Ein verletzter Bussard sorgte am Montag auf der B473 für einen ungewöhnlichen Einsatz, wie die Polizei mitteilte. Autofahrer meldeten das Tier, die Polizei griff ein und brachte den Greifvogel in Sicherheit.
Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein ergreifender Einsatz für die Polizei. Am Montag, 2. Februar 2026, meldeten Autofahrer der Greifvogelstation einen angefahrenen Bussard. Das Tier lag auf dem Seitenstreifen der Isselburger Straße, der B473, in Fahrtrichtung Dingenden, nahe der Hüttemannstraße.

Mit Decke und Fingerspitzengefühl
Gegen 13:50 Uhr informierte die Greifvogelstation die Polizei. Zwei Beamte der Wache Nord in Wesel fuhren zum Fundort. Mit einer Decke gelang es ihnen, den Mäusebussard einzufangen. Anschließend übergaben sie das Tier an die Greifvogelstation in Wesel. Damit der Bussard sicher eingefangen werden konnte, sperrte die Polizei die B473 an der Fundstelle kurzzeitig.
Die Greifvogelstation weist darauf hin, dass vor allem die Krallen der Tiere gefährlich sein können. Empfohlen werde das Einfangen mit einer Decke sowie ein schonender Transport in einem Karton.
Verletzungen, aber stabiler Zustand
Der Bussard erlitt Verletzungen am Schnabel, an einem Auge und am Flügel. Nach Angaben der Greifvogelstation geht es dem Tier den Umständen entsprechend gut. Wahrscheinlich seien die Verletzungen durch einen Zusammenstoß mit einem Auto entstanden.























