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Feuerwehr Schermbeck im Einsatz am Üfter Weg: Person aus PKW befreit

Einsatz für die Feuerwehr Schermbeck am Sonntagnachmittag: Am Üfter Weg rutschte ein PKW in einen Straßengraben. Eine Person musste aus ihrer Lage befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Am Sonntagnachmittag gegen 13.50 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Stichwort „CBRN 2 – Betriebsmittel laufen aus“ zum Üfter Weg alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen PKW vor, der mit dem Heck in einen Straßengraben gerutscht war.

Person aus Fahrzeug befreit

Die Feuerwehr befreite eine Person aus ihrer Zwangslage und übergab sie anschließend an den Rettungsdienst. Parallel sicherten die Einsatzkräfte das Fahrzeug und schalteten es spannungsfrei, um weitere Gefahren zu vermeiden.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Der Einsatz für die Feuerwehr endete gegen 14.40 Uhr.

Zurück ins Leben: Wie ein Unternehmer nach 13 Jahren Obdachlosigkeit neu anfängt

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Ein erfolgreicher Unternehmer wird obdachlos und kämpft sich zurück: Die Geschichte von Herrn A. zeigt, wie schnell ein Leben kippen kann. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie wichtig Unterstützung für einen Neuanfang ist. „Zurück ins Leben“ steht für einen Weg, der Mut und Hilfe gleichermaßen braucht. Begleitet wird dieser Weg von der Evangelischen Stiftung Lühlerheim, die Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt.

Bereits zu Beginn wird deutlich, wie eng Erfolg und Absturz beieinanderliegen können. Die Geschichte von Herrn A. steht exemplarisch für viele Menschen, deren Lebenswege aus der Bahn geraten. Die Evangelische Stiftung Lühlerheim unterstützt Menschen in solchen Situationen dabei, Schritt für Schritt zurück ins Leben zu finden.

Vom erfolgreichen Unternehmer in die Krise

Mit 21 Jahren gründet Herr A. direkt nach seiner Ausbildung einen eigenen Hausmeister-Service. Durch harte Arbeit, oft 16 Stunden täglich, baut er sich ein stabiles Leben auf. Er besitzt ein eigenes Haus, gründet eine Familie und erreicht wirtschaftlichen Erfolg. Neben seinem florierenden Betrieb investiert er in weitere Unternehmen und Immobilien.

Mitte 30 möchte er kürzertreten und seine Immobilien verkaufen. Den Verkauf gibt er in professionelle Hände, ein Schritt, der sich als verhängnisvoll erweist. Statt Einnahmen gerät er in einen Betrugsfall. Gefälschte Dokumente und dubiose Machenschaften führen dazu, dass alle seine Konten eingefroren werden. Gleichzeitig laufen Kosten weiter, Käufer fordern Rückabwicklungen und Schadensersatz. Ein Verkauf der Immobilien ist bis heute nicht möglich.

„Alles prasselt auf dich ein“, erinnert sich Herr A. „Du musst deine Kinder ernähren, aber der Schuldenberg wird immer größer.“ Der Druck wächst, die Ehe zerbricht und das Unternehmen gerät ins Wanken.

13 Jahre Obdachlosigkeit und der Wendepunkt

Herr A. versucht zunächst, sich selbst zu retten. Er verkauft Besitz und arbeitet zeitweise im Paketdienst. Doch die Schulden steigen weiter, täglich erreichen ihn zahlreiche Mahnungen. Irgendwann hört er auf, die Briefe zu öffnen und verschwindet.

Es folgen 13 Jahre in der Obdachlosigkeit. Trotz allem gelingt es ihm, ohne Suchtmittel zu überleben. Er hält sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser, achtet auf sein Äußeres und versucht, seine Würde zu bewahren. Aus Scham bleibt seine Situation vor der Familie verborgen. „Der Papa ist auf Montage“, heißt es zuhause.

Auf der Straße begegnet er Menschen mit ähnlichen Schicksalen, darunter auch ehemalige Akademiker. Er macht anderen Mut, verliert jedoch selbst zunehmend die Hoffnung. Gleichzeitig entwickelt er Angst vor Behörden und Verfolgung. Ohne Ausweis, ohne Krankenversicherung und ohne festen Anker fühlt er sich nicht mehr als Teil der Gesellschaft. „Du denkst dir jeden Tag eine Lösung muss her…. Aber du bekommst die Wochentage und Jahre nicht mehr mit“, so Herr A.

Erst eine schwere Lungenentzündung zwingt ihn, Hilfe anzunehmen. Über eine medizinische Anlaufstelle gelangt er ins Krankenhaus, mehrere Operationen folgen. Dieser Einschnitt wird zum Wendepunkt.

Zurück ins Leben mit Unterstützung

Zurück auf der Straße braucht er Zeit, um den nächsten Schritt zu gehen. Schließlich wendet er sich an eine Wohltätigkeitsorganisation und erhält Unterstützung. Auch im Jobcenter erfährt er Hilfe, wird wieder krankenversichert und erhält einen neuen Ausweis.

Ein entscheidender Moment ist der Einzug in eine eigene Wohnung. „Nach 13 Jahren wieder einen eigenen Schlüssel zu haben, das ist unbeschreiblich“, sagt Herr A. „Endlich wieder Sicherheit. Endlich wieder ruhig schlafen.“

Unterstützung erhält er durch das Ambulant begleitete Wohnen für Menschen in sozialen Schwierigkeiten der Evangelischen Stiftung Lühlerheim. Gemeinsam mit seiner Betreuerin arbeitet er seine Probleme auf, von gesundheitlichen Themen bis zur Schuldenregulierung. Mit Struktur und Konsequenz entstehen neue Perspektiven.

Heute steht Herr A. erneut an einem Wendepunkt. Ein Praktikum im Bereich Gleisbausicherung hat ihm eine feste Stelle in Aussicht gestellt, die Zustimmung des Jobcenters steht noch aus. Sein Blick richtet sich nach vorne: „Mein erstes Lebensdrittel war gut, das zweite schwierig. Jetzt freue ich mich auf das, was kommt.“

Seine Geschichte zeigt, wie schwer der Weg zurück ist. Sie macht aber auch deutlich, dass „Zurück ins Leben“ möglich ist, wenn Unterstützung angenommen wird und der eigene Wille vorhanden ist. „Hilfe kann dir zeigen, wo der Lichtschalter ist“, sagt Herr A. „Drücken musst du ihn selbst.“

Dorffrühstück in Altschermbeck lockt hunderte Besucher an

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hat sich das Dorffrühstück in Altschermbeck endgültig als feste Größe im Veranstaltungskalender etabliert. Auch bei der zweiten Auflage zog es am Sonntag zahlreiche Menschen auf das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr an der Schloßstraße – und das bei besten äußeren Bedingungen.

Große Resonanz und lebendige Atmosphäre

Schon am Vormittag füllte sich das Gelände spürbar. Rund 400 Gäste nahmen an etwa 50 Tischen Platz und sorgten für eine lebendige, offene Atmosphäre. Besonders viele Schermbecker nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu frühstücken und sich abseits des Alltags bewusst Zeit füreinander zu nehmen.

Ob Familien, Freundeskreise, Nachbarn oder Vereine – das Dorffrühstück bot den passenden Rahmen, um sich in entspannter Umgebung wiederzutreffen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einfach mal in Ruhe zu „schnacken“.

Ein Dorf frühstückt
Ein Tisch in der Frühstückshalle. Foto Emily Flade

Einfaches Konzept mit besonderem Charme

Das Erfolgsrezept der Veranstaltung ist bewusst schlicht gehalten. Die Organisatoren stellten Tische und Stühle zur Verfügung – alles Weitere lag in den Händen der Teilnehmenden. Jeder Tisch wurde individuell gedeckt und mit eigenen Speisen bestückt.

