt u.a. auch noch andere Organisationen die dem Wolf aktive Hilfe leisten.
    Man könnte den letzten Satz auch so beenden,lieber Herr Wolf Gang:
    Nur Tiere,die sich nicht in unmittelbarer Nähe des Menschen aufhalten,und keinen Schaden anrichten in unserer so mordernen Umwelt,diese dürfen bleiben..(?)
    Ich hoffe,das es nie soweit kommen wird.

  7. Es freut mich,wenn Sie sich,Herr Arno über meinen Kommentar leicht amusend fühlen.
    Ich spreche nicht nur von Deutschland.Bitte auch einmal die Zusammenhänge verstehen.
    Letzter Satz könnte auf Sie zutreffen.Nur will ich hier aufzeigen,das viele Schäfer auch ihre Hunde aufhetzen und die Wölfe dann als Schuldzuweiser betiteln.Natürlich könnte ich noch andere Fakten aufzeigen,nur wird dies sowieso wieder von der Hand gewiesen.
    Ich denke,wenn Tiere im Allgemeinen nicht erwünscht sind,was mir hier leider den Eindruck vermittelt,was soll ich für Tipss geben, die dann sowieso nicht beherzigt werden.
    Immer schön die Jäger schützen..(so läufts doch ab…)
    Und nur die Negativaspekte sehe, nicht das Positive.
    Wir benötigen Wölfe,Füchse… für unsere Natur.
    Nur die Einsicht kommt bei vielen garnicht an,und wenn-dann zu spät.
    Ich belasse es jetzt dabei,da es einfach zu viele beratungsresistente Menschen gibt.

  8. Liebe Frau B.,
    „immer schön die Jäger schützen“ und „den Weidetierhaltern geht es doch schon garnicht mehr um deren Schutz denn sonst würden Sie diesen auch richtig betreiben“….worum geht es hier eigentlich?
    Sie lenken ab von dem eigentlichen Problem – dem Problem, dass die Wölfin vorbei an Herdenschutzhunden Beute gemacht hat, in Gatter eingedrungen ist und Elektrozäune von 1,20cm überwindet! Und wir dürfen uns sicher sein dass sie es wieder tun wird – weil sie gelernt hat so erfolgreich Beute zu machen!
    Wo haben die Weidetierhalter falsch gehandelt? Sie haben sich für den Wolf entschieden und Geld in die Hand genommen um ihre Tiere und auch den Wolf zu schützen. Und dann werden sie doppelt bestraft. Durch den Verlust ihrer Tiere und durch Aussagen wie die Ihre und Ihrer Mitstreiter, dass sie den Schutz nicht richtig betreiben! Es geht darum wie die Weidetierhalter vor erneuten Schäden geschützt werden können, wie der unkontrollierte Jagdtrieb der Wölfin unterbunden werden kann.
    Wie reagieren Sie wenn Ihnen Schaden zugefügt wird, Sie Präventionsmaßnahmen auf Ihre Kosten durchführen, Sie wieder zu Schaden kommen, Sie wieder Geld und Zeit investieren und Sie erneut geschädigt werden? Ich wäre da ernsthaft auf Ihre Antwort gespannt…
    Und was haben jetzt die Jäger damit zu tun? Glauben Sie ernsthaft, dass die Jäger bei einer Entnahmefreigabe wie blut- und trophäenrünstige Monster nur darauf warten die Wölfin zu erlegen um sich deren Fell an die Wand zu nageln? Warum suchen die Jäger z.B. mit viel Zeitaufwand Wiesen vor dem Mähen ab um die Kitze zu retten? Weil Sie sich auch dem Naturschutz verschrieben haben!!!
    Es gibt überall schwarze Schafe – unter Weidetierhaltern, unter Jägern, unter Naturschützern und auch „Gloria von Wesel“ ist auf dem besten Wege sich zu einem solchen zu entwickeln…

  9. Hallo Herr T.

    Zuerst einmal:Ich lenke nicht von den eigentlichen Fakten ab,ich benenne diese.Ich merke aber,das hier leider nur Wolfsgegener zu Worte kommen.Wenn man nur die oberen Litzen unter Spannung hält und nicht den gesamten Zaun,da kann man sich noch so sehr bemühen.Wenn ein Weidetierhalter den Wolf nicht will,dann tun diese alles,was in ihrer Macht steht.Natürlich gibt es Ausnahmen.
    Was die Jäger damit zu tun haben,fragen Sie allen ernstes?
    Diese entnehmen doch dem Wolf seine Beute,indem sie losballern wie nix gutes,und auch auf die Wölfe.Hauptsache weg…So sehe ich das mittlerweile.
    Ich hoffe nur,das Gloria weg ist,und nciht der Bestie Mensch zum Opfer fällt.

