Ankommen in Dorsten – mit Unterstützung des Jugendgremiums „Jugend in Aktion“

DORSTEN. (pd) Rund 40 „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ (kurz UMF) betreut das Jugendamt der Stadt. Um es den Jugendlichen leichter zu machen, Dorsten kennen zu lernen und hier wirklich anzukommen, ist nun das Projekt „Mein Dorsten – meine Stadt“ gestartet.

Der Kerngedanke dabei: Die jungen Flüchtlinge verbringen Freizeit mit Mitgliedern des Jugendgremiums „Jugend in Aktion“, lernen so Angebote in Dorsten kennen und finden Kontakt zu gleichaltrigen deutschen Jugendlichen.

„Jugend in Aktion“ beim gemeinsamen Schlittschuhabend in der Eishalle. Foto: Stadt Dorsten

Entwickelt wurde dieses Projekt von Marie-Theres Hugot (UMF-Betreuerin im Jugendamt), Petra Kulhoff (Koordinatorin für Flüchtlingsarbeit) und Melanie Schallenberg (betreut das Jugendgremium). Unter anderem wurde ein Programm bis Ende 2017 zusammengestellt, das aus dem Projekt „Komm-an“ des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Recklinghausen finanziert wird.

Der erste gemeinsame Abend führte die jungen Flüchtlinge und die Mitglieder des Jugendgremiums in die Eissporthalle Dorsten, um gemeinsam Schlittschuhlaufen zu gehen.

Nach den ersten Versuchen auf dem Eis – für viele das erste Mal – haben sich alle getraut, ein paar Runden zu drehen. Dank der gemeinsamen Aktivität war ganz schnell im Wortsinne „das Eis gebrochen“. Die Stimmung war sehr locker und ausgelassen. Bei einer kleinen Stärkung im Restaurant der Eishalle konnten sich die Schlittschuhläufer wieder aufwärmen und der Abend fand einen schönen Ausklang.

Bei weiteren Terminen werden die jungen Flüchtlinge und ihre neuen deutschen Freunde das LEO kennenlernen, werden ein Konzert besuchen, gemeinsam Kochen oder zum Bowlen gehen.

Das Bild zeigt die jungen Flüchtlinge und Mitglieder des Jugendgremiums „Jugend in Aktion“ beim gemeinsamen Schlittschuhabend in der Eishalle. Foto: Stadt Dorsten

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