Hilfe für die Heimat. Xavier Muppala, Pfarrer in der katholischen Pfarrgemeinde St. Ludgerus Schermbeck bedankt sich bei den Spendern

Lebensmittel für die Ärmsten in Indien. Das Covid-19 Virus hat auch die Menschen, wie bereits im vergangem Jahr in Ponugodu, fest im Griff (wir berichteten). Ponugodu liegt im Bundesstaat Telangana (südliches Zentralindien) und gehört zu der ärmsten Region im Land.

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Fotos: privat

Schon vor Monaten und dem ersten Lockdown teilte der indische Schermbecker Pastor Xavier Muppala mit, dass laut Experten in Indien mehr Menschen an der Hungersnot sterben, als an das Corona Virus.

Und so, wie die Experten es befürchtet haben, sei die Hunger-Pandemie das Schlimmste derzeit in Indien.

Bereits mehr Menschen seien an Hunger als am Coronavirus gestorben. Betroffen von dem Lockdown seien Wanderarbeiter, Bauern, Tagelöhner, Hausangestellte, Bauarbeiter, Straßenverkäuferinnen und viele andere. Allerdings seien nicht nur die Ärmsten vom Hunger betroffen, sondern mittlerweile auch die städtische Mittelschicht, teilt Muppala mit.

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Muppala: „Darum haben wir ein weiteres Mal im Dezember 2020 Lebensmittel an 240 Familien in Rangapuram (100), Agraharam (70) und Garidepalli (70) verteilt. Jede Familie hat 10 kg Reis, 2 kig rote Linsen und 1 Liter Speiseöl bekommen“.

Insgesamt konnten 2.400 kg Reis, 480 kg rote Linsen und 240 Liter Speiseöl gespendet werden.

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Der Dank geht deshalb des Geistlichen besonders an die Familie Triptrap und Roswitha Kölking. „Sie spendeten zum Anlass der Beerdigung von Gisela Triptrap, sowie der Erlös aus dem von Roswitha Kölking organisiertem Trödelmarkt hat uns diese großartige Lebensmittelausgabe an die armen Menschen ermöglicht“, freut sich Muppala. 

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