So entstand ein abwechslungsreiches Gesamtbild: von klassischem Frühstück mit Brötchen und Eiern bis hin zu kreativen und aufwendig vorbereiteten Arrangements. Gerade diese Vielfalt und die persönliche Note machten den besonderen Reiz des Dorffrühstücks aus.

Ein Dorf frühstückt
Die Pils’n Buam. Foto: Emily Flade

Unterhaltung für Groß und Klein

Auch abseits der Tische wurde einiges geboten – besonders für die jüngeren Gäste. Ein Luftballonkünstler sorgte mit seinen Figuren für staunende Kinderaugen, während eine Hüpfburg zum Spielen und Austoben einlud. Währenddessen konnten sich die Erwachsenen in entspannter Atmosphäre zusammensetzen, bei einem Glas Sekt ins Gespräch kommen und die gemeinsame Zeit genießen.

Damit wurde die Veranstaltung ihrem Anspruch gerecht, ein Angebot für alle Generationen zu sein – ein Ort, an dem sich sowohl Familien als auch ältere Besucher wohlfühlen konnten

Ein besonderer Programmpunkt war erneut die Prämierung der schönsten Tische. In diesem Jahr setzten die Veranstalter jedoch auf ein neues Prinzip: Statt einer festen Jury entschieden die Teilnehmenden selbst über die Gewinner.

Jeder Tisch konnte seine Stimme abgeben und so aktiv am Wettbewerb teilnehmen. Die drei bestplatzierten Gruppen wurden am Ende mit Preisen belohnt, die von lokalen Unterstützern zur Verfügung gestellt wurden.

Ein Dorf frühstückt
Ballonkünstler. Foto: Emily Flade

Starke Unterstützung aus der Region

Ohne die Hilfe regionaler Partner wäre eine Veranstaltung in dieser Größenordnung kaum möglich. Besonders bei Organisation, Anmeldung und Öffentlichkeitsarbeit zeigte sich die Zusammenarbeit als verlässlich und engagiert.

Diese Unterstützung trug maßgeblich dazu bei, dass das Dorffrühstück auch in seiner zweiten Ausgabe reibungslos umgesetzt werden konnte.

Gemeinschaft, die verbindet

Am Ende bleibt vor allem ein Eindruck: Gemeinschaft wird in Altschermbeck großgeschrieben. Das Dorffrühstück hat erneut gezeigt, wie wichtig solche Gelegenheiten sind, um Menschen zusammenzubringen – nicht nur zum Essen, sondern vor allem für persönliche Begegnungen und gute Gespräche.

Angesichts der positiven Resonanz dürfte schon jetzt klar sein: Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist mehr als wahrscheinlich.

Schalke-Vorstand Frank Baumann begeistert beim Business-Frühstück des SVS 2020

Volles Auditorium, ein reger Austausch und mit Schalke-Vorstand Frank Baumann ein Gast, der sehr Interessantes zu erzählen hatte, was man auch sonst nicht hört oder liest.

Das Business-Frühstück des SVS Schermbeck 2020 hat einmal mehr gezeigt, warum sich das Format in kurzer Zeit zu einer festen Größe in der Region entwickelt hat. In der INJOY-Sportsbar der Volksbank-Arena begrüßte der Verein am 22. April erneut einen prominenten Impulsgeber. Der ehemalige Nationalspieler und langjährige Bundesliga-Profi und -Manager sprach offen über Entscheidungsprozesse im Profifußball, die Auswahl von Spielern und Trainern sowie die Frage, worauf es wirklich ankommt, wenn Teams funktionieren sollen.

Schalke-Vorstand Frank Baumann beim Business-Frühstück des SV Schermbeck 2020
Foto: Privat

Führungsstärke und Kommunikationsfähigkeit spielen zentrale Rolle

Durch das spannende Gespräch führte Paul Underberg, der den prominenten Gast nicht nur für die Veranstaltung gewinnen konnte, sondern ihn auch persönlich interviewte. Seine engen Kontakte zu dem Traditionsverein machten diesen hochkarätigen Auftritt überhaupt erst möglich.
Inhaltlich ging es schnell ans Eingemachte. Frank Baumann machte deutlich, dass Daten, Statistiken und Analysen im modernen Fußball zwar unverzichtbar sind, am Ende aber immer auch Erfahrung, Menschenkenntnis und die richtige Einschätzung von Charakteren den Unterschied machen.

Volles Haus beim SVS 2020: Frank Baumann
Foto: Privat

Parallelen zur Wirtschaft

Gerade die Frage, ob ein Spieler wirklich zu einem Verein passt, lasse sich nicht allein in Zahlen abbilden.
Bei der Trainersuche zeigte er Parallelen zur Wirtschaft auf. Neben fachlicher Kompetenz gehe es vor allem um Führungsstärke, Kommunikation und die Fähigkeit, unter Druck klare Entscheidungen zu treffen. Faktoren, die ebenso für Unternehmen entscheidend sind.
Dabei wurde auch deutlich, wie sich Mechanismen aus dem Profisport auf unternehmerische Realitäten übertragen lassen. „Am Ende geht es immer um Verantwortung und darum, mit Unsicherheit umgehen zu können“, war eine der zentralen Botschaften des Vormittags.

Frank Baumann spricht beim Business-Frühstück des SV Schermbeck 2020 vor zahlreichen Gästen in der Volksbank-Arena
Frank Baumann spricht beim Business-Frühstück des SV Schermbeck 2020 vor zahlreichen Gästen in der Volksbank-Arena. Foto: Privat

Reger Austausch bei „All you can meet“

Reger Austausch bei „All you can meet“ mit anschließendem Selfie-Schießen, das machte Frank Baumann auch gerne und geduldig mit. Doch nicht nur auf der Bühne wurde diskutiert. Unter dem Motto „All you can meet“ nutzten die mehr als 80 Gäste die Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke zu vertiefen.

Organisiert wird das erfolgreiche Format unter anderem von Paul Underberg und Daniel Averkamp, die den Business-Club des SVS in den vergangenen beiden Jahren kontinuierlich mit dem Vorstand des SVS 2020 ausgebaut haben. Ihr Ansatz lässt sich in einem Satz zusammenfassen: „Mehr bieten, als man erwartet – fachlich wie menschlich.“

Frank Baumann spricht beim Business-Frühstück des SV Schermbeck 2020 vor zahlreichen Gästen in der Volksbank-Arena
Foto: Privat

Neue Idee geboren

Dass dieses Konzept aufgeht, zeigte sich auch diesmal wieder. Viele Gäste blieben deutlich länger als geplant, und kamen früher als gedacht. Gespräche wurden vertieft und die eine oder andere neue Idee geboren.
Schon jetzt dürfte das nächste Business-Frühstück mit Spannung erwartet werden, denn sowohl Norbert Elgert als auch Deniz Aytekin haben für den Spätsommer zugesagt!

Weitere Berichte zu „All you can meet“ finden Sie hier: ➡️ Business Frühstück

Eichenprozessionsspinner im Kreis Wesel werden bekämpft

Der Eichenprozessionsspinner im Kreis Wesel steht erneut im Fokus der Behörden. In den kommenden Wochen führt der Kreis gezielte Maßnahmen durch, um die Ausbreitung der Raupen einzudämmen. Ziel ist es, gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung zu minimieren.

Maßnahmen starten ab Mitte April

Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners. Der Kreis Wesel reagiert darauf mit Bekämpfungsmaßnahmen an Kreisstraßen sowie auf kreiseigenen Flächen. Dabei werden betroffene Bäume gezielt besprüht.

Gesundheitsgefahr durch Raupenhaare

Die Larven des Eichenprozessionsspinners stellen eine Gefahr für Menschen dar. Ihre feinen Brennhaare können bei Hautkontakt starke Juckreizreaktionen oder allergische Reaktionen auslösen. Beim Einatmen drohen Entzündungen der Atemwege.

