Der Gahlener Heimatverein teilt mit:

Glasfaser für Gahlen – eine wichtige Entscheidung ist gefallen. Nun kommen Fragen zur Installation

Nach der Zusage der Deutschen Glasfaser in Gahlen den Ausbau der Breitbandversorgung in Angriff zu nehmen, nun wird es noch einige Wochen dauern, bis die Deutsche Glasfaser die Ortsbegehung bei den Gahlener Kunden durchführen wird.

Der Heimatverein möchte den Gahlener Glasfaserkunden die Möglichkeit geben, von den Erfahrungen mit den Glasfaseranschlüssen in Schermbeck zu profitieren. Man sollte sich im Vorfeld schon ausreichend Gedanken machen und die Vorgehensweise beim Anschluss planen. Für den eigentlichen Hausanschluss selbst, aber auch für die Installation im Gebäude sowie die notwendigen Rahmenbedingungen. Nur dann kann man von einem reibungslosen Übergang vom jetzigen Betreiber zur Deutschen Glasfaser ausgehen – denn die Deutsche Glasfaser kann und wird sich um die Infrastruktur im Gebäude sowie individuelle Wünsche in Bezug auf Telefonie und oder sonstige Medien nicht kümmern – da muss der Hauseigentümer oder Mieter sich schon selbst drum kümmern.

Günter Sprenger (IT-Fachmann aus Bricht), hat sich in den letzten Wochen weiter mit der neuen Technologie befasst. So gab es bei der Installation des Internets und der Telefonie in Schermbeck bei einigen Anschlüssen Probleme. In einigen Fällen wurden doch mehrere Telefonnummern benötigt, aber die dafür notwendige Infrastruktur war nicht vorhanden. Danach musste die Rufnummernportierung geklärt werden. Oder ist der DG Router ausreichend, sollte es doch eine andere Box sein? Wer ist mein Ansprechpartner? Und vieles mehr. „Nach den Erfahrungen, die Günter Sprenger bei der Installation der Glasfaser in Schermbeck sammeln konnte, haben wir gemeinsam beschlossen, eine weitere Informationsveranstaltung anzubieten.“ erläutert Juppien und ergänzt “wir möchten verhindern, dass es bei der Inbetriebnahme des Internets oder der Telefonie zu unnötigen Verzögerungen kommt.“

Folgende Themenbereiche sollen bei der Informationsveranstaltung besprochen werden:

Vertrag:

– An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

– Sind noch Veränderungen bei der Vertragsgestaltung möglich?

– Wie viele Rufnummern und Telefonleitungen benötige ich?

– Telefoniere ich häufig zu einem Handy oder ins Ausland?

– Welche Rufnummern sollen nach der Umstellung genutzt werden?

– Benötige ich dann einen DG-Router oder doch einen anderen?

– Was geschieht mit meiner Telekom-Emailadresse

Hausbegehung und Installation:

– Wo sind im Gebäude HüP und NT am sinnvollsten untergebracht?

– Welche Voraussetzungen müssen am Hauseingang vorhanden sein?

– Ist im Haus eine strukturierte Verkabelung (Netzwerkkabel) vorhanden?

– Wie werden die Telefone angeschlossen? (Funk oder Kabel)

– Können vorhandene Kabelwege oder Leerrohre genutzt werden?

– Sind weitere Installationsarbeiten notwendig?

Inbetriebnahme:

– Sind alle Vertragsdaten der Glasfaser vorhanden?

– Kann ich den Router selbst in Betrieb nehmen, oder ist ein Techniker erforderlich?

– Wann erfolgt die Rufnummernportierung?

– Kann ich die Telefonkonfiguration selber vornehmen, oder ist ein Techniker erforderlich?

Um all diese und eventuell noch andere Fragen zu beantworten hat der Heimatverein Gahlen Herrn Günter Sprenger gebeten – auch in Gahlen eine entsprechende Informationsveranstaltung durch zu führen.

Herr Sprenger hat sich freundlicherweise bereit erklärt und so findet am 20.7.17 ab 19:00 Uhr im Saal des Cafe Holtkamp eine entsprechende Informationsveranstaltung statt, zu der alle Interessenten recht herzlich eingeladen werden.

Termin: Donnerstag, den 20. Juli; 19:00 Uhr

Ort: Saal Cafe Holtkamp, Kirchstraee 37, 46514 Schermbeck-Gahlen

Text: HV-Vorsitzender Jürgen Höchst

 

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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