Verkehrsunfall mit vier Schwerverletzten auf der A31 bei Dorsten-Schermbeck

Am Mittwochabend gegen 19:20 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A31 in Höhe der Anschlussstelle Schermbeck.

Überholmanöver

Eine 31jährige Pkw-Fahrerin aus den Niederlanden befuhr zusammen mit ihren beiden zehn und sieben Jahre alten Kindern die A31 in Fahrtrichtung Oberhausen. Etwa in Höhe der Anschlussstelle Schermbeck wechselte sie vom rechten auf den linken Fahrstreifen, um einen vor ihr fahrenden Lkw zu überholen. Dabei übersah sie offenbar den zur gleichen Zeit auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Pkw einer 63jährigen Fahrzeugführerin aus Gelsenkirchen, die ebenfalls den Lkw überholen wollte.

Unfall A31 Dorsten-Schermbeck (640x480)
Foto: Guido Bludau

PKW überschlug sich

Es kam zu einer seitlichen Kollision beider Pkw. Der Gelsenkirchenerin gelang es, durch ein Ausweichen nach links, ihr Fahrzeug im Mittelstreifen zum Stillstand zu bringen. Das Fahrzeug der Niederländerin geriet jedoch ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und kam im rechten Böschungsbereich in Endlage.

Schwere Verletzungen

Die 31jährige und ihre beiden Kinder erlitten dabei schwere Verletzungen. Mit einem Rettungshubschrauber wurden die Niederländerin und eines ihrer Kinder in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Das zweite Kind wurde mit einem Rettungswagen in das gleiche Krankenhaus gefahren. Unverletzt blieb die Pkw-Fahrerin aus Gelsenkirchen. Ihre 60jährige Beifahrerin aus München erlitt einen Schock und wurde ebenfalls mittels Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt, welches sie nach ambulanter Behandlung am Abend wieder verlassen konnte.

An beiden Pkw entstand Sachschaden. Das Fahrzeug der 31jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zudem wurde ein Wildschutzzaun auf einer Länge von etwa 40 Metern beschädigt. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen blieb die A31 zwischen den Anschlussstellen Schermbeck und Dorsten-West voll gesperrt. Eine Verkehrsumleitung wurde eingerichtet.

Sachschaden: ca. 5.000 Euro

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