Gezielter Einsatz eines biologischen Mittels

Zum Einsatz kommt ein bakterielles Protein, das als selektives Fraßgift wirkt. Junge Raupen nehmen den Wirkstoff über die Nahrung auf. Nach etwa vier Tagen sterben die Larven, noch bevor sich die gesundheitsschädlichen Brennhaare ausbilden. Nach Angaben des Kreises ist das verwendete Mittel für Menschen, Haustiere und Pflanzen unbedenklich.

Durchführung abhängig vom Wetter

Die Sprüharbeiten erfolgen ausschließlich bei trockener Witterung. Nur so kann sich das Mittel gleichmäßig auf den Blättern verteilen. Da das Zeitfenster für eine wirksame Bekämpfung begrenzt ist, finden die Einsätze teilweise in den frühen Morgenstunden sowie bis in den Abend hinein statt. Der Kreis Wesel bittet die Bevölkerung um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Maßnahmen.

46 Jahre Blumenmarkt auf Buddes Hof

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Seit 46 Jahren verwandelt sich der Hof von Peter Budde alljährlich für rund acht bis zehn Wochen zu einem der größten Blumenmärkte im Umkreis von 50 Kilometern rund um Dorsten.

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Anfangs hatte der Hof im nördlichen Ruhrgebiet, der seit über 300 Jahren in Familienbesitz ist, nicht im Geringsten etwas mit Blumen zu tun. Vielmehr handelte es sich früher um eine Landwirtschaft mit Landfleischerei.

Foto: Privat

Die 1980er Jahre

1980 beschloss Peter Budde Geranien auf der Hoffläche mit anzubieten. Die Nachfrage nach den verkauften Geranien wuchs, sodass immer mehr von den Balkonpflanzen den Weg zum Hof fanden. Durch die große Nachfrage wurde der Blumenmarkt in den Jahren immer größer und das Sortiment immer umfangreicher.

 „Hatten wir zu Beginn der 1980er Jahre zunächst einige Aufsteller mit Geranien auf dem Platz vor dem Haus, wurde es im Laufe der Jahre immer mehr Fläche, auf der wir Pflanzen präsentierten. Heute reicht das Sortiment bis weit über sechzig verschiedene Sorten hinaus und wir nutzen die komplette Freifläche auf unserem Hof in Holsterhausen“, erzählt Peter Budde. Somit wurde Buddes Hof zu einer der schönsten Blumenschauen des Ruhrgebietes.

Die zweite Generation

Mittlerweile sind Tochter Maren und ihr Ehemann Holger schon viele Jahre in zweiter Generation dabei und werden den Blumenmarkt auch nach dem Rückzug des Urgesteins Peter Budde weiterführen. „Ich bin ja quasi damit groß geworden und sammle seit meiner Kindheit Erfahrungen auf unserem Blumenmarkt. Die Arbeit mit den Pflanzen liegt mir im Blut und auch der Umgang mit den Kunden macht mir riesigen Spaß. Viele kennen wir schon seit Jahren, da entsteht oft eine ganz persönliche Verbindung“, erzählt Maren mit einem Lächeln.

 „Mir würde heute wirklich etwas fehlen, wenn hier nicht jedes Jahr für acht bis zehn Wochen richtig was los ist auf dem Hof.“ Ihr Vater ergänzt lachend: „Ein paar Jährchen werde ich wohl noch machen und die zweite und dritte Generation unterstützen. Ganz so schnell werden die beiden mich nicht los!“ 

Der besondere Service

Allerdings ist nicht nur das Kaufen von auffallenden Blumen, Pflanzen aller Art, Kräutern, Gemüse und auch von Blumenerde und Dünger möglich. Buddes Hof bietet auch einen einzigartigen Gratis-Service an. 

Kunden können vor Ort ihre Balkonkästen mit den erworbenen Pflanzen bepflanzen lassen und müssen für die Bepflanzung und die Blumenerde nichts bezahlen. „Die Kunden zahlen nur die Pflanzen. Lediglich das Mitbringen eines Balkonkastens oder eines Topfes ist nötig um den Dienst bei Kauf in Anspruch zu nehmen“, sagt Peter Budde. 

Regionalität

Die Pflanzen des Blumenmarktes stammen ausschließlich von regionalen Gartenbetreibern in der Nähe. „Wir hegen und pflegen von jeher die Verbundenheit zu unseren Geschäftspartnern. Das schafft nicht nur ein vertrauensvolles Verhältnis sondern sorgt auch für eine gleichbleibend gute Qualität der von uns angebotenen Pflanzen“, weiß Peter Budde. 

Ausflug ins Grüne

„Wir sind nicht einfach nur der Ort, an dem Menschen seit vielen Jahren Beet-, Balkon- und Kräuterpflanzen kaufen. Einen Besuch bei uns kann man wundervoll mit einem Ausflug ins Grüne verbinden“, erzählt Peter Budde. 

Schon von jeher nutzten Besucher des Blumenmarktes, vor allem aus den umliegenden größeren Städten des Ruhrgebietes, die Natur um Buddes Hof zu einem Spaziergang. Viele zog es noch etwas weiter nördlich in das direkt anliegend beginnende Münsterland. „Andersherum zog es die Besucher aus dem Münsterland nach einem Besuch bei uns weiter ins Ruhrgebiet.“ 

Am Steinwerk 40, 46284 Dorsten

Telefon: 02362 / 6 13 92

Web: www.buddeshof.de 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8.30 – 18.30 Uhr

Samstags: 8.30 – 17.00 Uhr, Sonntags: 11.00 – 16.00 Uhr

Feiertage: Auch am 1. Mai und Christi Himmelfahrt (14. Mai) 11:00 bis 16:00 Uhr

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Erstkommunion in St. Ludgerus Schermbeck 2026: 42 Kinder feiern ihr Fest

Die Erstkommunion in St. Ludgerus Schermbeck 2026 stand im Zeichen von Gemeinschaft und Vertrauen. Insgesamt 42 Kinder feierten am 18. April in zwei Gottesdiensten ihren großen Tag. Die Vorbereitung lag erneut in den Händen eines engagierten ehrenamtlichen Teams.

Feierliche Gottesdienste in St. Ludgerus

Die Erstkommunion in St. Ludgerus Schermbeck 2026 wurde am Samstag, 18. April, in zwei festlichen Gottesdiensten um 9.30 Uhr und 11.30 Uhr begangen. Insgesamt nahmen 42 Kinder an der Feier in der katholischen Kirchengemeinde teil.

Das diesjährige Motto lautete „Ihr seid meine Freunde“. Damit stand die Feier ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Vertrauen und der Verbindung zu Jesus.

Erstkommunion St. Ludgerus Schermbeck 2026
Erstkommunion in St. Ludgerus Schermbeck 2026 mit 42 Kindern im Gottesdienst. Foto: St. Ludgerus

Vorbereitung durch ehrenamtliches Team

Bereits seit September 2025 wurden die Kinder auf das Sakrament vorbereitet. Zum dritten Mal in Folge übernahm das ehrenamtliche Kinderkommunionteam die Organisation und Durchführung. In der Gemeinde ist derzeit keine Pastoralreferentin tätig.

Mehrere Mütter engagierten sich als Katechetinnen und gestalteten die Gruppenstunden. Sie begleiteten die Kinder über Monate hinweg intensiv auf ihrem Weg zur Erstkommunion.

Gemeinsame Aktionen stärken den Zusammenhalt

Zur Vorbereitung gehörten regelmäßige Gruppenstunden sowie ein enger Austausch zwischen Kinderkommunionteam und Katechetinnen. Auch die Eltern waren eingebunden und nahmen gemeinsam mit ihren Kindern an Weggottesdiensten teil.

