Unabhängige Wählergemeinschaft will schuldenfreies Schermbeck

Schermbeck (pd). Die neue Wählergemeinschaft „ZUKUNFT Schermbeck“ möchte die Gemeinde um eine parteiunabhängige Mitmachfraktion der Bürgerschaft ergänzen. Ein Wählerbündnis, das die Bürgerinnen und Bürger bei möglichst vielen Entscheidungs- und Abwägungsprozessen umfassend und fair beteiligen möchte – mit Mitteln wie digitalen Abstimmungsverfahren und Bürgerstammtischen.

Die Wählergemeinschaft teilt mit: „Unser Wählerbündnis aus der bürgerlichen Mitte heraus ist für alle Schermbeckerinnen und Schermbecker zunächst ein Angebot und eine Chance, sich ohne parteipolitische Scheuklappen bei den für Schermbeck wichtigen Themen einzubringen.

Das hat 25 Jahre lang bei der Unabhängigen Schermbecker Wählergemeinschaft (USWG) bestens funktioniert. Wir sind der Überzeugung, dass eine derartige Wählergemeinschaft wieder ein Gewinn für Schermbeck sein kann. Ergänzt um die Möglichkeit, mit elektronischen Abstimmungsverfahren sehr schnell Meinungstendenzen zu Themen einfangen zu können.

Der Anspruch: Einen, nicht spalten.

Politik wird in Schermbeck nach unserer Überzeugung zu sehr von Parteien aus gedacht. Wir glauben aber, dass sie viel mehr von Bürgerinnen und Bürgern und ihren tatsächlichen Bedürfnissen hergedacht werden sollte. Wir möchten keine Trennlinien zwischen Menschen ziehen und starr in Schubladen denken, sondern ohne Fraktionszwang, Fremdbestimmung und Parteigeplänkel verschiedene Denkweisen offen diskutieren. Den Konflikt sehen wir als Chance, nicht als Übel. Denn der offene Austausch fordert zum Nachdenken über die bestmögliche Lösung auf und eint am Ende. Gute Lösungen bringen aus unserer Sicht in möglichst vielen Punkten eine Verbesserung, ohne dabei wichtige Faktoren zu verschlechtern oder Bürgerinnen und Bürger zu benachteiligen. Wir möchten einen, nicht spalten und durch mehr Beteiligung zum Abbau von Politikfrust beitragen.

Mehr Beteiligung für bessere Entscheidungen

Wir sind eine Gemeinschaft der bürgerlichen Mitte. Wir tolerieren unterschiedliche Meinungen und verschiedene Blickwinkel. Uns geht es um Themen und bestmögliche Lösungen für die Schermbecker Bürgerinnen und Bürger und eine breite Bürgerbeteiligung. Wir glauben daran, dass ein großes Meinungsspektrum und ein umfassendes Mitspracherecht bessere Entscheidungen ermöglichen, die größere Akzeptanz finden. Deshalb ist uns Diversität wichtig. Links- und Rechtsextremismus lehnen wir jedoch ab.

Lebenswertes und schuldenfreies Schermbeck als Ziel

Wir sind eine Mitmach-Wählergemeinschaft. Für Schermbeck. Für alle Bürgerinnen und Bürger, denen unsere Gemeinde am Herzen liegt. Unser Ziel ist ein zukunftsfähiges, schuldenfreies und lebenswertes Schermbeck. Wir möchten nicht, dass die kommenden Generationen einen Schuldenberg vorfinden. Deshalb setzen wir auf Politik, die rechnen kann. Wichtig sind uns Investitionen mit Augenmaß und Bodenständigkeit. Niedrige Grundsteuern für Eigentümer und Mieter sowie maßvolle Gewerbesteuern sind ein Standortvorteil, den wir nicht mit unnötigen Ausgaben und Prestigeprojekten aufs Spiel setzen sollten. Wer Schulden macht, schränkt seinen künftigen Spielraum ein und belastet dauerhaft Bürger und Geschäftsleute.

Wir möchten, dass die Bürgerinnen und Bürger Schermbecks bei allen größeren Projekten mitreden dürfen. Ob Grundschulen, Krematorium oder Mittelstraße – Schermbecks Entwicklung sollte in erster Linie in den Händen der Bürger liegen. Bürgerinnen und Bürger sind nach unserer Auffassung daher frühzeitig und umfassend über kommunalpolitische Vorgänge zu informieren. Wir möchten eine breite Beteiligung und Meinungsbildung, bevor Entscheidungen fallen.

Kein Krematorium am Hufenkamp

Unser Ziel ist es, ein lebenswertes Schermbeck als sicheren und attraktiven Wohn- und Lebensraum für Familien und Menschen aller Altersgruppen zu bewahren. Ein Beispiel für wenig überzeugende Entwicklungen sind die Pläne, inmitten des Mischgebiets am Hufenkamp mit Wohn- und Gewerbewohneinheiten ein Tierkrematorium zu bauen. Wir verstehen die Bedenken der dort wohnen Bürgerinnen und Bürger und unterstützen sie in ihrem Vorhaben, sich für einen anderen Standort des Krematoriums stark zu machen.“

Weil die Idee der Mitmach-Wählergemeinschaft nur gelingen kann, wenn sich ausreichend Schermbeckerinnen und Schermbecker aktiv oder zumindest ideell beteiligen, sucht die Gemeinschaft noch Mitstreiter und Unterstützer. Interessenten mögen sich bitte unter der kostenfreien Rufnummer 0800 20 06 1975 oder per Mail unter [email protected] melden. Mehr Informationen gibt es auch unter www.zukunft-schermbeck.de

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1 KOMMENTAR

  1. Angesichts der Art und Weise, wie die Protagonisten von „Zukunft Schermbeck“ in der Vergangenheit mit unliebsamen Äußerungen auf ihren bisherigen Webseiten und social media-Kanälen umgegangen sind, zaubert das Geschwurbel von „fair beteiligen“, „ohne Scheuklappen einbringen“, „wir tolerieren unterschiedliche Meinungen“ etc.blabla für ein feines Lächeln im Antlitz des geneigten Lesers.

    Na ja, eigentlich ist es ein herzliches Lachen.

    Nee, seien wir doch ehrlich: ein brüllender Schenkelklopfer ist die einzig naheliegende, logisch stringente Reaktion.

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