Ablösung in der evangelischen Gemeinde Schermbeck – Pfarrer Dieter Hofmann geht in den Ruhestand

30 Minuten waren für die zahlreichen netten Worte und Erinnerungen zum Abschied von Pfarrer Dieter Hofmann wohl doch zu kurz. Eingeplant war am Sonntag, 24. Juni eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst in der Georgskirche Schermbeck um 18:00 Uhr.

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Foto: Ralf Meier

Tatsächlich nahmen die Grußworte des stellvertretenden Vorsitzenden des Presbyteriums Volker Franken und des ehemaligen Pfarrers an St. Ludgerus Pfarrer Klaus Honermann sowie die abschließenden Worte des baldigen Ruheständlers nahezu die doppelte Zeit in Anspruch. Aber was spielt Zeit schon für eine Rolle, wenn die Vergangenheit noch einmal zum Leben erweckt wird? Und das gelang mit den Grußworten ebenso unterhaltsam wie in Dieter Hofmanns Rückblick.

  • Seit 13 Jahren Gemeindepfarrer in Schermbeck
  • Grußworte von Volker Franken und Klaus Honermann
  • Viele schöne Erinnerungen wurden geweckt
  • Um 6. bei Schorsch…
  • Dieter Hofmann bleibt Schermbeck erhalten

13 Jahre für die Gemeinde

Für Dieter Hofmann wird es ein denkwürdiger Moment gewesen sein, als er am 8. Juni 2008 als Nachfolger von Wolfgang Bornebusch sein Amt in der evangelischen Gemeinde in Schermbeck antrat. Seither sind 13 Jahre ins Land gezogen und Pfarrer Hofmann ist in dieser Zeit zu einer Institution geworden. Nicht nur innerhalb der kirchlichen Gemeinde. Sein Humor und die Nähe zu den Menschen haben Spuren hinterlassen. Ein Pfarrer, der mit der Gitarre Kindergärten besucht oder einen katholischen Priester einlädt, den Gottesdienst abzuhalten, das bleibt in der Erinnerung haften.

Um 6 bei Schorsch

Beim anschließenden Gottesdienst „Um 6 bei Schorsch“ ging es dann um das Thema „… und jetzt?“. Eine Frage, die Dieter Hoffmann für sich bereits beantwortet hat. Er wird seinen Lebensmittelpunkt auch als Ruheständler in Schermbeck beibehalten. Ein einschneidender Schritt, der unmittelbar bevorsteht. Der 31. Juli markiert das offizielle Dienstende, nachdem es durch Superintendent Thomas Brödenfeld in seiner Ansprache schon zur förmlichen Entpflichtung gekommen ist. Untätig wird Dieter Hofmann wohl nicht bleiben. Er wird die Zeit nutzen, um sich noch intensiver mit der Geschichte der Reformation zu beschäftigen.