Das Freiwasserteam des WSV Schermbeck trat am 6. September 2025 beim Wörthersee Swim in Österreich an.
Vier Schwimmerinnen stellten sich den unterschiedlichen Distanzen im türkisblauen Wasser des Kärntner Sees. Beste Wetterbedingungen, ein engagiertes Team und lautstarke Unterstützung vom Ufer begleiteten den sportlichen Jahreshöhepunkt.
Training als Schlüssel zum Erfolg
Gut vorbereitet durch ein Trainingswochenende am Diemelsee im Sauerland, zeigten die Schermbeckerinnen in Kärnten starke Leistungen. Mit Wassertemperaturen von rund 24 Grad Celsius herrschten ideale Wettkampfbedingungen, wie Ann-Kathrin Miebach mitteilt.
Starke Resultate auf allen Distanzen
Sibylle Schneider und Anja Miebach (beide AK 51+) entschieden sich für die ursprünglich geplante 3-Kilometer-Strecke. Aufgrund einer stürmischen Nacht mussten die Markierungsbojen jedoch neu gesetzt werden, sodass die Distanz kurzfristig auf 2,2 Kilometer verkürzt wurde. Dies habe für Verwirrung gesorgt, da die Änderung nicht vorab bekannt gegeben worden sei, wie Ann-Kathrin Miebach berichtet. Anja Miebach sicherte sich hier den ersten Platz in ihrer Altersklasse, während Sibylle Schneider als Dritte ebenfalls auf das Podium schwamm.
Über die längeren Strecken überzeugten die jüngeren Teammitglieder:
Nicole Kruse (AK 31–50) meisterte die 17 Kilometer lange See-Durchquerung in 6 Stunden und 10 Minuten. Damit verbesserte sie ihre eigene Zeit aus 2023 deutlich und erreichte Platz vier in ihrer Altersklasse. Ann-Kathrin Miebach (AK 16–30) wagte sich erstmals an die 10-Kilometer-Distanz. Mit einer Zeit von 3 Stunden und 13 Minuten holte sie direkt den Sieg in ihrer Altersklasse.
Teamgeist und Ausklang in Kärnten
Neben den sportlichen Erfolgen genossen die Schwimmerinnen auch die Gemeinschaft. Gemeinsam mit Familien und Teammitgliedern wurde gefeiert und der Sonntag in Kärnten entspannt ausklingen gelassen. Während ein Teil des Teams am Montag die Rückreise antrat, verlängerten andere den Aufenthalt um ein paar Urlaubstage. Mit im Gepäck: Gravelbikes für weitere sportliche Touren – ganz nach dem Motto „nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf“, wie Ann-Kathrin Miebach betont.























