Die Wildwarnanlage in Schermbeck ist defekt. Beim letzten Gewitter wurden vier der acht Detektoren beschädigt. Wie lange die Reparatur dauert, ist derzeit bislang nicht absehbar.
Die Anlage an der B224 wurde eingerichtet, um gefährlichen Zusammenstößen mit Großwild möglichst zu vermeiden. Sie arbeitet mit Infrarotsensoren, die die Seitenräume der Bundesstraße erfassen. Sobald ein Tier den Bereich betritt, blinken LED-Warnleuchten auf. Das System ist Teil eines Tierkorridors, zu dem auch eine Grünbrücke über die Autobahn A31 gehört. Die Anlage wird vom Regionalverband Ruhr (RVR) betreut.
Rückblick: Wildwarnanlage zeigte schon 2013 Wirkung
Bereits 2013 hatte Revierförster Christoph Beemelmans eine positive Bilanz zur Wildwarnanlage und zur Einzäunung der B224 zwischen Erle und Dorsten gezogen. Seinerzeit habe sich der Aufwand aus seiner Sicht gelohnt. Die Zahl der Wildunfälle sei deutlich zurückgegangen.

Die Einzäunung entlang der Strecke hatte rund 450.000 Euro gekostet und bei der Inbetriebnahme für Aufmerksamkeit gesorgt. Nach Angaben Beemelmans habe es im damals zurückliegenden Jahr nur noch zwei Wildunfälle gegeben. Die Unfälle seien damit „fast gegen null zurückgegangen“, erklärte er seinerzeit.























