Karnevalsgesellschaft Brünen feierte ausgelassen in Havelich bei der Prinzengala

Mit einem dreifachen „Brünen Helau“ feierten die Jecken der Karnevalsgesellschaft ausgelassen ihren Start in die fünfte Jahreszeit. Allen voran das amtierende Prinzenpaar Florian I. (Fennecken) und seine Lieblichkeit Melanie II. (Blenk).

Mit einem dreifachen „Brünen Helau“ feierten die Jecken der Karnevalsgesellschaft ausgelassen ihren Start in die fünfte Jahreszeit. Allen voran das amtierende Prinzenpaar Florian I. (Fennecken) und seine Lieblichkeit Melanie II. (Blenk).

Mit der großen Feier am Samstagabend in Hecheltjen’s Festscheune in Havelich beginnt für die Brüner Närrinnen und Narren nun die heiße Phase der Karnevalssession. Mittlerweile hat sich der närrische Abend bei den Prinzenpaaren in der Region rumgesprochen, so dass sich mehr als 20 befreundete Karnevalshoheiten die Ehre gaben. Die am weitesten angereisten Paare kamen aus Lüdinghausen und Hamm.

Ein regelrechtes Heimspiel hatte dagegen das amtierende Prinzenpaar Andrè II. und Simone I. vom Raesfelder Carnevalsverein (RCV). „Wir kommen jedes Jahr hierher und finden es einfach klasse, so viele Prinzenpaare einmal im Jahr vereint zu sehen“, fand der 2. RCV-Vorsitzende Pascal Rehmann, der gleich mit dem amtierenden Prinzenpaar und seinem Hofmarschall Marcel Groß-Onnebrink an der Prinzengala teilnahm.

Besonders gut gelaunt zeigte sich Sitzungspräsident Diethelm Eichelberg, der nach der Begrüßung des Prinzenadels mit locker- flockigen Sprüchen durch das große Bühnenprogramm führte. Seine gute Laune kam nicht von ungefähr, denn es war ein regelmäßiges Kommen und Gehen von rund 400 Besuchern aus den benachbarten Vereinen. 

Anstatt auf Büttenreden und Fremdakteure setzen die Brüner Karnevalisten auf Gesang und Tänze aus den Reihen der befreundeten Karnevals-Vereine. Ein Konzept, das sich in den vergangenen Jahren als sehr erfolgreich herausgestellt hat und mittlerweile etabliert und beliebt bei den Karnevalisten in der Umgebung ist. Darüber hinaus verzichtet die Brüner Karnevalsgesellschaft auf Eintrittsgeld, setzt aber auf freiwillige Spenden für die Förderung des Kinderkarnevals.

Auf der Bühne steppte für gut vier Stunden regelrecht der Bär, angefangen von Funkenmariechen aller Altersklassen bis hin zu Showtänzern.

Neben den Tanzgarden aus Dingden, Dinslaken oder Rhede gaben die Eigengewächse des Brüner Karnevalsvereins einen sportlichen Beweis ihres Könnens zum Besten. Dazu gehörten die „kleinen Rubine“, trainiert von Mirjam Peter, die „Mini Dancers“ und die „Little Dancing Stars“ von Michaela Zabel-Beverungen sowie die „Funky Roses“ unter der Leitung von Vanessa Krüger.

Hervorragend waren an diesem Abend auch die vier Solotanzmariechen Laudana Backhaus, Elena Otto, Romina Pilz und die Brünerin Isabella Moschüring. Sie konnten endlich die Früchte von einem Jahr Vorbereitungszeit auf der Bühne in Havelich unter Beweis stellen. „Ich könnte es ja mal versuchen mitzutanzen, aber ich denke, das bekomme ich nicht mehr hin“, witzelte nach dem Auftritt von Romina Pilz aus Raesfeld Diethelm Eichelberg. „Nein das kannst du nicht“, war die spontane Antwort von dem Tanzmariechen, das, wie seine Vorgängerinnen, viel Applaus und einen kräftigen Tusch für die fast schon akrobatische Aufführung bekam. „Das ist der Lohn für ein Jahr harte Arbeit mit viel Ausdauer“, lobte Eichelberg die junge Dame.

Mit einem dreifachen „Brünen Helau“ verabschiedeten sich zu später Stunde die Organisatoren von allen Gästen und freuen sich nun auf die bevorstehende Session 2018.

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