„Wir brauchen einen Akt der nationalen Solidarität. Nur so kann die Welle gebrochen“, sagte der NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst heute bei der Pressekonferenz.

Bei der heutigen Pressekonferenz wurden durch Kanzlerin Angela Merkel, dem designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Ministerpräsident NRW Hendrik Wüst (CDU) die neuen Corona-Regeln vorgestellt:

  • Die 2G-Regel werden auf den Einzelhandel ausgeweitet, außer auf Geschäfte für den täglichen Bedarf.
  • Ebenso gelten bundesweit die 2G-Regeln bei Kultur- und Freizeitgestaltung (nur für Geimpfte und Genese), ev. kann auch eine 2G + Regel gefordert werden
  • Für alle Zusammenkünfte und Kontakte gibt es eine strikte Grenze für Ungeimpfte von maximal nur noch zwei Personen eines weiteren Haushalts. Kinder sind davon ausgenommen.
  • Spätestens ab einem Inzidenzwert von 350 werden Clubs und Diskotheken in Innenräumen geschlossen. Wäre jetzt rechtlich schon möglich.
  • Für private Feiern gilt eine Teilnehmergrenze von 50 Personen für Geimpfte und Genese in Innenräumen, 250 Personen im Freien.
  • In Schulen gilt eine Maskenpflicht.
  • Ebenfalls wird es wie im vergangenen Jahr zum Jahreswechsel ein Feuerwerksverbot geben.

Am letzten Tag ihrer Amtszeit sprach sich heute Angela Merkel für eine Impfpflicht aus und würde, wenn sie noch im Bundesrat wäre, dafür stimmen.

Im Fokus stand heute erneut die schwierige Lage in Krankenhäusern. Deshalb plädiert Scholz erneut, dass sich alle Impfen oder Boostern lassen, um die Welle zu brechen. „Dies sei eine große logistische Herausforderung, aber diese Kampagne muss jetzt zu Ende geführt werden“, so Scholz.