Sommertour von Charlotte Quik: Besuch bei der Johanniter-Rettungswache in Schermbeck
Laut Mitteilung der CDU führte die zweite Station ihrer diesjährigen Sommertour zur Rettungswache der Johanniter-Unfall-Hilfe an der Schienenbergstege in Schermbeck. Nach dem Auftakt bei den Wasserbüffeln in Wesel-Büderich stand nun die Notfallversorgung im ländlichen Raum im Mittelpunkt.
Begleitet wurde Quik von Ullrich Stiemer (CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender), Rainer Gardemann (Kreistagsmitglied und CDU-Fraktionsvorsitzender), Kathrin Felisiak, Peter Thiebach, Engelbert Bikowski und Lukas Schulte. Empfangen wurde die Gruppe von Marvin Adels (Regionalvorstand Johanniter Rhein-Ruhr), Pressesprecher Norman Hofmann sowie den Wachverantwortlichen Sascha Berg (Wachleiter) und Julia Raab (stv. Leitung).

24/7 für die Region im Einsatz
Die Johanniter-Wache in Schermbeck ist rund um die Uhr mit mindestens vier Personen besetzt. Zwei Rettungswagen stehen zur Verfügung, einer davon im 24-Stunden-Einsatz. 16 festangestellte Mitarbeitende, vier Auszubildende und ein Bundeswehr-Azubi bilden das Team. Zum Einsatzgebiet gehören neben Schermbeck auch Hamminkeln-Marienthal, Raesfeld, Erle, Dorsten-Lembeck, Dorsten-Rhade und Hünxe-Gartrop. „Fünf bis sechs Einsätze am Tag sind Durchschnitt – je nach Jahreszeit und Einsatzlage kann das stark schwanken“, so Wachleiter Berg. In jedem Fahrzeug fährt mindestens ein Notfallsanitäter und ein Rettungssanitäter. Die Notarztversorgung wird teilweise über niedergelassene Ärzte abgedeckt.

Wertschätzung für die Rettungskräfte
Nach der Besichtigung tauschte sich Charlotte Quik mit dem Johanniter-Team intensiv aus. „Unsere Rettungskräfte sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für die Menschen im Einsatz“, betonte sie. „Sie verdienen größten Respekt und politische Rückendeckung. Leider erleben wir auch in NRW vermehrt Respektlosigkeit und Gewalt gegenüber Einsatzkräften – dem werden wir als Landespolitik entschieden entgegentreten.“
Standorterweiterung wird geprüft
Auch Kreistagsmitglied Rainer Gardemann lobte die Situation vor Ort: „Schermbeck ist in der Rettungsdienstversorgung sehr gut aufgestellt. Wir versorgen auch angrenzende Ortsteile anderer Kommunen mit – unterstützt durch wechselnde Notdienste niedergelassener Ärzte. Das ist im Kreis Wesel einmalig.“ Zur weiteren Optimierung der Einsatzzeiten prüfe der Kreis aktuell einen zusätzlichen Rettungsdienststandort in Schermbeck.























