Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn man die Berichte in den meisten Medien verfolgt, gewinnt man den Eindruck, dass sich nur Politiker der im Rat vertretenen Parteien  um die Belange der Bürgerschaft kümmern. Nur selten äußern sich nicht politisch organisierte Personen zu Maßnahmen, die ihren Heimatraum betreffen. Ob es uns an dieser Stelle gelingt, die breite Öffentlichkeit etwas stärker zu beteiligen, ist fraglich.  Wir wollen allerdings das Angebot unterbreiten, dass Sie alle zu Wort kommen. Es sollen aber des dörflichen Friedens wegen einige Spielregeln gelten. Wir übernehmen deshalb Ihren Beitrag nur dann, wenn Sie folgende Spielregeln beachten:

1) Verunglimpfungen verbaler Art dürfen nicht auftreten.

2) Für jede Art von sachlichen Behauptungen übernehmen Sie selbst die Verantwortung.

3) Die Frage, welche Partei welche Auffassungen vertritt, soll in unserer Diskussionsrunde eigentlich eher letztrangig sein. Wir achten deshalb darauf, dass kein Parteiengezänke daraus wird. Im Vorfeld der nächsten Kommunalwahlen wollen wir die Bürger gewinnen, sich außerhalb von Parteiprogrammen eine eigene Meinung zu bilden und diese auch couragiert zu äußern.

4) Politiker werden weitgehend von der Teilnahme an der Diskussion ausgeschlossen, weil ihnen sämtliche anderen Medien viel leichter offen stehen als Privatpersonen. Gerne nehmen wir aber von den Vertretern demokratisch gewählter Parteien Anregungen für politische Diskussionen entgegen.

5) Die Redaktion legt keinen Wert darauf, wegen ihrer Vorgaben und Text-Einleitungen „angeschossen“ zu werden. Lob ist motivierender. Es geht nämlich nicht um die Redaktion, sondern um Sachthemen.

Anregungen für die nächsten „Politischen Diskussionen“ werden  von den Leserinnen und Lesern erbeten.

Die Vorgabe für unsere Start-Diskussion ist zufällig gewählt. Sie erreichte uns vor wenigen Tagen im Rahmen einer Pressemitteilung:. Das Foto von einem Dammer Wirtschaftsweg, der wenig radfahrfreundlich ist, hat die Redaktion aus ihrem Archivbestand beigefügt. Wir freuen uns auf das Leser-Echo zu folgendem Thema:

Diskussionsthema Nr. 1:

Vorschlag der Fraktion „Bürger für Bürger“

Unsere Wirtschaftswege sind in einem maroden Zustand. Über Jahrzehnte wurde, wenn überhaupt, nur geflickt und nicht saniert. Die CDU-Fraktion schlägt die Gründung eines Wirtschaftswege-Zweck-verbandes vor. Ziel eines derartigen Verbandes ist es, die Grundstückseigentümer (Landwirte) erneut zur Kasse zu bitten. Die Landwirte tragen bereits durch die Grundsteuern erheblich zu den Einnahmen bei. Seit Jahren fordert „Bürger für Bürger“ die Ortslandwirte bei der Auswahl der zu sanierenden Wirtschaftswege einzubeziehen.

Mitgeteilt von Klaus Roth und Thomas Pieniak

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Liebe Leserinnen, liebe Leser: Wie stehen Sie zu dieser Anregung?

 

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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