Ergänzt wurde das Programm durch eine Kirchenrallye sowie ein gemeinsames Wochenende in Gemen. Daran nahmen alle Kommunionkinder, jeweils eine Begleitperson sowie das Vorbereitungsteam teil. Auch Pastor Xavier Mupalla unterstützte die Vorbereitungszeit aktiv.

Kinder gestalten den Gottesdienst mit

Am Tag der Feier brachten sich die Kinder selbst ein. Texte und Inhalte, die während des Wochenendes in Gemen erarbeitet wurden, flossen in die Gottesdienste ein.

Die intensive Vorbereitung habe nicht nur den Glauben der Kinder gestärkt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl untereinander und zur Gemeinde gefördert, heißt es aus der Kirchengemeinde.

Maikranzbinden Gahlen 2026 und Stadtradeln Schermbeck

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Maikranzbinden Gahlen 2026 und Stadtradeln Schermbeck bringen Tradition und Bewegung zusammen. Der Heimatverein Gahlen lädt am 30. April zum offenen Maikranzbinden ein. Im Mai folgt das Stadtradeln mit vielen Aktionen rund ums Fahrrad.

Der Auftakt in den Wonnemonat und die anschließenden Fahrradwochen zeigen, wie lebendig das Vereinsleben in Gahlen ist.

Offenes Maikranzbinden in Gahlen

Am Donnerstag, 30. April 2026, lädt der Heimatverein Gahlen zum traditionellen Maikranzbinden ein. Treffpunkt ist ab 16 Uhr auf dem Parkplatz Törkentreck in Schermbeck-Gahlen.

Besucher sind ausdrücklich eingeladen, selbst mit anzupacken. Ob beim Binden oder Schmücken des Maikranzes, jede helfende Hand ist willkommen. Das Aufstellen des Maikranzes wird musikalisch begleitet. Der Männergesangverein Gahlen-Dorf sorgt für den passenden Rahmen. Auch Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht.

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Verein setzt auf einen offenen, geselligen Nachmittag und Abend für alle Generationen.

Stadtradeln Schermbeck startet im Mai

Direkt im Anschluss steht in Schermbeck alles im Zeichen des Fahrrads. Das Stadtradeln läuft vom 10. bis 30. Mai 2026. In diesem Zeitraum können Bürger möglichst viele Kilometer sammeln. Auch der Heimatverein Gahlen stellt wieder ein eigenes Team, dem sich weitere Teilnehmer anschließen können. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Kilometer sammeln und Infrastruktur verbessern

Wer seine Strecken über die Stadtradeln-App erfasst, unterstützt gleichzeitig die Verbesserung der Radwege. Die gesammelten Daten helfen dabei, Probleme im Radwegenetz sichtbar zu machen. Informationen zur Anmeldung, zu bestehenden Teams oder zur Gründung eigener Gruppen gibt es online unter stadtradeln.de/schermbeck.

Fahrradtour des Heimatvereins geplant

Während des Aktionszeitraums bietet der Heimatverein Gahlen eine weitere Möglichkeit, Kilometer zu sammeln. Am 12. Mai findet die monatliche Halbtagestour der Fahrrad-AG statt.

Start ist um 14 Uhr, ebenfalls am Parkplatz Törkentreck in Gahlen. Die Tour richtet sich an alle, die gemeinsam in der Gruppe unterwegs sein möchten.

Weitere Nachrichten aus dem Vereinsleben finden Sie hier. ➡️ Heimatverein Gahlen

Steigende Energiepreise? So schnell kommt Ihre Solaranlage aufs Dach

Wie schnell lässt sich die eigene Solaranlage auf dem Dach installieren? Experte Dennis Kaiser gibt Antworten in Zeiten steigender Energiekosten.

Steigende Ölpreise, Unsicherheiten auf den Energiemärkten und die Sorge vor weiter steigenden Kosten bewegen aktuell viele Menschen. Gerade vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Nahen Osten denken viele erneut über Alternativen nach. Photovoltaik rückt dabei wieder stärker in den Fokus.

Doch wie schnell lässt sich eine Solaranlage eigentlich heute noch umsetzen, wenn sich ein Haushalt kurzfristig dafür entscheidet? Wie lange dauert es vom Auftrag bis zur Inbetriebnahme und was können Kunden selbst tun, um den Prozess zu beschleunigen? Diese Fragen beantwortet Dennis Kaiser, Geschäftsführer der kWhoch2 GmbH.

Wovon hängt ab, wie schnell eine Solaranlage installiert werden kann?

Dennis Kaiser: Wie schnell eine Photovoltaikanlage installiert werden kann, hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind unter anderem die Art und Größe der Anlage, die aktuelle Auslastung des beauftragten Unternehmens sowie die Bearbeitungszeiten des zuständigen Netzbetreibers.

Auch technische Rahmenbedingungen wie Dachform, vorhandene Elektrik und der Zustand des Zählerplatzes spielen eine Rolle. Je standardisierter das Projekt ist und je besser die Voraussetzungen vor Ort sind, desto schneller lässt sich die Anlage umsetzen.

Wie lange dauert es aktuell vom Auftrag bis zur Inbetriebnahme?

Dennis Kaiser: Für eine typische Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus ist derzeit von einer Gesamtdauer von etwa zwei bis vier Monaten vom Auftrag bis zur vollständigen Inbetriebnahme auszugehen.

Die eigentliche Montage der Anlage dauert in der Regel nur zwei bis drei Tage. Der größte Zeitanteil entfällt auf die Planung, die Anmeldung beim Netzbetreiber und den anschließenden Zählertausch.

Wo entstehen aktuell die häufigsten Verzögerungen?

Dennis Kaiser: Am häufigsten kommt es aktuell zu Verzögerungen durch die Bearbeitungszeiten der Netzbetreiber oder Lieferverzögerungen aufgrund der weltpolitischen Lage, insbesondere bei der Netzanschlussprüfung und beim Zählertausch.

Auch nicht normgerechte oder veraltete Zählerschränke können Projekte verzögern, wenn diese vorab angepasst werden müssen. Seltener, aber ebenfalls möglich, sind zusätzliche Genehmigungen, etwa bei Denkmalschutz, oder nachträgliche Änderungen am Anlagenkonzept durch den Kunden.

Was können Kunden tun, um den Prozess zu beschleunigen?

Dennis Kaiser: Kunden können den Ablauf deutlich beschleunigen, indem sie frühzeitig alle relevanten Informationen bereitstellen, zum Beispiel Fotos vom Dach, Zählerplatz, Hausanschluss und Angaben zum Stromverbrauch.

Wichtig ist außerdem, grundlegende Entscheidungen wie Speicher, Wallbox oder besondere Zusatzfunktionen bereits vor der technischen Planung zu treffen. Auch eine gute Erreichbarkeit für Rückfragen und eine zügige Terminabstimmung helfen, Verzögerungen zu vermeiden.

Wann kann ein E Auto mit eigenem Solarstrom geladen werden?

Dennis Kaiser: Sobald die Photovoltaikanlage montiert und technisch in Betrieb genommen ist, kann der erzeugte Strom im Haushalt genutzt werden. Das Laden eines E Autos ist damit grundsätzlich bereits ab diesem Zeitpunkt möglich.

In der Praxis liegt dieser Zeitpunkt meist wenige Wochen bis Monate nach Auftragserteilung. Eine optimal gesteuerte Ladung mit PV Überschuss setzt gegebenenfalls eine entsprechend konfigurierte Wallbox voraus, kann aber ebenfalls zeitnah umgesetzt werden.

Photovoltaik bleibt für viele ein Weg zu mehr Unabhängigkeit

Gerade in Zeiten unsicherer Energiepreise zeigt sich, dass viele Menschen nicht nur über Kosten nachdenken, sondern auch über Versorgungssicherheit und mehr Unabhängigkeit.

