Mit starken Leistungen zum Jahresauftakt haben sich die Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer des WSV Schermbeck/DLRG Hochneukirch bereits früh in der Saison 2025 in Wettkampfform präsentiert. Besonders Nele Sonsmann überzeugte mit Direktqualifikationen für die Deutschen Meisterschaften. Auch bei internationalen Meetings und in der Mastersklasse wurden zahlreiche persönliche Bestzeiten erzielt.
Erfolgreicher Saisonstart beim RuhrCup in Schwerte
Ende Januar nahmen die Athletinnen und Athleten am RuhrCup in Schwerte teil – dem größten Vergleichswettkampf im Rettungsschwimmen in Nordrhein-Westfalen. Als erste Standortbestimmung traten Nele Sonsmann und Lyn Domeyer in der Altersklasse 15/16, Nele und Emma Aehling sowie Lorant Kovacs in der AK 17/18 und Bea Aehling in der Offenen Klasse an.
Bea Aehling und Lorant Kovacs gaben ihr Debüt im Rettungssport. Sie hätten sich laut Thorsten Sonsmann bereits in den technisch anspruchsvollen Disziplinen sicher gezeigt. Lorant erreichte im Dreikampf den neunten Platz, Bea Aehling verpasste mit Platz vier nur knapp das Podest.
Die Zwillinge Nele und Emma Aehling stellten jeweils in drei Disziplinen neue persönliche Bestzeiten auf. Nele erreichte 2018 Punkte und wurde Siebte, Emma erzielte 2001 Punkte und belegte Platz acht.
Lyn Domeyer und Nele Sonsmann traten in der mit 35 Teilnehmerinnen am stärksten besetzten Altersklasse an. Lyn schwamm vier Bestzeiten und erreichte mit 2071 Punkten Platz zwölf. Nele Sonsmann gewann ihre Altersklasse mit drei Bestzeiten und 2383 Punkten. Sie erfüllte dabei bereits in vier Disziplinen die Qualifikationsnormen für die Deutschen Einzelmeisterschaften im Mai.
Auch die beiden Masters Thorsten Sonsmann und Christoph Heyer nutzten den Dreikampf als Vorbereitung auf die Deutschen Seniorenmeisterschaften. Thorsten siegte in der AK 50+, Christoph belegte den zweiten Platz.
Internationale Erfahrungen beim Summit in Dordrecht
Am vorletzten Februarwochenende folgte ein weiterer Test beim internationalen Meeting der Reddingsbrigade in Dordrecht (NL). Die Wettkämpfe fanden auf der 50-Meter-Bahn statt.
Laut Mitteilung von Thorsten Sonsmann sei die aufsteigende Formkurve der Schermbecker Athletinnen auch hier deutlich erkennbar gewesen. Mehrere neue Bestzeiten wurden erzielt. Henry Broders absolvierte seinen ersten Rettungsschwimmwettkampf und überzeugte mit beachtlichen Leistungen.
Folgende Ergebnisse wurden in der international stark besetzten U19-Wertung mit jeweils über 70 Teilnehmenden erzielt:
Nele Sonsmann
– 50 m Retten: 0:42,37 min (Platz 9)
– 100 m Kombi: 1:27,86 min (Platz 11)
– 200 m Superlifesaver: 3:09,17 min (Platz 17)
Nele Aehling
– 100 m Lifesaver: 1:21,16 min
– 200 m Superlifesaver: 3:11,97 min
Emma Aehling
– 50 m Retten: 0:47,76 min
– 100 m Retten mit Flossen: 1:10,52 min (Platz 16)
Lyn Domeyer
– 100 m Lifesaver: 1:25,31 min
– 50 m Retten: 0:49,16 min
Lorant Kovacs
– 100 m Lifesaver: 1:17,90 min
– 100 m Kombi: 1:40,93 min
– 50 m Retten: 0:43,50 min
– 100 m Retten mit Flossen: 1:12,16 min
Henry Broders
– 100 m Lifesaver: 1:15,99 min
– 50 m Retten: 0:42,37 min
– 100 m Retten mit Flossen: 1:09,09 min
In den Staffelwettbewerben wurde das neu formierte AK17/18-Mädchenteam getestet. Bereits beim ersten Start in der Gurtretter-Staffel erzielte das Team mit 2:06,37 Minuten eine Bestzeit und belegte in der offenen Wertung Rang zehn.
Masters überzeugen erneut
Auch in Dordrecht konnten Thorsten Sonsmann und Christoph Heyer in der AK50+ ihre Leistungen bestätigen.
Thorsten Sonsmann
– 100 m Retten: 0:55,20 min (Platz 1)
– 100 m Lifesaver: 1:03,83 min (Platz 1)
Christoph Heyer
– 100 m Retten: 1:02,13 min (Platz 3)
Bezirksmeisterschaften als nächste Station
Am 30. März 2025 stehen die Bezirksmehrkampfmeisterschaften (BZM) in Rheindahlen an. Die „WSV-Rescue-Turtles“ treten sowohl in Einzel- als auch in Mannschaftsdisziplinen an. Ziel sei es laut Verein, sich für die Landesmeisterschaften zu qualifizieren, weitere Kadernormen zu erreichen oder sich für die Deutschen Einzelmeisterschaften zu empfehlen.
Für Nele Sonsmann gehe es zusätzlich darum, sich einen der verbleibenden zwei Plätze in der Nordrheinauswahl für den Junioren-Rettungspokal im Juni zu sichern. Sie gehört bereits seit dem vergangenen Jahr dem Landeskader an.























