RVR Ruhr Grün weiht neuen Artenschutzturm auf der Bislicher Insel ein / Auszeichnung als „Fledermausfreundliches Haus“

 Xanten (idr). Artenschutz ist eines der wichtigen Anliegen von RVR Ruhr Grün. Auf der Bislicher Insel in Xanten hat der Eigenbetrieb des Regionalverbandes Ruhr jetzt einen ehemaligen RWE-Trafo-Turm zu einem Vogelbeobachtungs- und Artenschutzturm umgebaut. Am kommenden Sonntag (29. Juni) wird der umgenutzte Bau in der Nähe des NaturForums offiziell eingeweiht.

Vogelnisthilfen und Insektenhäuser wurden angebracht und im Innenraum Spaltenquartiere für Fledermäuse eingerichtet. Auch an der Außenfassade bieten mehrere Elemente Unterschlupfmöglichkeiten für Zwerg-, Rauhaut-, Wasser- und Breitflügelfledermäuse sowie für den Abendsegler, der auf der Bislicher Insel beheimatet ist. Dieses Engagement wird belohnt: Der NABU NRW zeichnet den Turm als erstes „Fledermausfreundliches Haus“ in Nordrhein-Westfalen aus. Die Plakette wird am Sonntag übergeben.

Parallel zur Eröffnung des Artenschutzturms feiert das NaturForum Bislicher Insel am Sonntag seinen Tag der offenen Tür. Besucher können sich von 11 bis 18 Uhr über den umgebauten Turm informieren, der vom NABU künftig betreut wird. Mitgestaltet wird der Tag vom NABU Xanten, der Biologischen Station im Kreis Wesel und den Pfadfindern. Die Dauerausstellung AuenGeschichten im Forum kann kostenlos besucht werden.

Infos: www.naturforum-bislicher-insel.de

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.