Wer über eine Photovoltaikanlage nachdenkt, sollte sich daher frühzeitig informieren. Denn wie die Einschätzungen zeigen, hängt eine schnelle Umsetzung nicht nur vom Anbieter ab, sondern oft auch von einer guten Vorbereitung auf Kundenseite.

Schermbecker Volkslauf: Anmeldung läuft auf Hochtouren

Am Sonntag, 3. Mai 2026, wird Schermbeck wieder zur Laufstrecke: Der Schermbecker Volkslauf steht an und die Anmeldung läuft auf Hochtouren. Mit neuem Standort, frischen Strecken und viel Bewegung wächst die Vorfreude auf das Laufevent. Wer dabei sein will, sollte sich jetzt einen Startplatz sichern. Die Voranmeldung ist noch bis zum 23. April um 18 Uhr möglich. Danach können sich Interessierte bis zum Veranstaltungstag gegen ein erhöhtes Startgeld nachmelden.

Die Anmeldung für den Schermbecker Volkslauf nimmt weiter Fahrt auf. Die Vorbereitungen für die 43. Auflage laufen auf Hochtouren, während die Vorfreude bei Organisierenden und Teilnehmenden spürbar steigt. Mit einem neuen Standort rund um die Volksbank Arena und angepassten Strecken präsentiert sich der Schermbecker Volkslauf in diesem Jahr in neuer Form.

Neuer Standort bringt frischen Schwung

Die neue Veranstaltungsfläche rund um die Volksbank Arena eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für den Schermbecker Volkslauf. Gleichzeitig erfordert sie eine angepasste Organisation. So werden unter anderem die Platzierung der Cafeteria, die Beschilderung sowie der Standort der Zeitmessung neu gedacht. Die Veränderungen tragen zur Weiterentwicklung der Veranstaltung bei und verleihen ihr einen neuen Charakter.

Schermbecker Volkslauf mit neuen Strecken

Ein zentrales Element beim Schermbecker Volkslauf sind die überarbeiteten Streckenführungen. Der Bambinilauf findet vollständig im Stadion statt, sodass Familien ihre Kinder jederzeit im Blick behalten können. Der Schülerlauf über 1,5 Kilometer startet im Stadion und führt anschließend nach draußen, bevor die Teilnehmenden wieder im Stadion angefeuert werden können.

Die 5-Kilometer-Strecke verläuft über die Straßen Im Trog, Schetterstraße und Hatkampweg in Richtung Nottkamp bis zum Wendepunkt kurz vor dem Forsthausweg. Der Rückweg führt über den Dicken Stein und den Raiffeisenweg zurück ins Stadion. Dort wartet der Zieleinlauf auf der neuen Tartanbahn.

Auch die 10-Kilometer-Strecke nutzt diesen Abschnitt. Nach den ersten fünf Kilometern geht es erneut auf die Strecke in Richtung Üfter Mark.

Premiere auf der neuen Tartanbahn

Die Leichtathletikabteilung integriert erstmals die neue Tartanbahn in den Schermbecker Volkslauf. Die Organisatoren laden Laufbegeisterte aus der Region und darüber hinaus ein, an dieser Premiere teilzunehmen. Für Verpflegung und Stimmung ist gesorgt. Parkplätze für Autos sind ausgeschildert, da am Sportplatz selbst nur Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen.

Besonderer Preis für Gruppen vom Bürgermeister Rexforth

Bürgermeister Mike Rexforth unterstützt den Schermbecker Volkslauf mit einer besonderen Aktion. Die Gruppe mit den meisten gemeldeten und teilnehmenden Mitgliedern erhält ein 30-Liter-Fass Bier und 20 Bratwürstchen für eine gemeinsame Feier.

Anmeldung für den Schermbecker Volkslauf

Die Voranmeldung für den Schermbecker Volkslauf ist noch bis zum 23. April um 18 Uhr unter www.taf-timing.de möglich. Danach können sich Interessierte bis zum Veranstaltungstag gegen ein erhöhtes Startgeld nachmelden.

Schermbeck: Geothermie-Projekt im Spechort startet offiziell

Mit der Inbetriebnahme des kalten Nahwärmenetzes im Neubaugebiet Spechort startet in Schermbeck ein zentrales Projekt der kommunalen Wärmewende. Entwickelt und umgesetzt wurde das System von den Gemeindewerken Schermbeck gemeinsam mit der GELSENWASSER AG, die auch Planung, Bau und Betrieb verantwortet.

Lange Entwicklungsphase hat sich ausgezahlt

Bei einem gemeinsamen Termin am 17. April würdigten Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft die Bedeutung des Projekts. Mit dabei waren unter anderem Bürgermeister Mike Rexforth, Hubert Große-Ruiken, VB-Vorstand Stephan Korte sowie weitere Vertreter der Gemeindewerke und der „Schermbecker Boden“.

Bürgermeister Mike Rexforth betonte die Tragweite des Vorhabens: „Mit dieser Inbetriebnahme setzen wir einen wichtigen Meilenstein für eine klimafreundliche und zukunftssichere Wärmeversorgung in unserer Gemeinde.“ Gleichzeitig verwies er auf die lange Entwicklungsphase: „Was lange währt, wird endlich gut.“

Ursprünglich sei geplant gewesen, die Energieversorgung stärker in kommunaler Hand zu halten. Die heutige Dimension des Projekts habe man zu Beginn noch nicht absehen können. Nun zeige sich, wie kommunale Wärmewende, technologische Innovation und Klimaschutz konkret vor Ort zusammenwirken.

Geothermie Spechort Kalte Nahwärme Schermbeck
Die Baustelle. Foto: Ralf Meier

Effiziente Technik überwiegend im Untergrund

Das System basiert auf oberflächennaher Geothermie. Rund 30 Erdwärmesonden reichen bis in eine Tiefe von etwa 176 Metern und erschließen ganzjährig relativ konstante Temperaturen im niedrigen einstelligen bis mittleren zweistelligen Bereich. Die Energie wird über ein unterirdisches Leitungsnetz im Quartier verteilt.

Die eigentliche Wärme- und Kälteerzeugung erfolgt dezentral in den Gebäuden über Wärmepumpen. Diese nutzen das niedrige Temperaturniveau des Netzes für Heizung, Warmwasser und im Sommer auch zur Kühlung.

Geothermie Spechort Kalte Nahwärme Schermbeck
Ein Blick in den Technikraum. Foto: Ralf Meier

Im Baugebiet fällt auf, dass es keine Schornsteine gibt. Statt klassischer Heizungsanlagen kommt moderne Gebäudetechnik zum Einsatz. Ein Großteil der Infrastruktur liegt unsichtbar im Boden. Durch das niedrige Temperaturniveau entstehen deutlich geringere Wärmeverluste als bei herkömmlichen Fernwärmesystemen, was die Effizienz erhöht.

Bei der Planung orientierte man sich unter anderem an einem vergleichbaren System im nahegelegenen Wulfen, das bereits seit den 1980er-Jahren betrieben wird. Eine zentrale Erkenntnis daraus lautet: Die Wirtschaftlichkeit hängt maßgeblich von einer hohen Anschlussquote ab.

Vor diesem Hintergrund entschied sich der Rat für eine verpflichtende Einbindung der Gebäude in das Wärmenetz. Individuelle Heizlösungen innerhalb des Baugebiets sind damit zugunsten eines stabilen und effizient betriebenen Gesamtsystems ausgeschlossen.

Großprojekt mit Perspektive für die Region

Das Nahwärmenetz versorgt künftig rund 49 Baugrundstücke mit etwa 80 Wohneinheiten. Ziel ist es, schnell eine hohe Anschlussrate zu erreichen. Entsprechend groß ist das Interesse an einer zügigen Bebauung.

Die Investitionskosten liegen bei über drei Millionen Euro, rund 40 Prozent davon wurden durch Fördermittel gedeckt. Eine besondere Herausforderung stellte die Genehmigung der Tiefenbohrungen dar, bei denen der Schutz des Grundwassers sichergestellt werden musste.

