In einem spannenden Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Westfalia Gemen III musste sich der SVS mit einem 1:1 zufrieden geben.
Das Spiel begann für den SVS ungünstig, denn beim Aufwärmen vertrat sich Kapitän Alexander Scholz unglücklich den Fuß und konnte nicht eingesetzt werden. Die notwendige Umstellung sorgte dafür, dass der SVS nur schwer in die Partie fand und die Gäste zunächst das Kommando übernahmen, ohne allerdings zu zwingenden Torchancen zu kommen. Nach zehn Minuten kam der SVS besser ins Spiel und die Begegnung verlagerte sich mehr in die gegnerische Hälfte. Es blieb aber ein Match, das zwar mit großem Kampf und Leidenschaft geführt wurde, aber nur wenige echte Torchancen bot. So fiel die Führung des SVS in der 17. Minute auch etwas überraschend. Nach herrlichem Pass von Jannik Vengels aus der eigenen Hälfte steuerte Marco Rosenberger alleine auf das Gemener Gehäuse zu und ließ dem Keeper mit seinem Flachschuss keine Chance. Leider konnte der SVS die Führung nicht verteidigen. Nach einigen etwas unentschlossenen Abwehrversuchen kam in der 25. Minute der Gemener Stürmer aus 8 Metern frei zum Schuss und verwandelte zum zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:1- Ausgleichstreffer.
In der Pause hatte sich der SVS einiges vorgenommen, vor allem sollte bei allem Kampf und Einsatz auch versucht werden, die Gästeabwehr spielerisch auszuhebeln. Dieses Vorhaben setzte der SVS auch gut um und drückte nun die Gäste mehr und mehr in die eigene Hälfte. Diese wehrten sich jedoch so gut, dass leider immer noch kaum klare Torchancen erspielt wurden. So verpuffte die Überlegenheit in vielen Weitschüssen, die aber entweder zu ungenau oder nicht scharf genug waren, so dass der Gemener Keeper halten konnte. Die Gäste verlegten sich in der 2. Halbzeit auf einige wenige Konter, blieben dabei aber stets gefährlich. So blieb es am Ende, trotz der Überlegenheit des SVS nach dem Wechsel, beim gerechten Unentschieden.
Für den SVS spielten:
Phil Werenbeck-Ueding, Jannik Vengels, Jakob Rexforth, Marco Rosenberger, Till Deus, Jonas Erdmann, Lion Krieger, Haziz Shehu, Aleks Skiba, Simon Pohlhuis
Mitgeteilt von Birte Krieger
























