Platz fünf für die Rebellen

Dancing Rebels tanzten bei der Deutschen Meisterschaft sensationell

 Ihre bisher so erfolgreiche Saison haben die „Dancing Rebels“, die Erstliga-Jazz- und Modern-Dance-Formation des Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck, am Samstag hervorragend beendet. Im hessischen Lampertheim wurden die von Sebastian Spahn und Fernando Dominguez trainierten Tänzerinnen bei der Deutschen Meisterschaft im großen Finale Fünfter.

Sonne pur und sehr gut gefüllte Ränge sorgten für Sauna-Atmosphäre in der Altrhein Halle, in der die 14 besten Formationen Deutschlands um Meisterehren und Fahrkarten zur Weltmeisterschaft antraten. Das Singen der Nationalhymne brachte noch ein zusätzliches Flair und Spannung.

Schermbeck, TC Grün-WeißDie „Dancing Rebels“ gingen in der Vorrunde als neuntes Team aufs Parkett und qualifizierten sich mit ihrer Choreographie „November“ zur Musik von Max Richter problemlos für die Zwischenrunde mit zehn Formationen. Auch hier konnten die Schermbeckerinnen überzeugen. Angespornt von ihren Fans gaben sie im großen Finale der besten sechs Formationen auf der Fläche volle Power und genossen es einfach, gemeinsam und für die Zuschauer zu tanzen. Das sollte belohnt werden. Bei der offenen Wertung um 22.20 Uhr zog die Jury 4-5-5-5-2-3-6 und das bedeutete Platz fünf, haarscharf am vierten Platz vorbei. Den konnte „Fearless“ aus Wolfsburg mit 5-3-4-6-6-4-3 für sich verbuchen. Dritter wurde „The Face“ vom Tanzverein 90 Berlin. Neuer Deutscher Meister wurde die Formation „Arabesque“ vom TSA Wuppertal mit 1-2-2-1-3-1-1, die seit geraumer Zeit als Bundesliga-Zweiter dem Abo-Meister „autres choses“ vom TSC Saarlouis auf den Fersen ist. Dieses Mal konnten die Wuppertalerinnen der vom Bundestrainer Andreas Lauck trainierten Formation, die mit 2-1-1-2-1-2-2 bewertet wurde, genügend Einsen „stibitzen“. „Suspense“ vom TGV Rosengarten tanzte auf Platz sechs und sicherte sich so den Klassenerhalt in der ersten Bundesliga. Das gelang auch der Formation „Topas“ vom TSA Hamburg, die sich in der Relegation gegen „Madley“ vom TSV Kastell Dinslaken durchsetzte.

Choreograf und Trainer Sebastian Spahn konnte aus beruflichen Gründen nicht live vor sein. Er freute sich via Handy mit Co-Trainer Fernando Dominguez und den Tänzerinnen Franziska Alda, Linda Andres, Sarah Beckmann, Ysabel Benecken, Vivien Bicker, Maren Hegerring, Miriam Hötting, Lisa Klingelhöfer , Lina Maidhof, Judith Pollmann, Lea Quabeck, Carolin und Nina Schulte-Loh und Julia Tenhagen über den sensationellen Erfolg der Formation in dieser ersten Saison im Oberhaus.

Die Vorsitzende Eva.Maria Zimprich und die zahlreichen Fans gratulierten dem Team zu diesem hervorragenden Ergebnis. Die Planungen für die nächste Saison laufen bereits, denn nach der Saison ist vor der Saison.

Mitgeteilt von Doris Hecheltjen-Niesen, der Pressesprecherin des TC Grün-Weiß Schermbeck

 

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.