Geothermie Spechort Kalte Nahwärme Schermbeck
Spannende Einblicke in die Technik. Foto: Ralf Meier

Auch die Projektpartner betonen die Bedeutung des Vorhabens. Aus dem laufenden Betrieb sollen wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden:„Mit dem erfolgreichen Start des Regelbetriebs zeigen wir, dass kalte Nahwärme auf Basis oberflächennaher Geothermie zuverlässig und effizient funktioniert“, erklärten die Geschäftsführer der Gemeindewerke Schermbeck. Gleichzeitig sei das Projekt eine wichtige Grundlage für zukünftige Quartierslösungen, sowohl in der eigenen Kommune als auch darüber hinaus.
Für die Eigentümer bedeutet das System eine Wärmeversorgung ohne klassische Heizkessel. Das reduziert Wartungsaufwand und erhöht den Komfort im Alltag.

Mit dem Projekt im Spechort übernimmt Schermbeck eine Vorreiterrolle und zeigt, dass die Wärmewende auch auf kommunaler Ebene konkret umgesetzt werden kann, effizient, klimafreundlich und langfristig tragfähig.

Hoftrödelmarkt in Damm begeistert

Was als spontane Idee unter Nachbarn begann, entwickelte sich am 19. April zu einem rundum gelungenen Ereignis. Der Hoftrödelmarkt an der Beckenbreiterstege in Schermbeck-Damm zog zahlreiche Besucher an und sorgte für viele besondere Momente.

RTL-Spendenmarathon profitiert

Zwischen liebevoll arrangierten Ständen, kleinen Schätzen und zahlreichen stöbernden Gästen entstand ab dem Vormittag ein geselliges Beisammensein, bei dem auch für das leibliche Wohl gesorgt war. Doch neben dem Spaß und der Möglichkeit zum ungezwungenen Austausch stand ein Anliegen im Mittelpunkt, das über einen klassischen Trödelmarkt hinausging. Der Erlös kommt dem RTL-Spendenmarathon zugute, was der Veranstaltung eine besondere Bedeutung verlieh.

Hoftrödelmarkt Damm
Alles für den guten Zweck. Foto: Ralf Meier

Zahlreiche Highlights

Ein musikalischer Höhepunkt war der Auftritt von Riccardo Doppio, der für italienisches Flair sorgte. Mit einer gelungenen Mischung aus Klassikern riss er das Publikum mit und sorgte für eine Superstimmung. Schauspieler Tom Barcal, der es sich nicht hatte nehmen lassen, bei der Veranstaltung dabei zu sein, griff spontan zum Mikro und unterstützte seinen Freund bei „Some Broken Hearts Never Mend“.

Hoftrödelmarkt Damm
Walter „Waldi“ Lehnertz hatte sein von vielen Stars handsigniertes Sparschwein mitgebracht. Foto: Ralf Meier

Ab 14:30 Uhr sorgte dann Walter Lehnertz für große Aufmerksamkeit. Der als „80-Euro-Waldi“ u.a. aus der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ bekannte Händler brachte ein überdimensionales Sparschwein mit, das bereits von prominenten Persönlichkeiten wie Udo Lindenberg signiert worden war. Schnell wurde es zum Mittelpunkt der Aktion und füllte sich im Laufe des Nachmittags mit Spenden. So zeigte der Hoftrödelmarkt eindrucksvoll, wie viel entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam anpacken und sich für eine gute Sache engagieren.

Große Nachfrage zum Start: Drive Away eröffnet Filiale in Schermbeck

Kaum eröffnet, schon voll: Die Fahrschule Drive Away legt in Schermbeck einen starken Start hin.

Im September vergangenen Jahres wagte Dennis Haak gemeinsam mit seiner Frau Ann Katrin den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete eine Fahrschule im Dorstener Stadtteil Hervest. Was zunächst lokal begann, entwickelte sich schneller als erwartet zu einem gefragten Angebot über die Stadtgrenzen hinaus.

Schon wenige Monate nach der Eröffnung zeigte sich, dass sich auch aus Schermbeck immer mehr Fahrschüler anmeldeten. Für den 29-Jährigen war schnell klar, dass er reagieren musste, mit einem eigenen Standort vor Ort, um den Interessenten lange Anfahrtswege zu ersparen.

Drive Away in Schermbeck offiziell eröffnet
Sabrina Greiwe (Wirtschafsförderung) und Geschäftsführer Dennis Haak in den neuen Räumlichkeiten an der Mittelstraße in Schermbeck. Foto: Ralf Meier

Starker Start in Schermbeck

Anfang Februar war es dann soweit. In der Mittelstraße 31 eröffnete die Fahrschule „Drive Away“ ihre zweite Filiale. Dass die Entscheidung richtig war, zeigte sich unmittelbar nach dem Start. Die Nachfrage war so groß, dass kurzfristig sogar zusätzliche Sitzplätze organisiert werden mussten. Am 17. April fand jetzt die offizielle Eröffnung statt, mit dabei auch Sabrina Greiwe von der Wirtschaftsförderung Schermbeck, die mit einem Blumenstrauß zum gelungenen Start gratulierte.

Mehr Fahrlehrer für Drive Away Schermbeck im Einsatz

Bereits zum 1. Mai wird ein dritter Fahrlehrer das Team in Schermbeck unterstützen. Damit reagiert die Fahrschule auf die hohe Nachfrage und stellt sicher, dass die Ausbildung weiterhin zügig und individuell erfolgen kann. Geöffnet hat Drive Away montags und mittwochs jeweils von 16 bis 19 Uhr. Die Theoriestunden finden mittwochs ab 19 Uhr statt. Angeboten werden sämtliche Führerscheinklassen, mit Ausnahme von Bus- und Lkw-Führerscheinen.

148 Jahre Einsatz: Acht Pflegekräfte feiern Jubiläum im Lühlerheim

Acht Mitarbeiterinnen des Bossow-Hauses werden für ihre langjährige Arbeit geehrt. Zusammen kommen sie auf 148 Jahre im Dienst der Menschlichkeit. Das zeigt, wie viel Erfahrung und Engagement in der Pflege vor Ort steckt.

Acht Jubiläen im Bossow-Haus

Ein besonderes Jahr im Lühlerheim: Acht Pflegekräfte des Altenheims Bossow-Haus der Evangelischen Stiftung feiern ihr 15- bis 20-jähriges Dienstjubiläum. Seit vielen Jahren kümmern sie sich mit großem Einsatz, fachlicher Kompetenz und persönlichem Engagement um die Bewohnerinnen und Bewohner.

„Diese langjährige Treue ist alles andere als selbstverständlich, gerade in einem Beruf, der so viel Einsatz, Empathie und Belastbarkeit erfordert“, betont Theo Lemken, Vorstand der Evangelischen Stiftung Lühlerheim. „Umso mehr erfüllt es uns mit Stolz und Dankbarkeit, gleich acht Pflegekräfte zu ehren, die uns über einen so langen Zeitraum begleitet und das Leben hier mitgestaltet haben.“

Entwicklung seit 2006

Ein Großteil der Jubilare kam im Zuge der Erweiterung der Seniorenwohnanlage im Jahr 2006 nach Lühlerheim. Mit dem Neubau des Bossow-Hauses wurde die Zahl der Wohnplätze von 35 auf zunächst 60 und später auf 65 erhöht. Parallel dazu wurde auch das Pflegepersonal aufgestockt.

Gemeinsam gewachsen im Pflegealltag

Die Lühlerheim Jubiläum Pflegekräfte haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten viele Veränderungen erlebt. Neue pflegerische Konzepte, steigende Anforderungen und der Wandel von analogen zu digitalen Abläufen prägten den Berufsalltag. Trotz dieser Entwicklungen sind sie der Einrichtung treu geblieben.

