Insgesamt 637 Anträge mit einem Volumen von rund 15,5 Millionen Euro zum Schadensausgleich von Dürreschäden sind beim Land eingegangen.

Die Dürreschäden im letzten Jahr in der Landwirtwirtsschaft waren eines der Themen, welches die Ministerin Heinen-Esser in ihrer Rede beim Neujahrsempfang der CDU Schermbeck am Dienstagabend ausführlich beschrieb.

Insgesamt sind 637 Anträge zum teilweisen Schadensausgleich von Dürreschäden in der Landwirtschaft sind bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen eingegangen.

Nicht zu verschweigen sei, so die Ministerin, dass besonders die Landwirtschaft den Klimawandel unmittelbar zu spüren bekommt. „Das vergangene Jahr hat eindrucksvoll vor Augen geführt, dass der Klimawandel heute und hier vor unserer Haustür abläuft“.

Ursula Heinen-Esser in Schermbeck CDU
Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft ist sich sicher, dass Wetterextreme werden weiter zunehmen werden. Foto: Petra Bosse

Klimaangepasste Sorten

Sicher ist sich Heinen-Esser, dass die Wetterextreme weiter zunehmen werden. Deshalb müsse, neben kurzfristigen Hilfestellungen, langfristig gesehen, die Landwirtschaft dringend klimafester gemacht werden. „Hierzu sind einerseits klimaangepasste Sorten, Fruchtfolgen und Bearbeitungsmethoden erforderlich, sowie andererseits ein angepasstes Risiko- und Krisenmanagement“, so Heinen-Esser.

Die langanhaltende Trockenheit, verbunden mit den erheblichen Ernteausfällen, wurde wie heinen-Esser betonte, als außergewöhnliches Witterungsereignis von nationalem Ausmaß eingestuft.

Seit November 2018 konnten durch Trockenheit in ihrer Existenz gefährdete Landwirtschaftsbetriebe bei den Kreisstellen der Landwirtschaftskammer Anträge auf finanzielle Unterstützung einreichen.

„Die Dürrebeihilfe kann sicher nicht alle Schäden ausgleichen, damit leisten wir jedoch für die hart betroffenen Betriebe einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Existenz. Nach Prüfung der Anträge können erste Zahlungen voraussichtlich bereits im ersten Quartal 2019 erfolgen“, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.


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