5. Buchtipp von Michaela Grebe

Es gibt unheimlich viele Romane aller Genre. Alle zu lesen, schaffen wir nicht, und die Frage, was soll ich lesen, oder welches Buch kann ich verschenken, kann manchmal recht schwierig sein.

Wir schaffen ein wenig Licht in die Dunkelheit mit unseren Buchtipps von Michaela Grebe.

„Der Kruzifix-Killer“ von Chris Carter (2009)

Inhalt:
Er kennt keine Gnade. Er tötet grausam. Und er ist teuflisch intelligent.
Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: Das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus …

Nichts für schwache Nerven

So, liebe Büchergemeinde. Heute gibt es einen Thriller, der absolut nichts für schwache Nerven ist.
Der Kruzifix-Killer ist das erste Buch von Chris Carter, dem noch einige folgen. Ich weiß gar nicht, welches davon mir am besten gefallen hat; alle waren unfassbar spannend und fesselnd, aber auch wahrhaftig brutal und blutig.

Aber nun zum Kruzifix-Killer: Robert Hunter und sein neuer Partner Carlos Garcia sind ein Spitzen-Team. Garcia hat gerade erst im Morddezernat angefangen und Hunter möchte eigentlich nicht, dass der Kruzifix-Killer Garcias erster Fall mit ihm gemeinsam wird. Er traut Garcia, der als braver Ehemann glücklich mit seiner ersten Liebe verheiratet ist, kaum zu, dass er diesen schwierigen und brutalen Fall überhaupt verkraften kann.

Am Anfang mag die Geschichte vielleicht ein wenig verwirrend sein, weil Carter bei der Erzählung immer wieder hin und her springt, aber das gibt sich bald. Carters Schreibstil lässt sich flüssig lesen, und er beschreibt seine Figuren stets enorm detailliert.

Während Hunter und Garcia also versuchen, die Identität der oben genannten Toten zu ermitteln, kündigt der Kruzifix-Killer seinen nächsten Mord an. Dumm nur, dass genau dieser Kruzifix-Killer eigentlich schon vor mehr als einem Jahr gefasst und hingerichtet wurde. Hunter wird bewusst, dass damals wohl der Falsche sterben musste und setzt alles daran, den richtigen Killer zu fassen. Der ist ihm aber weit voraus und verhöhnt ihn durch grausame Spielchen und Wetten, mit denen Hunter vermeintlich das Leben der Opfer retten kann.
Die Geschichte wird von Hunters neuer Liebschaft Isabella begleitet, die ihm überraschenderweise einen wichtigen Hinweis zu den Ermittlungen geben kann.

Dieses Buch lässt einem wirklich keine Verschnaufpause. Und bei der überraschenden Auflösung sitzt man mit offenem Mund da und starrt kopfschüttelnd auf die letzten Zeilen. Ganz großes Kino!

Auch wenn es ideal ist, mit diesem ersten Buch in die Hunter-Reihe einzusteigen, kann man getrost auch mit anderen seiner Bücher starten. Die Handlungen sind völlig in sich geschlossen, aber man kennt Hunter und Garcia halt viel besser, wenn man weiß, wie alles begann.

Frohes Gruseln allerseits! Eure Michaela Grebe

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celawie
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