„Unsere Pflegekräfte leisten jeden Tag Enormes. Sie sind das Herz unserer Einrichtung. Diese Jubiläen sind ein schöner Anlass, innezuhalten, zurückzublicken und Danke zu sagen, für so viele gemeinsame Jahre der Fürsorge, Verantwortung und Menschlichkeit“, sagt Chantal Graaf, Leiterin des Bossow-Hauses.

Engagement über Generationen hinweg

Neben der fachlichen Qualifikation prägen vor allem Nächstenliebe, Geduld und Einfühlungsvermögen die Arbeit der Pflegekräfte. Sie haben viele Bewohnerinnen und Bewohner begleitet, Angehörige unterstützt und neue Kolleginnen und Kollegen eingearbeitet.

Ein Beispiel ist Gabi Preußner. Auch nach ihrem 70. Geburtstag im März arbeitet sie weiterhin in Vollzeit in der Pflege im Bossow-Haus. Mit ihrer Erfahrung und Energie bleibt sie eine wichtige Stütze im Team.

Die Jubilare im Überblick

15 Jahre: Ileana Heyne, Lisa Heßling
18 Jahre: Gabi Preußner
20 Jahre: Martina Joormann, Manuela Fengels, Angelika Clasen, Petra Kirchhoff, Stef Verstegen

Lühlerheim
Lühlerheim. Foto: Helmut Scheffler (ARCHIV)

Info: Evangelische Stiftung Lühlerheim

Die Evangelische Stiftung Lühlerheim in Schermbeck wurde 1886 als Arbeiterkolonie gegründet und ist heute eine denkmalgeschützte, niederrheinische Kleinsiedlung. Auf dem Gelände leben und arbeiten Menschen in einer gewachsenen Gemeinschaft.

Zum Angebot gehören die Betreuung wohnungsloser Menschen, die Seniorenwohnanlage Bossow-Haus sowie ambulante Hilfen wie „Ambulant begleitetes Wohnen“ und der Pflegedienst „Miteinander im Dorf“.

Zum Lühlerheim gehört außerdem der Arche- und Biohof Lühlerheide mit seltenen Tierrassen. Ein Rundweg, Hofladen, Café sowie Freizeitangebote machen das Gelände auch für Besucher zugänglich.

Workshop Standard Latein beim TC Grün-Weiß Schermbeck

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Workshop Standard Latein beim TC Grün-Weiß Schermbeck: Der Verein lädt zu drei Tanzabenden für Anfänger und Wiedereinsteiger ein. Paare können ab dem 7. Mai grundlegende Schritte und Figuren erlernen oder auffrischen. Die Teilnahme ist kostenpflichtig, eine Anmeldung ist erforderlich.

Drei Termine im Mai

Der Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck bietet den Workshop Standard Latein für Anfänger und Wiedereinsteiger an. An drei Donnerstagabenden, 7., 21. und 28. Mai, jeweils von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr, findet das Angebot in der Tanzakademie an der Bachstraße 3 statt.

Grundlagen in Standard und Latein

Unter der Leitung von Trainer Eugen Gal lernen die Teilnehmenden Basiselemente und Figuren aus Tänzen wie Langsamer Walzer, Cha-Cha-Cha und Rumba. Der Workshop richtet sich an Paare, die neu einsteigen oder ihre Kenntnisse auffrischen möchten.

Anmeldung bis Anfang Mai

Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist bis zum 5. Mai unter der Telefonnummer (02853) 390 155 möglich. Weitere Informationen stellt der Verein auf Anfrage zur Verfügung.

Crashkurs Discofox

Darüber hinaus bietet der Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck cooles DiscoFox-Training für Schützenfeste oder Partys an.

An drei Montagabenden, 4., 11. und 18. Mai von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr zeigt Trainer Eugen Gal in der Tanzakademie in der Bachstraße 3, wie Grundschritte und kleine Folgen mit viel Power und Spaß getanzt werden können. So machen Sie im Festzelt oder auf der Party eine gute Figur. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 € pro Person.

Weitere Informationen und Anmeldung bis zum 2. Mai unter Tel. (02853) 390 155.

Stadt Wesel: Blitzanhänger sorgt für mehr Kontrollen

Stadt Wesel Verkehr: Die Stadt erweitert ihre Verkehrsüberwachung mit moderner Technik. Ein neuer Blitzanhänger soll künftig flexibel im Stadtgebiet eingesetzt werden. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.

Neue Anlage für mehr Verkehrssicherheit

Die Stadt Wesel wird in den nächsten Tagen eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage in Betrieb nehmen. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Blitzanhänger der Firma Jenoptik Robot GmbH.

Mit der Anschaffung erweitert die Stadt ihre Möglichkeiten, den Verkehr gezielt zu überwachen. Nach Angaben der Verwaltung leistet sie damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im gesamten Stadtgebiet.

Flexible Kontrollen im gesamten Stadtgebiet

Die neue Anlage ermöglicht flexible Geschwindigkeitskontrollen an wechselnden Standorten. Dadurch kann die Stadt schneller auf Gefahrenstellen oder Beschwerden reagieren.

Besonders hebt die Stadt hervor, dass der Blitzanhänger auch in den späten Abend- und Nachtstunden eingesetzt werden kann. So sei eine zuverlässige Überwachung rund um die Uhr möglich.

Ergänzung zur bestehenden Verkehrsüberwachung

Mit dem neuen Gerät ergänzt die Stadt ihre bestehende Technik zur Geschwindigkeitskontrolle. Ziel bleibt es, die Einhaltung der Tempolimits zu verbessern und Unfälle zu reduzieren.

Die Stadtverwaltung kündigt an, den Blitzanhänger künftig regelmäßig im Einsatz zu haben und je nach Bedarf an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet zu positionieren.

Marienthaler Abende 2026: Noch 50 Tage bis zum Start

Am 10. Juni 2026 beginnen die 43. Marienthaler Abende auf der Kulturwiese in Hamminkeln-Marienthal. Den Auftakt macht Kabarettist Nils Heinrich mit seinem Programm „Junger Gebrauchter“.

Bis zum 19. August erwartet die Besucher ein vielfältiges Open-Air-Programm mit Kabarett, A-Cappella, Weltmusik, Celtic Folk und Percussion. Seit 1984 steht die Veranstaltungsreihe für Kultur unter freiem Himmel und bringt auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Angebot ins Dorf.

Insgesamt sind zwölf Veranstaltungen geplant. Neben bekannten Künstlern, die bereits mehrfach in Marienthal aufgetreten sind, stehen auch zahlreiche neue Gäste auf der Bühne.

Das komplette Programm sowie Karten sind online unter www.marienthaler-abende.de erhältlich. Dort gibt es auch visuelle und akustische Einblicke in die einzelnen Veranstaltungen.

Ausverkauft: Lesung mit Christine Westermann in Schermbeck

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Großes Interesse an der Lesung von Christine Westermann in Schermbeck: Die Veranstaltung der Schermbecker Landhelden war innerhalb weniger Tage ausverkauft. Auch kommende Events stoßen auf enorme Nachfrage. Wer teilnehmen möchte, sollte schnell reagieren.

Lesung Christine Westermann Schermbeck frühzeitig ausverkauft

Die Lesung mit Christine Westermann am 23. April in Schermbeck ist restlos ausverkauft. Wie die Schermbecker Landhelden mitteilen, war die Veranstaltung bereits wenige Tage nach der Ankündigung vollständig vergriffen. Die bekannte Autorin und Moderatorin liest aus ihrem aktuellen Buch „Die Familien der anderen“ und spricht damit ein großes Publikum an.

Veranstalter reagieren auf hohe Nachfrage

Die Organisatoren zeigen sich zufrieden mit dem großen Zuspruch. Wörtlich heißt es: „Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die schnelle Auslastung der Veranstaltung.“ Gleichzeitig weisen die Schermbecker Landhelden darauf hin, dass es aufgrund der hohen Nachfrage keine Abendkasse geben wird.