    Warum suchen die Jäger z.B. mit viel Zeitaufwand Wiesen vor dem Mähen ab um die Kitze zu retten? Weil Sie sich auch dem Naturschutz verschrieben haben!!!

    Dies ist die absolute Minderheit..
    Das ganze ist nur Panikmacherei. Haben wohl alle zu oft Rotkäppchen gesehen.
    Übrigens:Der Wolf ist farbenblind.

    • Hallo Frau B.,
      jetzt wird das Eis aber sehr dünn, auf das Sie sich begeben haben.
      Sie haben sich mittels Fachliteratur informiert und auch recherchiert, sind also in allen Belangen, auch was die Jagd angeht, wirklich vom Fach!!!
      Der Jäger entnimmt dem Wolf die Beute, soso…die Jäger ballern los wie nix gutes…und auch auf die Wölfe…
      Haben Sie bei Ihren Recherchen schon mal etwas von Abschussplänen gehört? Die Jäger können nicht einfach auf alles, so wie Sie es schreiben, ballern sondern haben diese Abschusspläne nach Möglichkeit zu erfüllen. Diese werden auch nicht von den Jägern festgelegt sondern von Behörden. Es gibt ein Jagdgesetz und auch Jagdzeiten, Fehlabschüsse werden z.B. auch zur Anzeige gebracht oder führen zum Verlust des Jagdscheins – glauben Sie wirklich das ist die Passion der Jäger?
      Haben Sie sich schon mit den Jägern unterhalten, die ihr Revier in dem Wolfsgebiet haben…warum sprechen diese davon, dass sich gerade das Rehwild rar gemacht hat? Doch nicht weil dort schon über Jahrzehnte gejagt wird, sondern weil jetzt der Wolf durch das Revier streift! Und hierbei geht es nicht um das Beutemachen der Jäger – das sind Fakten!
      Und noch etwas haben Sie bei Ihrer Recherche natürlich herausgefunden – dass auf den illegalen Abschuss eines Wolfes 5 Jahre Gefängnis oder 50.000 EUR Geldstrafe stehen.

      Zu Ihrem Verständnis, ich stehe dem Wolf völlig neutral gegenüber, ich bin gerne draußen in der Natur und bestimmt kein Wolfshasser…nur diese ganzen Tastaturexperten, die ihre Expertise durch Dr. Google erlangt haben und meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, erlauben sich die Jäger und Weidetierhalter schlecht zu reden ohne die wirklichen Hintergründe zu kennen!
      Ein Hoch auf das Grundgesetz und die Meinungsfreiheit – aber dann auch mit sauberen Fakten…

  10. Ach..ich würde das ganze auch gerne so blauäugig sehen wie Sie,doch ich benötige weder google noch sonst eine Suchmaschine.Wie Sie schon feststellten, belese ich mich der Fachliterartur.Das eine ist das Gesetz,es mag natürlich immer Ausnahmen geben,doch man sieht auch leider zu viele Jäger,die einfach wirklich nur Wölfe und andere Waldbewohner abschiessen, es ist ihr Hobby.Bitte kommen Sie mir nicht mit Rechtssprechung und Anwälten..darunter stecken auch viele Interessenten.Ich weiss zwar nicht, weshalb man sich überhaupt über so eine nutzlose Tätigkeit, wie das Töten von wehrlosen Tieren unterhalten muss. Es ist einfach feige,und unnütz.
    Es sind Fakten,das die ich Ihnen beisteuere. Doch so hat eben jeder seine Meinung. Das was ich lese und höre und sehe, genügt mir, um mir ein ausreichendes Urteil zu bilden!
    Wenn Sie kein Wolfshasser bzw.Gegner wären (hassen unterstelle ich Ihnen nicht), dann würden Sie dennoch anders schreiben. Ich benötige keine weiteren schlimmen Hintergründe,Jagd ist Mord. Lieben Sie Tiere? Dann würden Sie die Dinge anders sehen.
    Belassen wir es dabei. Wir werden nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

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