Mehrere Haushalte im Dorstener Stadtgebiet sowie im Versorgungsbereich des RWW waren gestern zeitweise ohne Wasser. Betroffen waren nach Angaben des Unternehmens auch Ortschaften bis nach Schermbeck, Erle und Lembeck. Die Unterbrechung trat nach einem Wasserrohrbruch am Schloss Lembeck auf und führte regional zu Ausfällen und Druckschwankungen.
Weitere Störung in Schermbeck
Zum Störungsbild habe laut RWW zusätzlich ein Wasserrohrbruch in Schermbeck gehört. In dessen Folge sei es im Bereich der Unterführung am Prozessionsweg zu Unterspülungen gekommen. Die Reparatur dort habe parallel zu den Arbeiten in Lembeck erfolgen müssen, was die Netzbelastung spürbar erhöht habe. Der Versorger sprach von einer unglücklichen Verkettung zweier Schäden, die aufeinandertrafen und zeitweise zu Ausfällen im erweiterten Verteilgebiet führten.

15 Haushalte in Schermbeck nach Wasserrohrbruch ohne Wasser
RWW kümmerte sich am Dienstag zudem um einen weiteren Rohrbruch in der Dorstener Straße, Höhe Hausnummer 48. Betroffen seien rund 15 Haushalte. Aufgrund der Lage habe die Stelle gestern nicht vollständig geöffnet und repariert werden können. Die Wiederinbetriebnahme der Leitung werde im Laufe des heutigen Vormittags erwartet. Die begleitenden Tiefbauarbeiten dürften allerdings zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen, da die Leitung nach Angaben des Unternehmens bis zu fünf Meter tief liege. Für den Verkehr könne es währenddessen zu Beeinträchtigungen durch eine halbseitige Sperrung kommen. RWW bat um Verständnis für die Einschränkungen.
Reparaturen in Lembeck abgeschlossen, Erle nur kurz betroffen
Die Leitung am Schloss Lembeck sei in der Nacht repariert worden. Seit dem Morgen stabilisiere sich die Versorgung wieder. In Erle habe es ebenfalls Ausfälle gegeben, diese seien jedoch nur kurzzeitig aufgetreten.