Weitere Veranstaltung ebenfalls ausverkauft

Auch die nächste Veranstaltung der Reihe ist bereits vollständig ausgebucht. Der Auftritt von Marc Weide am 29. Mai ist ebenfalls ausverkauft. Damit setzt sich die starke Nachfrage nach Kulturveranstaltungen in Schermbeck fort.

Neues Programm der Landhelden in Vorbereitung

Für Interessierte gibt es dennoch eine Perspektive. Das neue Veranstaltungsprogramm der Schermbecker Landhelden erscheint in Kürze. Wer künftig dabei sein möchte, sollte sich frühzeitig um Tickets kümmern. Eine Übersicht aller Termine ist online abrufbar.

Raesfeld stärkt Wirtschaft: Sabrina Greiwe wird neue Wirtschaftsförderin

Noch ist Sabrina Greiwe als Wirtschaftsförderin bei der Gemeinde Schermbeck tätig, doch ihr Wechsel nach Raesfeld steht bereits fest. Bürgermeister Dirk Kuhmann stellte sie am Dienstagabend bei der Mitgliederversammlung des Ortsmarketings als neue Wirtschaftsförderin vor. Ebenfalls vor Ort war die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, vertreten durch Daniel Schulthewolter.

Wechsel nach Raesfeld beschlossen

Sabrina Greiwe wird zum 1. Oktober ihre Tätigkeit bei der Gemeinde Raesfeld aufnehmen. Aktuell arbeitet sie noch als Wirtschaftsförderin bei der Gemeinde Schermbeck. In Raesfeld soll sie die Wirtschaftsförderung konzeptionell neu aufbauen und aktiv gestalten.

Kuhmann machte deutlich, warum die Entscheidung auf Greiwe fiel: „Ihre Bewerbung, sowie ihr Wissen in diesem Bereich hat uns überzeugt.“ Sie habe sich gegen weitere Interessenten durchgesetzt.

Fokus auf Unternehmen und gewerbliche Entwicklung

Die Stelle der Wirtschaftsförderung wird in Raesfeld neu besetzt. Mit Greiwe soll dieser Bereich künftig sichtbarer und strukturierter aufgestellt werden. „Mit Sabrina Greiwe, die aus diesem Metier kommt und das Gesicht der Wirtschaftsförderung in Schermbeck ist, wird sie uns an der Stelle sofort weiterhelfen können“, erklärte Kuhmann.

Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing sowie dem Tourismus. Ziel ist es, wirtschaftliche Themen auf ein neues Niveau zu heben und Unternehmen gezielt zu unterstützen.

Der Schwerpunkt liegt klar auf der gewerblichen Wirtschaftsförderung. Greiwe soll vor allem den direkten Austausch mit Betrieben stärken und neue Impulse setzen.

Daniel Schulthewolter und Dirk Kuhmann
Dirk Kuhmann (r.) und Daniel Schulthewolter im Austausch zur wirtschaftlichen Entwicklung in Raesfeld.

Unterstützung aus dem Kreis Borken

Auch Dr. Daniel Schulthewolter, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG)für den Kreis Borken, war vor Ort und ordnete die Zusammenarbeit ein.

Die Gemeinde Raesfeld sei Gesellschafter der Gesellschaft. „Insofern sind wir hier zuständig wie für alle anderen Gemeinden im Kreis Borken auch“, sagte Schultewolter.

Entscheidend sei ein enger Draht zu den Kommunen. „Uns ist wichtig, dass wir am Puls sind, mitkriegen, was passiert in den Gemeinden und dann natürlich auch immer da sind, wenn Unterstützung gefordert ist.“

Aktuell spiele das insbesondere im Zusammenhang mit der Situation rund um die Firma Schmeing eine Rolle. Ziel sei es, Kontakte in umliegende Gemeinden zu vermitteln und Perspektiven für betroffene Beschäftigte zu schaffen.

Unser Ziel ist es, die wirtschaftliche Entwicklung in Raesfeld enger zu begleiten und neue Impulse für unsere Unternehmen zu setzen.

Bürgermeister Dirk Kuhmann

Schermbecker Kindertag 2026: Kostenloses Familienfest am Rathaus

Am 16. Mai gehört das Umfeld des Rathauses wieder ganz den jüngsten Bürgern: Der Schermbecker Kindertag geht in seine vierte Auflage. Von 11 bis 16 Uhr erwartet Familien ein abwechslungsreiches Programm – und das komplett kostenfrei.

Dass sich die Veranstaltung inzwischen fest im Kalender etabliert hat, freut die Organisatoren besonders. „Es ist uns eine große Freude, dass sich der Kindertag als fester Termin im Schermbecker Veranstaltungskalender etabliert hat“, sagt Katharina Zenker vom Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel.

Von der Wunschbaum-Aktion zur festen Tradition

Der Ursprung des Kindertages liegt in der Wunschbaum-Aktion, die 2022 erstmals von der Gemeinde Schermbeck, dem Caritasverband und der Volksbank Schermbeck organisiert wurde. Damals wurden zur Weihnachtszeit Kinderwünsche erfüllt – und das übrige Geld kurzerhand für ein Kinderfest eingesetzt. Der enorme Zuspruch legte den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte.

Auch in den Folgejahren blieb die Spendenbereitschaft hoch. „Wir sind immer wieder überwältigt vom positiven Feedback und der Spendenbereitschaft hier in Schermbeck“, betont Annika Dahlhaus von der Volksbank. Allein 2025 konnten über 200 Wünsche erfüllt werden.

Annika Dahlhaus, Ellen Weber und Katharina Zenker sind sehr dankbar über die Spendenbereitschaft und das Engagement der Schermbecker Bürgerschaft. Foto: Borgwardt

Ein Fest für alle – unabhängig vom Geldbeutel

Der Kindertag versteht sich bewusst als offenes Angebot für alle Familien. „Alle sind eingeladen und willkommen, auch wenn man wenig Geld hat“, erklärt Ellen Weber von der Gemeinde Schermbeck. Speisen und Getränke werden kostenlos angeboten, freiwillige Spenden sind möglich und fließen direkt in die nächste Veranstaltung.

Rund 40 bis 50 ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass das Fest reibungslos abläuft. Unterstützung kommt auch aus der lokalen Wirtschaft. „In diesen schweren Zeiten ist es wichtig, Zuversicht und Freude zu verbreiten“, sagt Stefan Korte, Vorstand der Volksbank Schermbeck, der das Engagement ausdrücklich unterstreicht.

Buntes Programm mit neuen Highlights

Für die Kinder wartet ein vielseitiges Angebot: Neben Spiel- und Bastelaktionen gibt es in diesem Jahr erstmals eine Hüpfburg mit Kletterwand. Ein internationales Buffet, vorbereitet von der Caritas St. Ludgerus Wesel, gehört ebenfalls wieder dazu.

Ein besonderer Publikumsmagnet ist dabei die Burghofbühne, die mit dem Stück „Das NEINhorn“ gleich dreimal im Ratssaal auftritt (12 Uhr, 13.30 Uhr und 15 Uhr). Um die Besucherzahlen zu steuern, werden vor den Vorstellungen Bändchen ausgegeben. „Pro Aufführung lassen wir etwa 80 bis 90 Kinder hinein“, erklärt Weber. Engpässe habe es bislang aber nicht gegeben – notfalls könne man einfach eine spätere Vorstellung besuchen.

Gemeinschaft macht den Unterschied

Der Schermbecker Kindertag ist längst mehr als nur ein Kinderfest. Er steht für Zusammenhalt, Engagement und gelebte Gemeinschaft vor Ort. Die große Unterstützung aus der Bürgerschaft zeigt: Das Konzept geht auf – und dürfte auch in Zukunft viele kleine und große Besucher begeistern.

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