Volksbanken spenden 120.000 Euro für schnelle Unterstützung in der Unwetterregion

Schermbeck (pd). Fünf Volksbanken aus den Kreisen Wesel und Kleve spenden zusammen 120.000 Euro, um den Menschen in der Unwetterregion schnell und direkt zu helfen.

Die Spende geht dabei nicht an eine der Hilfsorganisationen, sondern wird direkt an die Volksbank Rhein-Erft-Köln geleitet. Diese liegt im Unwettergebiet, mehrere Filialen sind durch Hochwasser und Schlamm zerstört; zahlreiche Kollegen der dortigen Bank sind persönlich betroffen.

Die Vorstände der Volksbank Kleverland, der Volksbank Schermbeck, der Volksbank Rhein-Lippe, der Volksbank an der Niers und der Volksbank Emmerich-Rees wollten hier „unbürokratisch und gezielt helfen. Da war uns klar, dass wir das mit einer der vom Hochwasser betroffenen Volksbanken organisieren wollten“, so Claus Overlöper von der Volksbank Rhein-Lippe.

Spenden Flutkatastrophe

„Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die diese Naturkatastrophe getroffen hat. Einige davon kennen wir von Seminaren und gemeinsamen Arbeitskreisen“, berichtet Rainer Schwarz, Vorstand der Volksbank Schermbeck, „da sind unsere Gedanken ganz besonders bei diesen Kollegen, ihren Familien und Nachbarn.“

Direkt bei den Menschen

Aktuell bestehen im Hochwassergebiet umfangreiche praktische Herausforderungen und es sind noch gar nicht alle Schäden abzusehen. Deshalb wurde im persönlichen Gespräch der Bankvorstände abgestimmt, dass die Volksbank Rhein-Erft-Köln die Organisation übernimmt und das Geld in der betroffenen Region dort einsetzt, wo es schnell hilft und direkt bei den Menschen ankommt. „Die Kollegen sind vor Ort, zum Teil auch selbst betroffen, die wissen am besten, wo Not am Mann ist und wie sofort wirksam geholfen werden kann“, so Schwarz weiter.
Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten unter 
www.vb-schermbeck.de/wir-fuer-sie

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