Zwischenstand zum derzeitigen Planungsstand des Tiercrematoriums Cremare von Bürgermeister Mike Rexforth.

Die aktuelle Offenlage des Kreises Wesel, welche die zuständige Genehmigungsbehörde für dieses Antragsverfahren nach § 4 Bundesimmissionsschutzgesetz sei, so Mike Rexforth, habe diesbezüglich für etwas Verwirrung gesorgt.

Fragen zu diesem Verfahren und den sachlichen bzw. rechtlichen Gründen für die Antragsänderungen des Vorhabenträgers seien von den Mitarbeitern dieser Fachbehörde zu beantworten.

Außerdem wurden bei der Offenlage im Frühjahr des Jahres von der Öffentlichkeit viele Einwendungen unmittelbar und ausschließlich beim Kreis Wesel eingereicht. Diese prüft und bewertet sie.

Die Aufgaben der Gemeinde Schermbeck als Standort-Gemeinde für dieses Vorhaben beschränken sich, neben gleichartigen Schritten beim Kreis Wesel, auf eine (erneute) Veröffentlichung des vom Kreis Wesel vorgegebenen Bekanntmachungstextes, eine Offenlage des aktualisierten Antrages vom 13.07. bis 12.08. d.J. sowie die Abgabe einer kommunalen Stellungnahme bis zum 03.08. d.J.

Im Rahmen der ersten Offenlage der Antragsunterlagen vom 21.02. bis 20.03. 2020 und der vom Kreis Wesel damals festgesetzten Beteiligungsfrist hat die Gemeinde Schermbeck fristwahrend am 25.03. 2020 eine detaillierte vorläufige Stellungnahme abgegeben.

Die in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses vom 28.01. 2020 beschlossene Ablehnung des geplanten Tierkrematoriums fand bei der Erstellung dieser vorläufigen Stellungnahme entsprechende Berücksichtigung.

Mit der pandemiebedingten Streichung der Ausschusssitzungen im April konnte eine Ausschussberatung hierzu nicht stattfinden.

Nachfolgend teilte der Kreis Wesel aufgrund einer der pandemiebedingten Schließung der Verwaltungsgebäude während der ersten Offenlage und geänderter Antragsunterlagen eine erneute Offenlage mit.

Diese Antragsunterlagen wurden der Gemeinde Schermbeck am 03.07. durch den Kreis Wesel zur Verfügung gestellt.

Zu dem vom Kreis Wesel aktuell nochmals durchgeführten Beteiligungsverfahren wird die Gemeinde Schermbeck erneut eine Stellungnahme abgeben.

Grundlage wird auch hier der ablehnende Beschluss im Planungs- und Umweltausschusses vom 28.01. d.J. sowie die Stellungnahme vom 25.03.2020 sein. Eine gemeindliche Stellungnahme soll bis zum 26.07. d.J. erarbeitet und zwischen dem 27. und 31.07. per Email mit den Vorsitzenden der Ratsfraktionen abgestimmt werden.

Nach der fristwahrenden Einreichung zum 03.08. ist dann eine abschließende Beratung im Planungs- und Umweltausschuss am 25.08. d.J. geplant. Am 26.08. soll das Beratungsergebnis dem Kreis Wesel nachgereicht werden.

Ich hoffe, damit ist die Rolle der Gemeinde Schermbeck in dem laufenden Verfahren nochmals deutlich geworden.

Ihr Bürgermeister

Mike Rexforth

Vorheriger ArtikelSchermbecker SPD befürwortet einen Schulneubau
Nächster ArtikelAlleinerziehend? NRW hilft schnell und unbürokratisch
celawie
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Schermbeck-Online zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion. Petra Bosse

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Bitte den vollständigen Vor- und Nachnamen eintragen