Schermbeck ruft zum „Aufstehen gegen Rassismus“ beim bundesweiten dezentralen Aktionstag auf.

Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassmus beteiligt sich auch die Schermbecker Ortsgruppe mit einem Stand am Samstag, 16 März ab 10.30 Uhr auf der Mittelstraße 8 (vor der Volksbank).

Unter dem Motto „Schermbeck steht auf gegen Rassismus“, werden laut Organisatoren am Samstag neben einem Info-Stand auch Kundgebungen abgehalten.

Aufstehen gegen rechts
Foto: Pixabay

In Gedenken der Verfogten des Nationasozialismus werden darüber hinaus auch demonstrativ die „Stolpersteine“ in der Georgstraße gereinigt.
Gegründet hat die überparteiliche Schermbecker Gruppe „Aufstehen gegen Rassismus“ unter anderem Elke Langenbrink. Mitlerweile sind vier Leute aktiv dabei.

„Wir möchten gerne eine Anlaufstelle für die Menschen sein, die etwas gegen den Rassismus machen möchten, oder die in keiner Partei sind und sich einfach engagieren und informieren möchten“, so Langenbrink. „Wir freuen uns über jeden Besucher und jeder ist bei uns herzlich willkommen“. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich ebenfalls hier mit einbringen möchten, können zum nächsten Treffen am Samstag, 30. März um 15 Uhr in die Praxisräume von Volker Neu, Straße Zur alten Lippe 15 in Schermbeck-Damm kommen.

„Wir haben extra unser zweites Treffen auf einen Samstagnachmittag gelegt, sodass auch Berufstätige die Möglichkeit haben, zu kommen“, sagt Elke Langenbrink.

In Deutschland ruft Aufstehen gegen Rassismus zum bundesweiten dezentralen Aktionstag auf.

In Berlin, Chemnitz, Kiel, Frankfurt, Essen und vielen anderen Städten werden für den 16. März 2019 Veranstaltungen und Aktionen vorbereitet. Je nach Situation vor Ort kann dies ein Foto zur Bekundung der Solidarität, ein Infostand in der Fußgängerzone, eine Stolperstein-Putzaktion, ein Flashmob, eine Demonstration oder etwas anderes sein.

An diesem Tag werden auch in vielen europäischen Städten Demonstrationen und Kundgebungen geplant, zum Beispiel in Amsterdam, Athen, Barcelona, Glasgow, London, Prag, Warschau, Wien und anderen.

Auch Aktivist*innen außerhalb Europas haben ihre Teilnahme zugesagt, so in den USA und Lateinamerika.

Petra Bosse

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